GoMoPa: GFE Nürnberg: Führungsriege sitzt, Vertrieb blufft weiter
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
30. März 2017
324 User online, 50.391 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
Registrieren
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
GoMoPa® Affiliates
Presse-Echo
GoMoPa® Mastercard Gold


Jetzt sämtliche Vorteile der GoMoPa® Mastercard Gold geniessen! » Hier beantragen


01.12.2010
GFE Nürnberg: Führungsriege sitzt, Vertrieb blufft weiter

Convent Die gesamte siebenköpfige Führungsriege der Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien (GFE) aus Nürnberg sitzt seit gestern (30. November 2010) nach einer Razzia in Untersuchungshaft, sechs von ihnen in Bayern. Einer wurde in einem Luxushotel im österreichischen Ski-Paradies Saalbach geschnappt. Doch der Vertrieb veräppelt die Anleger und Interessenten auf der Firmeninternetseite mit angeblichen, in der Schublade schmorenden Gutachten, die es aber nach Recherchen des Finanznachrichtendienstes GoMoPa.net gar nicht gibt.

Zu dem in Österreich geschnappten Chef sagte der Nürnberger Oberstaatsanwalt Wolfgang Träg gegenüber GoMoPa.net: "Wir betreiben die Auslieferung nach Deutschland."

Zu den Haftgründen sagte Träg zu GoMoPa.net: "Gegen alle werde wegen des Verdachts auf bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Betruges ermittelt. Ihre Rapsöl-Blockheizkraftwerke waren nach unseren Erkenntnissen potemkische Dörfer. Mit Stand vom 26. Oktober 2010 wurden nur zwei Blockheizkraftwerke real hergestellt, um einen Geschäftsbetrieb vorzuspiegeln. Mindestens 1.000 Anleger haben Anlagen gekauft, die weder unter technischen noch unter betriebswirtschaftlichen Aspekten funktionieren konnten. Der Schaden liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Unseren Erkenntnissen zufolge war dieses Geschäft auf Lug und Trug aufgebaut."

In den vergangenen Monaten hätten sich zahlreiche Anleger an die Polizei gewandt, denen die versprochenen extrem hohen Renditen komisch vorkamen.

Bei der Durchsuchung von 28 Wohn- und Geschäftsandressen in Bayern und Baden-Württemberg stellten mehr als 150 Beamte der Kriminalpolizei lastwagenweise Akten und Computer sicher. Die Auswertung dieser Beweismittel wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Insgesamt wird gegen 17 Beschuldigte ermittelt.

Dennoch gab der in Freiheit verbliebene Vertrieb der GFE Group vor, es sei mit den GFE Blockheizkraftwerken, die inzwischen nach eigenen Angaben an 3.000 Anleger für einen Preis zwischen 35.700 und 119.000 Euro verkauft worden sein sollen, alles in Ordnung.

Der Bluff mit dem DEKRA-Gutachten

Das Unternehmen weist alle Vorwürfe zurück. Es habe keine Vorspiegelung eines Geschäftsbetriebes gegeben, schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite. Die Produktion laufe weiter. Und die Effizienz sei von zwei unabhängigen Gutachten bewiesen, eine endgültige Prüfung sei für den Dezember 2010 fixiert. Wörtlich heißt es in der GFE-Stellungnahme:

Zitat:


Die angeblich unmöglichen Effizienzwerte unserer Motoren sind durch zwei unabhängige Stellen in üblichen Vorabtests bestätigt worden - die jeweiligen Berichte liegen vor. Der Termin für ein endgültiges Gutachten in einem Prüfstand außer Haus war bereits fix für diesen Dezember terminiert und kann nach dem Willen der GFE Group nach wie vor durchgeführt werden.


Die Wahrheit sieht anders aus:



... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?



Ab sofort können Sie unsere Pressemeldungen auch via Einzelabruf kostenpflichtig erwerben. Holen Sie sich unsere Pressemeldung - Jetzt kaufen!

 

Pressemitteilungen zum Thema
» GFE Nürnberg: Vertrieb eingestellt - Forscher schuld
» GFE Nürnberg: Geschäftsleitung wegen bandenmäßigen Betruges festgenommen
» GFE-Blockheizkraftwerke: Geheimniskrämerei um die garantierte Pacht

Beiträge zum Thema
» GFE Nürnberg
» Karlheinz Z.
» Claus-Jürgen M.

Kategorie zum Thema
» Umweltthemen
» Kapitalanlagebetrug
» Betrug - Sonstiges
» Dubios


Meldungen zum Thema: Energie

» Holzpreis stürzt ersten Pellets-Hersteller in die Pleite
» PROKON Genussrechte: Bluff mit Rückkauf-Garantie?
» Fallen beim Teakholz-Investment
» Heizer floh mit Millionen in die Sonne
» noa bank-Pleite: Potsdamer fordert seine 175.000 Euro zurück
» Brazil Invest: Pleitiers verleihen Millionen
» Goldinvestments aus der Imbissbude
» Gravitationswellen beförderten Anlageberater in den Knast
» Steuertricks für Photovoltaik-Anlagen
» Heizkosten: Rechnen lohnt sich
» Gemeinsamer Konsum rettet die Erde
» 100.000 neue Jobs in der Stromwirtschaft
» Deutsche für Spitzenjobs in der Schweiz gesucht
» Banker Karabunar mit neuer Masche: Windenergie
» Mehr KfW-Geld für Fenster und Heizungen
» Steuersenkung für alle
» Neue Klimaprämie von Bauminister Tiefensee
» Stromriesen machen Monopolpreise
» Hohe Risiken für Windkraftanlagen auf hoher See
» Die Liste der Gas-Rückzahler
» 29 Gasversorger müssen Gaspreise zurückzahlen
» Volkssolarzelle! Genial oder Abzocke?

 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von GFE-Insider am 08.12.2010 09:17
Hallo liebes Gomopa Team. Ich habe noch einige Hintergrundinformationen über Horst Kirsten von der GFE: Horst Kirsten ist ebenfalls insolvent. Seine Firma hatte im Osten in grossem Stil Schrottimmobilien (Plattenbauten) auf Grundlagen von Subventionen schwarz saniert und an Investoren weiterveräussert. Dieses ist aufgeflogen, und er konnte ein Strafverfahren nur durch Vergleichszahlungen an das Finanzamt verhindern. Irgendwie konnte man ihm damals nichts Weiteres nachweisen. Grundsätzlich halte ich Horst Kirsten für einen der Grossen Köpfe hinter dem GFE Skandal! Das meiste Geld wird aber wohl leider schon in die Schweiz abgeflossen sein. Ist dort ein Zugriff für deutsche Behörden überhaupt noch möglich? Wissen Sie, ob Horst Kirsten überhaupt auch in Haft ist? Er fährt im übrigen einen Maserati Gran Cabrio und einen Bentley mit Schweizer Kennzeichen - die haben es sich also so richtig gut gehen lassen. Richtig ins Rollen kam das Schneeballsystem wohl im Sommer 2010 - denn seitdem hat Horst Kirsten nur noch so mit Geld um sich geworfen.


Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:


 

» 7x7 Gruppe Andreas Mankel: Minus im Auftrag Gottes ...   29.03.2017

» Die Rolle der Kanzlei CMS Hasche Sigle beim Uniste ...   28.03.2017

» Kreutzers Gourmet GmbH: Halbe Million von Conda Cr ...   27.03.2017

» Containerkaufverträge: So führt Solvium Capital ...   23.03.2017

» Feingoldversand.de: Falscher Goldhändler aus Thü ...   22.03.2017

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen