
07.09.2010
Pfarrersohn verkaufte wertlose Bankschuldverschreibungen
Der Pfarrersohn Benjamin F. (35, im Foto links) aus Ottendorf-Okrilla in Sachsen hat Pech mit seinen Chefs. Sein erster Chef landete wegen Anlagebetruges im Gefängnis. Und nun wurde auch sein zweiter Boss wegen Anlagebetruges zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Dem Pfarrerssohn droht nun sogar selbst wegen Beihilfe zum Betrug eine Verurteilung.
Vor dem Landgericht Görlitz begann gestern der Prozess gegen einen mutmaßlichen Millionenbetrüger. Der 42 Jahre alte Oliver E. (im Foto rechts) soll als Investmentbanker von London aus für seine Firma Integro Capital Partners mindestens acht Millionen Euro eingeworben haben. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Görlitz versprach er eine Geldanlage in Bankschuldverschreibungen mit einer jährlichen Rendite von zwölf Prozent und mehr.
Besonders häufig verkauften sich die Integro-Papiere in Ostsachsen. Hier sind mehrere Hundert Anleger betroffen. ?Wir sind nach dem Tatort-Prinzip verfahren und hatten daher die Auslieferung von Herrn E. beantragt?, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Till Neumann der Sächsischen Zeitung SZ. Der gebürtige Berliner Oliver E. war bereits 2008 von Interpol in Paris festgenommen und dann wegen Geldwäsche-Verdachts an die Schweiz ausgeliefert worden. Von dort aus kam er wegen gleichzeitiger Betrugsermittlungen in Deutschland in die U-Haft in Görlitz.
Der Investmentbanker muss für sechseinhalb Jahre hinter Gitter
Der zuletzt in London lebende Investmentbanker Oliver Ehrenberg ist gestern zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Görlitz unter Vorsitz von Theo Dahm sah es als erwiesen an, dass sich Ehrenberg in 360 Betrugsfällen einen Vermögensvorteil von 7,2 Millionen Euro verschafft hat. Die Anleger stammen großteils aus der Lausitz.
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Vor dem Landgericht Görlitz begann gestern der Prozess gegen einen mutmaßlichen Millionenbetrüger. Der 42 Jahre alte Oliver E. (im Foto rechts) soll als Investmentbanker von London aus für seine Firma Integro Capital Partners mindestens acht Millionen Euro eingeworben haben. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Görlitz versprach er eine Geldanlage in Bankschuldverschreibungen mit einer jährlichen Rendite von zwölf Prozent und mehr.
Besonders häufig verkauften sich die Integro-Papiere in Ostsachsen. Hier sind mehrere Hundert Anleger betroffen. ?Wir sind nach dem Tatort-Prinzip verfahren und hatten daher die Auslieferung von Herrn E. beantragt?, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Till Neumann der Sächsischen Zeitung SZ. Der gebürtige Berliner Oliver E. war bereits 2008 von Interpol in Paris festgenommen und dann wegen Geldwäsche-Verdachts an die Schweiz ausgeliefert worden. Von dort aus kam er wegen gleichzeitiger Betrugsermittlungen in Deutschland in die U-Haft in Görlitz.
Der Investmentbanker muss für sechseinhalb Jahre hinter Gitter
Der zuletzt in London lebende Investmentbanker Oliver Ehrenberg ist gestern zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Görlitz unter Vorsitz von Theo Dahm sah es als erwiesen an, dass sich Ehrenberg in 360 Betrugsfällen einen Vermögensvorteil von 7,2 Millionen Euro verschafft hat. Die Anleger stammen großteils aus der Lausitz.
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