
12.11.2010
Sterbegeldversicherung: schlechtes Geschäft mit dem Sensenmann

Der Volkstrauertag am 14. November 2010, an dem an die Gefallenen in den beiden Weltkriegen mit Nationalhymne und Trompeterlied (Ich hatte einen Kameraden) gedacht wird, lenkt die Gedanken auch an die eigene würdige Bestattung. Wenn es Hinterbliebene gibt, müssen sie für die Kosten aufkommen, die heute kaum noch unter 5.000 Euro liegen.
Seit die gesetzlichen Krankenkassen im Jahre 2003 das Sterbegeld halbiert und ab 2004 komplett gestrichen haben, müssen die Menschen selber in die Tasche greifen. In diese Finanzierungslücke springen als scheinbare Retter so genannte Sterbegeldversicherungen. Mit Argumenten, wie "ein Abschied in Würde" oder "sorgen Sie bereits zu Lebzeiten vor", wird an das Gewissen vor allem von Senioren appelliert. Die Werbung der Lebensversicherer zielt auf die Sorge, unter keinen Umständen den eigenen Kindern oder Enkeln zur Last zu fallen oder gar irgendwo im "Armenbegräbnis" zu landen.
Doch selten waren sich alle Prüfexperten für Finanzprodukte so einig wie in diesem Fall: Die scheinbare Lösung Sterbegeldversicherung sei lediglich ein gutes Geschäft für die Versicherer selbst und so gut wie nie für die Kundschaft, sagt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV) aus Hamburg. Besonders alte Menschen müssten die Sparverträge teuer erkaufen. "Die Police ist überflüssig, eine reine Geldvernichtungsmaschine", kritisiert Rudnik. Auch Merten Larisch, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bayern, winkt ab: "Eine Geldanlage mit garantierter Minusrendite." Ein einziges "Renditegrab", so auch das Urteil von Stiftung Warentest.
Welche Fallen in den Sterbegeld-Policen stecken und welche besseren Alternativen es gibt, um von den Hinterbliebenen eine würdige Beerdigung zu erhalten, lesen registrierte User im kostenpflichtigen Bereich von GoMoPa.net.
... Fortsetzung » lesen.
Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.
Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:
Pressemitteilungen zum Thema
» Das falsche Totenregister
» Unseriöse Bestatter: Das letzte Hemd hat keine Taschen
Beiträge zum Thema
» Wal-Mart Sargverkauf: Günstige Preise und Finanzierungen
» Kein Geld zum Sterben - würdevolle Bestattung kaum noch zu bezahlen
» Trauernde in der Abzock-Falle
» Ist das ein würdiges Ende?
» Das Geschäft mit dem Tod
» Das falsche Totenregister
» Unseriöse Bestatter: Das letzte Hemd hat keine Taschen
Beiträge zum Thema
» Wal-Mart Sargverkauf: Günstige Preise und Finanzierungen
» Kein Geld zum Sterben - würdevolle Bestattung kaum noch zu bezahlen
» Trauernde in der Abzock-Falle
» Ist das ein würdiges Ende?
» Das Geschäft mit dem Tod
Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC
Es liegen keine Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.
![]()
» ConRendit Holding AG: Anleger müssen Verzicht üb ... 21.05.2013
» Gefährliche Abstimmungen bei DCM Fonds und Prime ... 17.05.2013
» Schinkel Bau & Immobilien GmbH: Geschädigten-Vers ... 17.05.2013
» S&K: Kanzlei Resch bereitet Regress-Klagen gegen ... 15.05.2013
» Bürger speichern Energie eG: Billigstrom - aber n ... 14.05.2013
» Weitere Pressemeldungen (Archiv)



