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19.05.2010
Tauziehen um Ostseebrücke Sellin

Seebrücke Sellin auf Rügen © Seebrücke Sellin Gmbh
Seebrücke Sellin auf Rügen © Seebrücke Sellin Gmbh
Heinz Gräpel ist der Chef auf Rügens längster Ostsee-brücke (knapp 400 Meter) im Badekurort Sellin in Mecklenburg-Vorpommern. Und er macht von seinem Hausrecht Gebrauch. Bürgermeister Reinhard Liedtke (Selliner Wählergemeinschaft) und Kurdirektorin Brigitte Püsch dürfen keinen Fuß mehr auf die Brücke setzen, obwohl sie ihnen gehört. Gräpel erteilte den Besitzern wegen eines Streits um Pacht, Instandhaltung und Strandverkauf Hausverbot.

Gräpel hat das Hochzeitsparadies mit Kaisersaal, Palmengarten und Standesamt auf 20 Stahlpfählen über der Ostsee seit drei Jahren gepachtet. Er vetritt auf der Brücke die Hotelgruppe um Dr. Michael J. Hutter, dem in Binz noch das Grand Hotel Binz und die Strandhotels Rugard und Arkona gehören.

 Pächter Heinz Gräpel<br /> © Seebrücke<br /> Sellin GmbH
Pächter Heinz Gräpel
© Seebrücke
Sellin GmbH
Vor zwei Wochen am 5. Mai 2010 flatterte allerdings dem Leiter der Seebrücke ein fristloses Kündigungsfax des Pachtvertrages auf den Tisch. Am nächsten Tag standen Bürgermeister und Kurdirektorin nebst Anwalt vor Gräpels Tür und verlangten die Schlüssel des Gastroniemiekomplexes. Gräpel weigerte sich. Man sehe sich nun vor dem Landgericht Stralsund. Am 26. Mai 2010 ist Termin. Nur normale Bewohner, Kurgäste und Heiratswillige dürfen zur Himmelsleiter der Brücke, die in 99 Stufen ins Meer führt.

Gräpel ist stinksauer. Der Bürgermeister und die Kurdirektorin hätten ihm unter dem Hintern weg den schönen feinen Ostseestrand an einen Konkurrenten, der Baltic Bau GmbH, verkauft. Angeblich für 3 Millionen Euro. Gräpel hatte auch mitgeboten, aber bei 1,7 Millionen Euro sei die Hutter-Hotel-Gruppe ausgestiegen.

Und nun wolle die Gemeinde den Pächter auch noch von der Brücke vertreiben, meint Gräpel. Das sei besonders schmerzhaft, weil die Hutter-Grupper auf der Seebrücke in diesem Jahr zum ersten Mal eine schwarze Null schreibe und die Hoffnung hege, in den nächsten Jahren endlich Gewinne einzufahren.

Wer hält die Brücke in Schuß?

Doch der Streit zwischen Pächter und der Gemeinde ist voll entbrannt. Er entzündete sich an der Frage, wer halte die von Wind, Meer und Salz stark angegriffene Seebrücke in Schuss. Der schlechte Zustand der Seebrücke ist augenscheinlich. Ein Gutachter stellte bereits Schäden an den Dächern und Außenwänden, undichte Fenster, schadhafte Sanitärinstallationen und kaputte technische Ausrüstungen, ausgetretene Treppen, defekte Bohlen und Geländer an der Seebrücke fest. Eigentlich ist für ihren einwandfreien Zustand der Besitzer zuständig. Aber im Pachtvertrag ist festgehalten, dass auch der Pächter in die Erhaltung zu investieren habe.

Bürgermeister<br /> Reinhard Liedtke
Bürgermeister
Reinhard Liedtke
Dem Bürgermeister fehle jedoch ein Nachweis über Veranstaltungen und Instandhaltung in Höhe von 138.000 Euro, der länst überfällig sei. Auch fehle noch immer die Kaution in Höhe von 45.000 Euro, die der Pächter zu Pachtbeginn hätte hinterlegen sollen. Die Gemeinde habe erst seit vorletzter Woche ?nur eine Kopie der Bank? vorgelegt bekommen, sagte Liedtke gegenüber der Ostseezeitung. Laut Pachtvertrag kann die Gemeinde bei einem Zahlungsrückstand ab 50.000 Euro und der fehlenden Kaution fristlos kündigen. Was sie nun auch getan habe.

Gräpel kontert: ?Wir haben 2007 und 2008 rund 234.000 Euro für Instandhaltung investiert, also überbezahlt?, entgegnet Gräpel. ?Die Seebrücke ist also in Vorleistung getreten und müsste eigentlich Geld von der Gemeinde bekommen?, argumentiert sein Anwald Manfred Kähler weiter.

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