
08.10.2010
Argentinien-Bonds: Deutsche Gerichtsvollzieher beißen sich die Zähne aus

Argentiniens Präsidentin
Cristina Fernandez
de Kirchner
auf der Frankfurter
Buchmesse 2010
Argentinien hatte im Jahre 1996 sensationelle Tango-Bonds aufgelegt. Mit 8,5 Prozent Zinsen, fällig zum 23. Februar 2005. Zum Vergleich: Eine deutsche Bundesanleihe bringt bei einer Laufzeit von zehn Jahren aktuell 2,4 Prozent Rendite. Die Anleger rissen der Deutschen Bank, die die argentinischen Anleihen ausgab, die Wertpapiere nur so aus den Händen.
Doch die Anleger überstanden den argentinischen Tango nicht. Drei Jahre vor dem Rückzahlungstermin rief Argentinien am 6. Januar 2002 den öffentlichen Staatsbankrott aus. Eine Million Privatanleger sowie 200 Großanleger blieben auf Forderungen nebst Zinsen in Höhe von 76 Milliarden Euro sitzen.
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