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22. Oktober 2017
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27.09.2010
Gruner+Jahr: Der andere Anlegerschutz der Renate Daum

ConventGruner+Jahr-Journalistin Renate Daum aus München, Foto © Wolf-Dieter Roth Die Gruner+Jahr-Journalistin Renate Daum aus München (Foto © Wolf-Dieter Roth) schreibt, ihre Internetseite Graumarktinfo sei ein "Anlegerschutzportal". Außerdem das einzige Portal, "das von einem bekannten und seriösen Medium betrieben wird", hob BÖRSE ONLINE schon bei der Gründung seines Ablegers im Jahre 2007 hervor.

Allerdings hatte da der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net schon sieben Jahre lang erfolgreich vor Abzockern und Betrügern auf dem Grauen Kapitalmarkt gewarnt und wurde dafür im Jahre 2006 von BÖRSE ONLINE als "Munition für den Kampf mit den Banken" gelobt.

Doch mit der Installation des eigenen Portals Graumarktinfo wendete sich ganz plötzlich die Einstellung zu GoMoPa.net.

Vorige Woche schoss Renate Daum nicht zum ersten Mal gegen ihren Konkurrenten GoMoPa.net, obwohl der Daumsche Anlegerschutz nur wenig mit dem Schutz gemein hat, den GoMoPa.net anbietet. In gleich drei Artikeln "Wo gehobelt wird, fallen Späne", "Agent in eigener Sache" und "Anwälte als Finanzierungsquelle" versuchte Renate Daum, GoMoPa.net als einen unmoralischen Anlegerschützer darzustellen. Doch ihre Argumente halten keiner näheren Betrachtung stand.

Vorwurf Nummer eins: "GoMoPa betont, nichts mit Anlegerschutz zu tun zu haben." (Daum)

Das stimmt. GoMoPa.net ist kein Anlegerschützer, sondern ein Frühwarnsystem, das nicht nur die Anleger, sondern alle Marktteilnehmer und Interessierte informiert und warnt. Und nicht nur in der größeren Zielgruppe unterscheidet sich der Frühwarnsystem vom Anlegerschutz der Renate Daum, sondern auch in Zeit und Inhalt. Auf BÖRSE ONLINE, Graumarktinfo und Financial Times Deutschland erfahren die Anleger von der Anlegerschützerin Daum, wann ihre Fonds beerdigt werden und dass ihr Geld nun verschwunden ist. GoMoPa.net schlägt bei den ersten Anzeichen Alarm.

Vorwurf Nummer zwei: "GoMoPa dürfte ... ein Glaubwürdigkeitsproblem haben, denn der Dienst fiel mit falschen oder fragwürdigen Äußerungen auf." (Daum)

GoMoPa.net machte Fehler, die aber sofort berichtigt wurden. Im Fall der Wirecard AG hatte GoMoPa.net ein zugespieltes Zitat veröffentlicht, dass die Vorstände der Wirecard belastete. GoMoPa.net hatte sich vor Veröffentlichung eine Stellungnahme der Wirecard eingeholt und diese gleichzeitig mit dem Vorwurf veröffentlicht. Als sich herausstellte, dass das Zitat falsch war, wurde die Meldung sofort berichtigt.

Im zweiten Fall ordnete GoMoPa.net den Rücktritt eines brandenburgischen Justizministers dem Schrottimmobilien-Verkäufer Lars Bergmann aus Kassel (heute Immovation-Vorstand) persönlich zu. Der Minister fiel jedoch namentlich auf andere Schrottimmobilienverkäufer herein. Auch das hat GoMoPa.net sofort nach Kenntnis richtig gestellt.

Wer allerdings gar nicht erst Auffälligkeiten nachgeht, kann natürlich auch keine inhaltlichen Fehler machen. Nur "wo gehobelt wird, fallen Späne", sagte ein GoMoPa.net-Experte der Renate Daum, als sie ihn fragte, ob ihm "die vielen inhaltlichen Fehler in GoMoPa-Berichten stören" würden. Mal abgesehen davon, dass Renate Daum aus zwei Fehlern gleich viele Fehler machte, unterschlug sie in ihrem Zitat den Hinweis auf die Hitler-Tagebücher aus dem Hause Gruner+Jahr.

Vorwurf Nummer drei: GoMoPa.net löse Interessenkonflikte aus

Renate Daum sorgt sich auch, was passieren könnte, wenn ein Bauträger von GoMoPa.net Informationen kauft und der gegnerische Anwalt ebenso. Entstünden da nicht Interessenkonflikte, wollte Renate Daum wissen und offenbart so Ihre Unwissenheit über das System GoMoPa.net. Nämlich, dass Informationen für unsauberes Arbeiten von Vertrieben nicht nur dem Anwalt, sondern auch dem Bauträger helfen, denn letzterer kann sich endlich von unsauber arbeitenden Vertrieben trennen und ist so vor künftigen Rückabwicklungen gefeit. Das Wichtigste, der Anlegerschutz wird bei GoMoPa nebenbei befriedigt: Mit der Benennung der unseriösen Vertriebe.

Der späte Anlegerschutz der Renate Daum

"Renate Daum beschäftigt sich seit Jahren mit dem grauen Kapitalmarkt", steht unter ihren Artikeln. Tatsächlich feierte sie Achtungserfolge. Die Verurteilung des Bilanzfälschers Bodo Schnabel vom Neuen-Markt-Unternehmen ComRoad zum Beispiel, der im November 2002 für 7 Jahre ins Gefängnis geschickt wurde, sei vor allem ihr zu verdanken gewesen, attestierte ihr das Manager Magazin. Die Allgemeine Deutsche Direktbank verlieh Renate Daum im selben Jahr den Helmut Schmidt Journalistenpreis für besondere Leistungen in der verbraucherfreundlichen Berichterstattung.

Von dieser mutigen Journalistin ist heute anscheinend nicht mehr viel übrig. Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net schickt der Graumarkt-Redakteurin schon seit über einem Jahr kostenlos und "ungefragt" (Zitat Daum) Fakten über die Verschwendung der Anlegergelder bei den inzwischen insolventen Dubai-Fonds der ACI aus Gütersloh. Während GoMoPa.net die Wahrheit bis zur Insolvenz berichtete, knickte die Financial Times Deutschland anfang August 2009 vor den Drohschreiben des Emissionshauses ein und löschte die bereits online veröffentlichten GoMoPa.net-Meldungen kommentarlos.

ACI durfte Löschungen als Wahrheitssieg verklären

Die ACI feierte die Löschungen und schrieb in einer Pressemitteilung wörtlich: "Sämtliche Äußerungen sind frei erfunden? Financial Times hat hinsichtlich dieser Äußerungen strafbewehrte Unterlassungserklärungen abgegeben." GoMoPa.net bat die Financial Times Deutschland um eine Stellungnahme. Die Gruner+Jahr-Publikation zog es vor zu schweigen. Renate Daum berichtete über die ACI erst wieder im Dezember vorigen Jahres, als an dem Untergang kaum mehr etwas zu Rütteln war und Gruner+Jahr den Anlegerschutz wieder gefahrlos aufnehmen konnte.

Dennoch wundert sich die Gruner+Jahr-Anlegerschützerin und zitiert aus einer internen Teilhaberinformation von GoMoPa.net, dass die Kosten für die Abwehr Einstweiliger Verfügungen gestiegen seien und müsste eigentlich durch ihren Verlag wissen, dass die Wahrheit über Millionenbetrüger oft eine ungleiche finanzielle Kraftprobe darstellt.

Auf BÖRSE ONLINE wurden die Leser in die Irre geführt

Auch im Fall des Börsengurus Markus Frick, bei dem die Staatsanwaltschaft Berlin nach Kursmanipulationen im Jahre 2007 rund 80 Millionen Euro sicherstellte, reagierte BÖRSE ONLINE erst, als die Finanzmarktaufsicht BaFin und die Staatsanwaltschaft die massiven Vorwürfe im Internet zu prüfen begannen und der TV-Sender N24 die Sendung "Make Money - Markus Frick Show" absetzte, berichtete endlich auch BÖRSE ONLINE am 15. Juni 2007 über den Werbekunden Markus Frick und stellte vorsichtig die Frage: "Kurskapriolen oder Abzocke?" GoMoPa.net hatte bereits im Januar 2006, also anderthalb Jahre zuvor, gewarnt.

Markus Frick schaltete bis zur "Enthüllung" in BÖRSE ONLINE weiter ganzseitige Werbeanzeigen und machte so die eigenen Leser zu Betrugsopfern. Für wahr ein anderer Anlegerschutz, als ihn GoMoPa.net anbietet.



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Es liegen 4 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Werner Kaufmann am 27.09.2010 12:57
Wer glaubt denn schon, dass ein so grosses Unternehmen wie Gruner und Jahr keine Interessenkonflikte zwischen Werbekunden und seriösem Journalismus hat.
Frau Daum ist wahrscheinlich die Erste die geopfert wird, wenn's irgendwann schief läuft und sich die Berichterstattung dreht.

#1 - Kommentar von Aufmerksam am 21.12.2011 15:10
Börse Online vom 31. August 2006, Rubrik: Service; S. 68 Nr. 36

Munition für den Kampf mit den Banken;

Nicht immer laufen Finanzgeschäfte zwischen Anlegern, Banken und Anbietern problemlos ab. BÖRSE ONLINE hat Sites getestet, auf denen sich Kunden guten Rat holen und Luft machen können. Die besten Sites In einer zwölfteiligen Serie präsentiert BÖRSE ONLINE die interessantesten Webseiten für Anleger Nächste Folge Anlegerschutz - wo Sie im Internet erfahren, welche Rechte Aktionäre haben.

Es müssen nicht immer die großen Skandalfälle sein. Oft sorgt schon die tägliche Kontoführung oder der Online-Wertpapierkauf für Ärgernis.
Wenn zum Beispiel die Bank Gebühren berechnet, deren Erhebung die Gerichte längst untersagt haben. Oder wenn Trades nicht wie gewünscht ausgeführt werden.

In solchen Fällen guten Rat zu bekommen, dazu noch kostenlos, ist oft schwer.

Einige Websites bieten ihn und den Austausch mit anderen gleich dazu.
gomopa.net Mit dem selbstbewussten Slogan "das Finanzforum gegen Abzocke und Betrug" wirbt die Website um Leser.
Rund 150000 Einträge von Privatleuten und Experten sind in den Diskussionsplattformen versammelt. Neben Insider- Foren, die nur gegen eine monatliche Grundgebühr anzusurfen sind, gibt es auch eine Vielzahl frei zugänglicher User- Kommentare. Die sind recht ergiebig und breit gestreut: Zu den unterschiedlichsten Themen aus dem Bereich Finanzdienstleistungen wie Kreditvergabepraxis, dubiose Vermittler oder Bürgerinitiativen gegen Scoring-Modelle melden sich die Nutzer zu Wort. Hier wird leidenschaftlich diskutiert.
Auch gute Tipps zur "privaten Steueroptimierung" und zur aktuellen Rechtsprechung sind dabei.

#2 - Kommentar von Erika Meinersteht am 02.04.2012 09:34
Renate Daum soll sich einmal an die eigene Nase fassen. Es ist eine Frechheit wie diese Tante hier vorgeht!

#3 - Kommentar von Gustav Gans am 11.12.2012 09:47
Warum schreibt Renate Daum jetzt nicht über die jahrelange Misswirtschaft Ihres Verlages die zur Folge hatte, dass die FTD jetzt Pleite ist? Wäre doch einmal ein schönes athematisch für die Qualitätsmedien!


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