GoMoPa: Warnliste Gold - lesen, bevor es zu spät ist ...
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25. Mai 2018
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04.05.2018
Warnliste Gold - lesen, bevor es zu spät ist ...

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net warnt beim Goldkauf vor folgenden 20 Fallen und Irrtümern:

1. Teure Goldsparpläne
Goldsparpläne (meist ab 50 Euro monatlich) kosten zusätzlich 6 Prozent Provision auf den Einzahlbetrag. Bei 120 Euro im Monat und einer Laufzeit von 35 Jahren kommen auf den einbezahlten Beitrag 3.024 Euro obendrauf. Gold hat in den letzten 30 Jahren nur 4 Prozent Gewinn erwirtschaftet. Außerdem kauft der Anbieter (zum Beispiel die Bank) das Gold meist nur mit einer Spanne von 26 Prozent weniger zurück. Bleibt eine Wertsteigerung von 26 Prozent für das Gold aus, bleibt der Sparer auf den Kosten sitzen.

2. Hohe Lagerungs- und Kontokosten
Oft werden Lagerungskosten (ein Prozent und mehr) und Kontoführungsgebühren für Kontoauszüge (2 Euro im Monat) verlangt. Gold wirft aber keine Zinsen oder Dividenden ab. Die Kosten bezahlen Sie also extra Vergleichen lohnt:  Die Sparkasse Pforzheim Calw in Baden-Württemberg zum Beispiel verzichtet gänzlich auf Konto- und Verwahrgebühren, allerdings erst ab 5.000 Euro Einlage. 

3. Unsicherer und teurer Versand
Wer sich Gold unter 3.000 Euro (unter 120 Gramm) schicken lässt, zahlt fünf Prozent Versandkosten der einbezahlten Summe (darüber ist der Versand meist kostenfrei). Hinzu kommt, dass viele Verkäufer einen versicherten Versand (insbesondere bei ebay) versprechen, dann aber versäumen, eine Versicherung abzuschließen. Wenn die Hälfte fehlt oder gar nicht ankommt, ist der Käufer der Dumme.

4. Banken sind teurer als Händler

Banken erheben bei  Kleinstmengen (Barren ab 1 Gramm oder Münzen ab 0,5 Gramm) ein Mindermengen-Zuschlag von 50 Prozent und mehr. Zieht man im Frankfurter Hauptbahnhof (Hessen) für 25 Euro im Vorbeigehen einen 1-Gramm-Barren aus dem dortigen Goldautomaten, so kostet der 1-Gramm-Barren am Bankschalter mit Mindermengenzuschlag mindestens 37,50 Euro. 

4. Gefälschtes Gold

Auf gar keinen Fall sollte man sich Gold in Form von Goldstaub schicken lassen. Oft stellt sich der Staub am Ende als Messingpulver heraus. 

Vom Kauf von Goldbarren für Zuhause muss aus zwei Gründen gewarnt werden. Zum einen stellt ein Kilo schwerer Goldbarren auf einen Schlag einen Wert von rund 25.000 Euro dar. Das heisst: Man braucht einen Safe und die schriftliche Bestätigung der Hausratsversicherung (Makler reicht nicht). Zum anderen sind 400-Unzen-Goldbarren (12,5 Kilo, Wert:  312.000 Euro) im Umlauf, bei denen nur die äußere Schicht aus Gold besteht. Im Inneren befindet sich ein massiver Kern aus Wolfram.

5. Goldmitbringsel und die Mehrwertsteuer

Goldmitbringsel aus dem Ausland sind immer beim Zoll zu deklarieren (sonst drohen hohe Strafen). Unverarbeitete Goldkörner sind zollfrei. Aber es sind in jedem Fall 19 Prozent Mehrwertsteuer nach Londoner Tages-Kurs zu zahlen. Damit relativiert sich das Schnäppchen schnell.

6. Goldwertpapiere schwanken stark

Gold in Papierform, also als Goldminenaktien, Goldaktienfonds (ETFs) oder Goldfonds (ETCs) unterliegen nicht nur im Handel der Mehrwertsteuer und bei Zinsen der Abgeltungssteuer (auch wenn im Gegenzug die Kaufaufschläge und Lagergebühren wegfallen). Die Kurse von Goldminenaktien schwanken stärker als der Goldpreis. Geht es an der Börse abwärts, fallen auch die Minenaktien, selbst wenn der Goldpreis steigt. Nur physisches Gold gewinnt in der Krise.

7. Schutz vor Enteignung

In Krisenzeiten greift der Staat gern zum Goldverbot und fordert die Bevölkerung zur Goldabgabe auf. Barren lassen sich kaum verstecken. Sie sind registriert und identifizierbar. Ebenso Sammlermünzen. Leicht versteckbar und auch in Krisenzeiten handelbar sind nur die bekannten Münzen wie Krugerrand aus Südafrika, australische Nuggets, die Wiener Philharmoniker, Maple Leaf aus Kanada oder der Panda aus China. Übliche Gößen sind zum Beispiel für die Wiener Philharmoniker: eine Unze (31,1 Gramm), eine viertel Unze (7,776 Gramm), die zehntel Unze (3,121 Gramm).

8. Doppelstempel bei unechtem Schmuck

Vorsicht, wenn zwei Stempel (zum Beispiel  585 & 14K) zu sehen sind, dann handelt es sich fast immer um  eine Fälschung bei Goldschmuck!
Aufpassen, dass mit der richtigen Legierungen berechnet wird, dass also zum Beispiel  bei 585er Material nicht mit 565er Material abgerechnet wird. Am besten ein schriftliches Angebot geben lassen.

9. Bei eigener Bank hat man keine Anonymität

Die eigene Bank bucht den Goldkauf gern vom Girokonto ab. Dadurch verliert man aber die Anonymität, die vor Enteignung schützt. Die meisten Banken haben entgegen ihrer Vitrinen oder Aushänge gar kein Gold vorrätig. Bei kleineren Mengen wird gesammelt, was einige Tage dauern kann. Dann kann das Gold schon wieder teurer geworden sein.

10. Vorsicht bei Händlern, die erst in 1 bis 2 Wochen liefern

Händler, die erst in 1 bis 2 Wochen liefern, haben keine eigene Liquidität und kaufen das Gold mit dem Geld der Kunden. Gerät ein Händler bei einer Bank in Geldwäscheverdacht, weil sein Konto über 15.000 Euro Bewegung zeigt, und wird automatisch angezeigt, werden die Konten mit Ihrem Geld für viele Monate beschlagnahmt und erst wieder frei gegeben, wenn die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt. Seriöse Händler kaufen das Gold selbst und liefern in 1 bis 2 Tagen oder geben sofort Bescheid, wenn die Prägeanstalten und Barrenproduzenten tatsächlich mal Lieferengpässe haben.

11. ebay speichert Daten in den USA

Bei jedem Kauf über das amerikanische Auktionshaus ebay werden alle Daten gespeichert. Bei einem neuen Goldverbot, wie es in den USA 40 Jahre lang bis 1973 galt, droht die Aufforderung zur Abgabe des Goldes.

12. Aufschläge bei kleinerer Stückelung umgehen

Umgehen sie die hohen Preisaufschläge bei kleinen Stückelungen beispielsweise durch den Kauf von historischen, einheimischen Goldmünzen. Die 20 Goldmark für Deutschland, der Dukaten oder die Krone für Österreich und der Vreneli für die Schweiz sind problemlos (oftmals sogar als Massenware, mit Gebrauchsspuren) knapp über den Goldpreis erhältlich, rät Goldseiten.de. Im übrigen gilt das auch für Silbermünzen, zum Beispiel 5 Reichsmark oder Maria Theresien Täler. Die geringsten Preisaufschläge und die gängigsten Größen sind bei Gold die 1 oz Münzen sowie der 100 Gramm beziehungsweise 250 Gramm Barren.

13. Goldkauf geht niemanden etwas an

Hängen sie den Kauf von Edelmetall nicht an die große Glocke, denn am Anfang sind sie der Spinner und Jahre später haben sie die Neider gegen sich. Was nützt der beste Safe oder das beste Goldversteck, wenn die Kinder das Geheimnis ihrem bestem Schulfreund erzählen?

14. Was spricht gegen Silber?

Silber ist im Gegensatz zu Gold mit Mehrwertsteuer, zur Zeit 19 Prozent, belegt. Auch braucht Silber mehr Platz. Für den Wert von einem Kilo Gold müsste man einen Zentner Silber kaufen, da Gold 50 Mal so viele Wert ist wie Silber.

15. Echtheitszertifikat ist unwichtig

Völlig unwichtig und überflüssig ist ein beiliegendes Echtheitszertifikat, das meist in der Verpackungsfolie mit eingeschweißt ist, fand Goldseiten.de heraus. Auf dem Stück Papier sind ein paar Angaben des Herstellers und eine Serien-Nummer aufgedruckt. Beim Verkauf ist dieses Papier völlig belanglos, denn der Käufer prüft den Barren auf Echtheit und nicht das Papier. (Gilt auch für Münzen) Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, der kann einen "kinebar®"-Barren erwerben, der ähnlich wie bei einem Geldschein ein Sicherheitsmerkmal aufweist, das in Form feiner Mikrostrukturen über die gesamte Barrenoberfläche verteilt ist. Allerdings gibt es solche Barren nur von der Schweizer Firma Argor-Heraeus, übrigens seit 1994.

16. Hände weg von Medaillen

Ein Hauptmerkmal ist der fehlende Nennwert, warnt Goldseiten.de. Weil dieser fehlt, darf jeder, ob Privatperson, Münzhändler, Stadt oder ein Unternehmen, ein Stück Blech mit seinem Wunschmotiv prägen lassen. Dieses Stück Blech aus welchen Metall auch immer, soll einer Münze ähneln. Eine Münze ist/war jedoch per der Definition immer ein gesetzliches Zahlungsmittel. (Achtung! Sondersituation der Krügerrandes und Libertad-Münzen beachten.) Der Mix aus schönen Motiven, kleinen Auflagen und großen Werbekampannien ergibt einen extrem teueren Verkaufspreis. Einzig allein zum Materialwert können solche Stücke unter Anlagegesichtspunkten in Erwägung gezogen werden. Barren und viele Anlagemünzen haben eins gemeinsam: ihr unveränderliches Aussehen über viele Jahre. Dieser entscheidende Punkt ist ein wesentliches Merkmal in bezug auf Wiedererkennung und Bekanntheit in der ganzen Welt und über Generationen hinweg. Stellvertretend dafür steht der Krügerrand. Jährlich wechselnde Motive und unzählige Variationen entsprechen im Kern nicht der Philosophie einer Anlagemünze.

17. Billig wegen Unreinheit gibt es nicht

Im Prinzip ist es egal, welche Feinheit eine Münze aufweist! Maßgeblich, so die Experten von Goldseitend.de, ist der Unzen-Anteil, der den Wert der Münze bestimmt. Eine Unze bleibt immer eine Unze - es sind immer genau 31,104 Gramm reinstem Edelmetalls, ob nun mit oder ohne Legierungsmetalle. Der Besitzer einer "unreinen" Münze (zum Beispiel Goldmünzen: Krügerrand, Britannia, American Eagle) müsste theoretisch sogar etwas mehr bezahlen, da er zu dem eigentlichen Edelmetallwert ein oder zwei Legierungsmetalle gratis dazu erhält oder wie im Falle des Krügerrands, wird es dadurch sogar noch etwas billiger. Aussagen nach dem Motto: "Der Krügerrand ist deshalb billiger, weil er aufgrund der Feinheit von 91,67 Prozent weniger Gold besitzt", sind unqualifizierte Äußerungen und haben nichts mit der Sachkunde oder Realität gemeinsam.

Eine andere Sache ist die Akzeptanz einer Anlagemünze. Es gibt Regionen in der Welt (zum Beispiel ganz Asien einschließlich Japan, arabische Staaten) die reines Gold mit mindestens 999 Feinheit bevorzugen. Ein Krügerrand oder ein American Gold Eagle sind dort nicht (mehr) gefragt. Der allgemeine Trend geht eindeutig zu Münzen oder Barren mit höchster Feinheit (Reinheit).

18. Jahrgänge spielen keine Rolle

Der Jahrgang spielt bei Anlagemünzen und Barren keine Rolle. Jahrgänge, die es nur bei Münzen gibt, sind für den reinen Anlagen-Investor zweitrangig. Die Divise lautet: der Verkaufs- bzw. Kaufpreis sollte möglichst nah am aktuellen Metallkurs liegen. Seltene Jahrgänge mit kleinen Auflagen verteuern den Preis der Münze und tendieren somit in Richtung Sammlermünzen. Bei Notverkäufen werden meist keine besseren Preise erzielt, wie bei jahrgangsstarken Auflagen. Anlagebarren besitzen generell keinen augeprägten Jahrgang. Sie werden nach Bedarf geprägt.

19. Großzügige Rabatte sind ein Fake

Bei einer transparenten und fairen Preispolitik ist die Handelsspanne eines Händlers relativ gering, schreibt Goldseiten.de. Bei neuen Goldmünzen und Barren liegt sie im einstelligen Bereich. Daher sind Rabatte oder Rabattschlachten so gut wie ausgeschlossen. Werden dennoch großzügig Rabatte oder preisgünstige Stücke angepriesen, sollte dies zumindest zur Vorsicht mahnen.

20. Bloß nicht ungeschützt stapeln

Alle Edelmetalle, besonders aber reine Goldmünzen mit einer Feinheit von .999 sind extrem anfällig gegen Kratzer. Gold ist ein sehr weicher Werkstoff und daher extrem gefährdet. Bereits das Stapeln von ungeschützten Maple Leafs (Kanada), die zudem einen gezackten scharfkantigen Rand aufweisen, kann ein Ort der Selbstzerstörung sein. Eine Lagerung sollte daher möglichst einzeln in einer Hülle, einer Kapsel oder in der Originalverpackung erfolgen, rät Goldseiten.de.



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