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01.11.2010
Wucherbeiträge: Medard Fuchsgruber gründete Aktionsgemeinschaft für Versicherte

Convent Mit einer Aktionsgemeinschaft für Versicherte will Deutschlands bekanntester Wirtschaftsdetektiv, Medard Fuchsgruber (46) aus Ottweiler im Saarland, gegen Wucherbeiträge von Versicherungen vorgehen. Gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net erklärte er warum.

Obwohl eigentlich niemand etwas zu verschenken hat, zahlen doch Millionen Bundesbürger jedes Jahr drei Mal so hohe Gebühren an ihre Hausrat-, Haftpflicht-, Gebäude-, Kfz-, Rechtsschutz-, Leben- und Unfallversicherung, als der Gesetzgeber erlaubt. Nur dafür, dass sie ihren Versicherungsbeitrag nicht jährlich, sondern in monatlichen, viertel- oder halbjährlichen Raten zahlen.

Die meisten Versicherten erkennen auf den ersten Blick gar nicht, dass sie in eine Gebührenfalle getappt sind. Schließlich steht da doch in der Police nur ein Teilzahlungszuschlag von bis zu 6 Prozent für eine monatliche Zahlweise. 6 Prozent klingt für einen Teilzahlungskredit nicht viel - aber leider handelt es sich nicht um den bekannten effektiven Jahreszins. Diesen Verschweigen fast alle Versicherungskonzerne. Der liegt nämlich in diesem Fall bei knapp 14 Prozent.

Verschweigt der Versicherungskonzern diesen horrenden Effektivzins, darf er gesetzlich höchstens 4 Prozent Effektivzins verlangen. Also statt einen Aufschlag von 6 Prozent darf er nur 1,81 Prozent berechnen. Und was die wenigsten Kunden wissen: Sie können den Beitrag sofort auf die höchstzulässige Aufschlagsumme reduzieren lassen und sogar bis zum Beginn des Vertrages eine Rückzahlung des zuviel kassierten Geldes verlangen.

Ein Beispiel: Wer monatlich 200 Euro als Prämie an seine Versicherung bezahlt, also im Jahr 2.400 Euro, hat jeden Monat rund 7 Euro zuviel bezahlt. Im Jahr sind das rund 95 Euro. In 20 Jahren sogar 1.900 Euro. Die Rückzahlung dieses Geldes und die sofortige Herunterstufung steht jedem Versicherten zu (Ausnahmen: Krankenversicherungen, fondsgebundene Leben, Selbständige oder juristische Personen).

Allerdings: Kein Versicherer reduziert die Gebühren freiwillig auf das gesetzliche Höchstmaß

Bislang hat noch kein Versicherungskonzern die Gebühr gesenkt oder Geld zurückbezahlt, wenn ein Kunde es verlangt hat. Die Konzerne lassen es gern auf einen Prozess ankommen, weil sich bislang in der Praxis gezeigt hat, dass kein Kunde für 7 Euro monatlich zuviel bezahlter Gebühr den Kampf gegen Goliath durch alle Gerichtsinstanzen aufzunehmen bereit ist.

Dieses Ohnmachtsgefühl will Wirtschaftsdetektiv Fuchsgruber aus der Welt schaffen. "Dies haben wir zum Anlass genommen, eine Interessensgemeinschaft mit dem Namen Aktionsgemeinschaft der Versicherten zu gründen, um uns dem entgegenzusetzen", sagte Fuchsgruber gegenüber GoMoPa.net.

GoMoPa.net: Was wollen Sie mit einer Aktionsgemeinschaft der Versicherten erreichen, es gibt doch in Deutschland keine Sammelklagen?

Fuchsgruber: "Die Verbraucher müssen zunächst einmal darüber aufgeklärt werden, dass sie in großem Stil beschummelt werden. Die Versicherungskonzerne unternehmen alles, um das Thema totzuschweigen und ihre illegale Selbstbedienungspraxis so lange es geht zu verlängern. Wie ich von der Verbraucherzentrale Hamburg weiß, werden die Kunden mit bewusst falschen Aussagen, bei denen der Teilzahlungszuschlag mit dem Effektivzins gleich gesetzt wird oder dass es sich bei der Teilzahlung gar nicht um einen Kredit handeln würde, abgewimmelt."

GoMoPa.net: Für wen lohnt es sich, der Aktionsgemeinschaft der Versicherten beizutreten?

Fuchsgruber: "Für alle, die mindestens 200 Euro im Jahr an die Versicherung bezahlen. Richtig lohnen wird es sich für Angestellte, Handwerker oder andere Arbeitnehmer, die seit vielen Jahren 1.000 Euro im Jahr in ihre Lebensversicherungen in unterjähriger Zahlweise einzahlen. Denen können wir Tausende Euros zurückholen und die Beiträge künftig senken."

GoMoPa.net: Wie sieht die Hilfe der Aktionsgemeinschaft konkret aus?

Fuchsgruber: "Zunächst einmal haben wir einen Rechner entwickelt, mit dessen Hilfe jeder schnell und genau ausrechnen kann, um wieviel Euro der Beitrag sofort gesenkt werden muss und wieviel Euro er zurückbekommt. Lohnt es sich für den Betroffenen, besorgen wir demjenigen den richtigen Anwalt und coachen das gesamte Verfahren, liefern die entscheidenden Beweismittel und Argumentationen. Der Kunde wird bekommen, was ihm rechtlich zusteht. Der Obolus beträgt dafür je nach Rückzahlungssumme 50 bis 200 Euro."

GoMoPa.net: Was hätten Sie denn für Beweise und Fakten, die der einzelne auf sich gestellt nicht hat?

Fuchsgruber: "Eine große Versicherung mit ihren hochbezahlten Rechtsanwälten zu knacken, ist nicht so leicht. Meine Detektei weiß wie hilfreich da beispielsweise Gesprächsprotokolle aus den Vorstandsetagen sein können. Oder auch, wenn man eine systematische Verzögerungstaktik bei mehreren Kunden nachweisen kann. Denn die Ansprüche verjähren 3 Jahre nach Kenntnis. Diese Zeit versuchen die Konzerne herauszuschinden, um nicht zahlen zu müssen. Die Aktionsgemeinschaft für Versicherte bietet eine Ebene für eine fachliche Auseinandersetzung mit den Versicherern und sorgt für eine wirtschaftliche Lösung. Der Kampf muss sich für den Verbraucher auch lohnen."

GoMoPa.net: Sehen Sie den Weg nur über Gerichtsverfahren?

Fuchsgruber: "Die Versicherungsanwälte sitzen zwar schon fachlich mit gewetzten Messern. Aber wenn die Kunden in größerem Umfang merken, dass Sie Ihrem Versicherungsvertreter gar nicht mehr trauen können, werden sie sicherlich ihre Kinder nicht mehr blindlings bei ihm versichern. Die Versicherungsunternehmen sind aber auf das Vertrauen ihrer Kunden angewiesen. Also werden sie bei entsprechend breitem Druck einlenken und nicht erst die Richter darüber entscheiden lassen."

GoMoPa.net: Herr Fuchsgruber, vielen Dank für das Interview.



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