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28. Juni 2017
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15.09.2010
Toter Millionenbetrüger wieder auferstanden?
Tod durch Leberzirrhose? Statt als Angeklagter vor dem Amtsgericht Düsseldorf zu erscheinen, ließ der auf Mallorca lebende deutsche Millionenbetrüger Lutz P. (62) der Richterin eine Urkunde über seine Einäscherung schicken.

Aus der geht hervor, dass P. am 8. Juni 2010 verstorben sei - an Leberzirrhose. Nur zu dumm, dass P. drei Monate nach seinem Todestag putzmunter am 10. September 2010 seinen altbekannten Detektiv (55) aus Oberhausen (NRW) anrief und ihn bat, etwas für ihn zu recherchieren. Als der Detektiv dann die Todesanzeige in der Rheinischen Post las, rief der Detektiv bei der Zeitung an: "Pilling lebt. Ich bin ganz sicher, dass ich am vergangenen Freitag mit Pilling telefoniert habe. Als ich dann die Zeitung sah, war mein erster Gedanke: Ich habe mit einer Leiche gesprochen!"

P. habe "wie immer" geklungen, als dieser mit unterdrückter Nummer anrief, schildert der Detektiv das Gespräch. "Er hat sich mit Namen gemeldet, ich solle etwas für ihn nachgucken." Der Detektiv und P. hätten dann vereinbart, dass Pilling in dieser Woche noch mal anruft.

Die zuständige Düsseldorfer Richterin lässt nun vom Deutschen Konsulat in Palma de Mallorca prüfen, ob P. tatsächlich einem Leberleiden erlag. Sollte er noch leben, käme zu seinem jetzigen Verfahren noch ein Verfahren wegen Urkundenfälschung (bis zu 5 Jahre Haft) hinzu.

In dem aktuellen Verfahren geht es um gewerbsmäßigen Immobilienbetrug. Von August 2001 bis Juli 2003 soll P. zwölf Geldgeber um eine Viertelmillion Euro geprellt haben. Als Bevollmächtigter einer spanischen Firma (mit Filiale an der Düsseldorfer Graf-Adolf-Straße) habe P. gutgläubige Investoren dazu verleitet, auf ihre spanischen Häuser Kredite aufzunehmen und ihm das Geld zu überlassen. Er versprach horrende Zinsen ? doch die Kunden gingen leer aus, so die Vorwürfe.



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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

#2 - Kommentar von Siegfried Siewert am 30.09.2010 14:18
Justiz prüft Sterbeurkunde

Beim Amtsgericht kamen Zweifel am Schicksal des einstigen Millionenschwindlers auf, als sich danach der Detektiv aus Oberhausen meldete. Laut Gerichtsbeschluss sollte die Polizei deshalb den Detektiv nach Einzelheiten zu seinem ominösen Telefonat mit Pilling befragen. Das ist bis heute aber nicht passiert.

Dafür kam beim Amtsgericht nun ein weiteres Schriftstück an, das angeblich vom spanischen Justizministerium stammt. Demnach sei Lutz Karl Willi Pilling tatsächlich gestorben. Bevor die deutsche Justiz die neue Pilling-Akte jetzt aber zuklappt, soll die angebliche Sterbeurkunde erst noch vom deutschen Konsulat auf Mallorca überprüft werden.


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