GoMoPa: Schiffsfonds Lange: Fair oder fies?
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
24. Mai 2017
1.695 User online, 50.419 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
Registrieren
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
GoMoPa® Affiliates
Presse-Echo
GoMoPa® Mastercard Gold


Jetzt sämtliche Vorteile der GoMoPa® Mastercard Gold geniessen! » Hier beantragen


25.05.2010
Schiffsfonds Lange: Fair oder fies?

Fondsgeschäftsführer<br /> Dirk Lange, München
Fondsgeschäftsführer
Dirk Lange, München
Der in diesem Jahr aufgelegte Schiffsfonds "ML Schiffsinvest 1" der Münchener Vermögensberatung Michael Lange geriet in die Kritik, weil er laut Prospekt 90 Prozent der Anlegergelder von der Gewinnverteilung ausschliessen soll. Der Initiator hält den Fonds für den fairsten Fonds, den er kennt, und bringt damit die ganze Branche gegen sich auf, die das Finanzkonstrukt der Lange-Gruppe aus Bayern eher für fies hält.

Denn nur 10 Prozent der eingezahlten Anleger-Gelder würden als ergebnisberechtigtes Kommanditkapital gezählt. Der Rest gelte als "nicht ergebnisberechtigte Rücklage". Das von den Initiatoren gehaltene Kapital von 1,2 Millionen Euro nehme dagegen zu 100 Prozent an der Gewinnentwicklung teil. Nachfragen zu dieser ungleichen Gewinnverteilung wich die Lange-Gruppe bislang aus. Zum ersten Mal nimmt nun der Initiator, Gesellschafter und Geschäftsführer des "ML Schiffsinvest 1" und gleichzeitig Junior-CEO der Lange Vermögensberatung GmbH, Dirk Lange, zu diesem Vorwurf öffentlich Stellung.

Dirk Lange schrieb dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net:

Zitat:


Würden Sie unser Fonds-Konzept mit dem eines "Standard-Fonds" mit Vorkosten von 15 bis 25 Prozent und laufenden Kosten von 1 bis 1,5 Prozent pro Jahr des Eigenkapitals vergleichen, würden auch Sie die Vorteilhaftigkeit unseres Konzeptes erkennen.

Die Prozentzahlen, die Sie in Ihrer Presseanfrage vom 12. Mai 2010 nennen, führen in die Irre.

(Anmerkung der Redaktion, GoMoPa.net hatte folgendes gefragt: Sie als Inititatoren (Lange Gruppe) wollen mit den Anlegern profitieren, nicht vorab. Deshalb werben Sie mit einer Investitionsquote von 99 Prozent. Allerdings dürfen nur 10 Prozent der Anlegergelder am Gewinn teilnehmen, 90 Prozent sind Rücklage. Bei der Anlage der Lange-Gruppe (1,2 Millionen Euro) nimmt 100 Prozent Kapital am Gewinn teil und bildet keine Rücklage. Daraus ergibt sich eine sehr ungünstige Gewinnverteilung: Nach den Prognosen für 2010 bis 2013  beträgt die jährliche Ausschüttung für die Lange-Gruppe rund 60 Prozent und für die Anleger nur 6 Prozent.  Wie erklären Sie dieses Missverhältnis?)

Die Darstellung basiert auf einem Verkaufserlös von 100 Prozent der Zielinvestitionen und laufenden Auszahlungen von rund 6 Prozent (2011+2012) und rund 10 Prozent (2013 bis 2016). Diese Rückfluss-Annahme ist falsch. Würde man im übrigen einen Fonds mit 85 Prozent Investquote bewerten und 100 Prozent Verkaufserlös, wäre die Anleger-Rendite schlechter. 

  Konkrete Zahlen:

Der Fonds hat inzwischen in 21 Beteiligungen investiert (14,5 Millionen Euro). Der Fonds erwartet Rückflüsse von über 240 Prozent. Die Gewinnverteilung erfolgt 80 / 20. Das heißt, bei 80 Prozent werden zirka 190 Prozent an die Anleger ausgezahlt. Wir erwarten auf Basis der vereinbarten Vorab-Erträge des erworbenen Vorzugskapitals von aktuell 21 Beteiligungen eine jährliche Brutto-Rendite von zirka 15 Prozent.

Davon erhalten die Anleger mehr als 4/5 (= 12 Prozent pro Jahr) und wir 1/5 (= 3 Prozent pro Jahr). Das ist einfach + fair + transparent.

Ich kenne keinen Fonds, bei dem der Anleger so fair behandelt wird und der bei höchster Sicherheit ähnliche Renditen bringt.

Familie Lange hält im übrigen 2 Millionen Euro am Emissionskapital des Fonds, also zu gleichen Konditionen wie jeder Anleger (unabhängig von der 2,4prozentigen Gründungseinlage, die abhängig vom Gesamtvolumen ist). 

  Sie zitieren in Ihrer Berichterstattung (Anmerkung der Redaktion: Gemeint ist die GoMoPa.net-Pressemitteilung vom 18. Mai 2010 "Schiffsfonds-Rendite: die bayerische Art zu teilen?") Herrn Knut Weitkamp beziehungsweise die Analyse der Huneke GmbH. Die Angabe von internen Verzinsungen auf die Gründungseinlage führt vollkommen in die Irre. Was ist eigentlich bei Fonds, bei denen Initiatoren Gewinnbeteiligungen und Vorkosten vereinnahmen und gar nicht beziehungsweise minimal am Eigenkapital beteiligt sind? In solchen Fällen müssten - nach gleichem Rechenschema - Renditen von mehreren 1.000 Prozent ausgewiesen werden.


Fondsexperte Knut Weitkamp<br />
aus Münster © Weitkamp
Fondsexperte Knut Weitkamp
aus Münster © Weitkamp
GoMoPa.net bat den Fondsexperten Knut Weitkamp von der Hunekes Gesellschaft für Investitionsanalysen mbH aus Münster (NRW), die schon 1.500 Fonds analysiert hat, auf die Ausführungen von Dirk Lange zu antworten. Knut Weitkampf schrieb:

Zitat:


Sehr geehrter Herr Lange,

es ist überaus freundlich von Ihnen, dass Sie uns dabei helfen, Mißverständnisse auszuräumen.

Wenn die Rückflussannahmen in Höhe von rund 6 Prozent (2011 + 2012) und rund 10 Prozent (2013), wie Sie sagen, falsch sind, dann sollten Sie vielleicht eine Prospektergänzung vornehmen. Denn diese Zahlen sind Ihrem Prospekt entnommen.

Gestatten Sie bitte die Anmerkung, dass es sehr mißverständlich ist, wenn in Ihrem Prospekt auf Seite 75 in ?Bafin-Undeutsch? ? wie Sie es (im GoMoPa.net-Artikel vom 18. Mai 2010 - Anmerkung der Redaktion) bezeichnen - etwas von 9.119.312 Euro Provisionen steht. Dass das gar keine Provisionen sind, sondern unter anderem Ihr Anteil an den Erträgen der Betriebsphase, das muss Außenstehenden ja erst einmal erklärt werden.

Wenn man nun den in Ihrem neuen Schreiben von Ihnen erwarteten Gesamtrückfluss von mehr als 240 Prozent bei 15 Prozent pro Jahr zugrunde legt, dann ergibt sich unter der Annahme eines damit 150prozentigen Verkaufserlöses bei Auflösung des Fonds gleich ein ganz anderes Bild. Ein Blick auf die absoluten Zahlen (und nicht auf Prozentwerte) schärft doch immer wieder den Blick für das Wesentliche:


... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?



Ab sofort können Sie unsere Pressemeldungen auch via Einzelabruf kostenpflichtig erwerben. Holen Sie sich unsere Pressemeldung - Jetzt kaufen!

 

Pressemitteilung zum Thema
Schiffsfonds-Rendite: die bayerische Art zu teilen?

Dokumente zum Thema
» Prospekt ML Schiffsinvest 1 vom 7. Januar 2010
» Analyse von Knut Weitkamp des "ML Schiffsinvest 1"

Link zum Thema
» Lange Vermögensberatung GmbH

 

Stichwörter zum Thema

» Schiffsinvestment Schiffsfonds Fondskosten Gewinnverteilung 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegen keine Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:


 

» POC Restart: Öl & Gas - Turbulenzen   23.05.2017

» EN Storage GmbH: Nun auch Finanzchef Lutz Beier in ...   21.05.2017

» Manhattan Investment Fund Ltd.: Banker Michael Ber ...   18.05.2017

» ÖkoWorld AG: Teure weiße Weste   17.05.2017

» Lacuna GmbH und das Fifty Fifty Anlegerglück   15.05.2017

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen