GoMoPa: Die Akzenta AG - Wird das Pyramidensystem fortgeführt?
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16.09.2008
Die Akzenta AG - Wird das Pyramidensystem fortgeführt?
New York - Das Landgericht München fällte jetzt vier Urteilssprüche gegen die ehemaligen Vorstände der Akzenta AG. Der 57-jährige Gründer der AG, Ulrich Chmiel, muss eine Haftstrafe von 6 Jahren und 9 Monaten antreten, während sein Sohn Alexander und der ehemalige Partner, Oliver Braun, jeweils 5 Jahre absitzen müssen. Der zweite Sohn Chmiels, Christian, wurde nach dem Jugendstrafrecht zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Die Richter sehen es als erwiesen an, dass die vier Vorstände der Akzenta AG insgesamt 35 Anleger um 37 Mio. Euro betrogen haben. Doch handelt es sich hier nur um die Spitze des Eisberges. Die Staatsanwaltschaft ermittelte in mindestens 871 Fällen wegen Anlagebetrugs, doch wäre dies ein langjähriges Mammutverfahren geworden. Also konzentrierte man sich auf die schlimmsten Fälle.

Bei der Akzenta AG handelte es sich laut Urteil um ein Pyramidensystem. Den Anlegern wurde die Verzehnfachung ihrer Gelder versprochen. Doch verschob man nur Gelder der Neukunden zu den Altkunden. Das System brach zusammen, weil der nun verurteilte Vorstand sich bereicherte, aber auch weil ein Pyramidensystem rechnerisch nicht funktionieren kann.

Alle Akzenta-Modelle waren dadurch gekennzeichnet, dass in den ersten vier bis fünf Jahren nur ein geringer Teil tatsächlich ausgeschüttet wurde. Danach verdoppelten sich die Prognosen jährlich. Das bedeutete zwangsläufig, dass sich die Gesamtauszahlungen, die Akzenta leisten musste, ebenfalls jedes Jahr verdoppeln mussten. In den ersten Jahren waren die Neueinzahlungen höher als die Prognosen und wegen der anfänglich nur geringen Ansprüche auf die prognostizierten Auszahlungen konnten die Verpflichtungen zunächst erfüllt werden. Doch wurden immer nur Löcher gestopft, indem andere aufgerissen wurden. Hinzu kamen die Geldbeträge, die in die Taschen der vier Vorstände flossen. Das System musste unweigerlich zusammenbrechen ? auf Kosten der vielen Anleger.

Die Lockangebote der Akzenta AG waren starker Tobak, den viele für bare Münze nahmen. Den Kunden wurde ein Vergütungssystem vorgestellt. Wenn er bestimmte Produkte oder Service-Leistungen käuflich erwarb, solle er eine monatliche Bonifikation kassieren können. Diese Vergütung würde jährlich steigen, so dass er laut Akzenta AG nach ca. 10 Jahren seinen Kaufpreis wieder einnehmen würde. Durch die Umsatzbeteiligungen an Werbemaßnahmen verdiene auch der Unternehmer. Doch diese Beteiligungen strichen laut Gericht die nun verurteilten ehemaligen Vorstände ein.

Doch mit dem Urteil enden die Querelen nicht. Das ehemalige Vorstandsmitglied der Akzenta AG, Juan Ramos de la Rosa, veröffentlichte jetzt einen offenen Brief, in dem er gegen seinen Nachfolger Siegfried Bauer mit schweren Waffen zu Felde führt. Sinngemäß sei Bauer nicht kooperativ. De la Rosa kritisiert Bauers Informationspolitik gegenüber Kunden, Vermittler und Öffentlichkeit. Bauer habe die ehemaligen Vorstände wieder zurück zur Akzenta AG geholt.

Offensichtlich will man bei der Akzenta AG das Pyramidensystem fortführen, wenn auch mit Neuerungen. Es existieren aber immer noch Anleger, die noch keinen Schadenersatz geltend gemacht haben. Selbst die vom Gericht nicht berücksichtigten 836 Fälle stellen nur einen Teil aller Geschädigten dar.

Die größte Dokumentation zum Fall Akzenta AG befindet sich auf den Forenseiten von GoMoPa.net. Der Thread wurde von einer halben Million Besuchern angeklickt und ist die umfassendste Ansammlung von Fakten zum Schneeball- bzw. Pyramidensystem der Akzenta AG.

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