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09.12.2010
Debi-Select-Fonds: Vorstand der Swiss-Fact soll zurücktreten!

"Wir haben den Vorstand der Swiss-Fact zum Rücktritt aufgefordert und werden als Fondsgesellschaft das operative Geschäft mit zwei Profi-Unternehmen übernehmen", teilte der Sprecher der Debi-Select-Fonds aus Landshut (Bayern), Michael Oehme, dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mit. Bei den Profis handelt es sich um "einen Anwalt und jemanden aus dem Consulting, die seit 20 Jahren nichts anderes macht als Unternehmensbewertungen".

Debi-Select-Vetriebschef<br />Josef Geltinger aus Landshut
Debi-Select-Vetriebschef
Josef Geltinger aus Landshut
Damit zieht das Fondshaus Konsequenzen aus der kürzlichen Strafanzeige gegen die beiden Debi-Select-Manager Josef Geltinger und Dr. Peter Ziegler wegen Veruntreuung von Anlegergeldern in Millionenhöhe über die Unternehmenstochter Swiss-Fact.

"Wir tun derzeit alles für die Sicherheit der Fondsgelder, obwohl alle Abschlüsse aufzeigen, dass alles korrekt investiert ist", versucht Oehme die mehr als 5.000 Debi-Select-Anleger zu beruhigen, die mehr als 90 Millionen Euro in die drei seit 2006 aufgelegten Fonds eingezahlt haben, um am Handel mit Lebensversicherungspolicen und Kreditforderungen teilzunehmen.

Ab einer Einlage von 3.000 Euro zahlt Debi-Select sofort als Vorabgewinnausschüttung jährlich 182,10 Euro oder monatlich 15,18 Euro aus, was einer jährlichen Rendite von 8,25 Prozent vor und 6,07 Prozent nach Steuern entspricht.

Convent Doch nun stellte der Unternehmensberater Stefan Löhr aus Würzburg Strafanzeige. Löhr habe in den vergangenen Jahren gemeinsam mit seinen Kollegen mehr als eine Million Euro von privaten Investoren geworben und diese Gelder bei der Fondsgesellschaft Debi Select angelegt. Die Fonds versprachen zunächst eine sichere Anlage mit 8,25 Prozent Rendite. Dann stellte sich jedoch heraus, dass Gelder aus den Debi Select Fonds an Unternehmen wie TelDaFax und Schwestergesellschaften gingen, die nie Gewinn schrieben.

Nachdem Löhr von Debi Select keine Auskunft darüber erhielt, wo genau das Geld der Anleger investiert wurde und warum die Millionen bei TelDaFax landeten, hat er die Debi-Select-Geschäftsführer Josef Geltinger und Dr. Peter Ziegler wegen Betrugs angezeigt. Laut Handelsblatt vermutet Löhr, dass die beiden Geschäftsführer genau wie der TelDaFax-Chef Klaus Bath Teil eines Systems sind, das von dem bereits verurteilten Anlagebetrüger und Amtsvorgänger Michael Josten initiiert wurde.

Löhr will nun versuchen, die Gelder seiner Anleger aus den Fonds abzuziehen. Die Chancen stehen dabei grundsätzlich nicht schlecht, da Anleger ein außerordentliches Kündigungsrecht wahrnehmen können, wenn die Risiken der Anlage im Prospekt falsch oder unverständlich beschrieben wurden, so Alexander Busch, Rechtsanwalt und Anlageexperte der Kanzlei Skan-Law. Das Unternehmen TelDaFax äußerte sich zu der Strafanzeige nicht.


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20 Anleger kündigten bereits außerordentlich

Debi-Select-Fonds-Sprecher Oehme teilte GoMoPa.net mit, dass inzwischen bereits bei der Debi-Select 20 außerordentliche Kündigungen eingegangen sind. Und man hoffe, dass die Anlegergelder bald an die Fondsmutter zurückgeführt würden. Oehme:

Zitat:


Es sind alleine in der Fondsgruppe 18 Berufsträger eingebunden, die jeden Monat reporten. Mit allen entsprechenden üblichen Abschlüssen. So war auch das System der Debi Fonds aufgelegt, sonst hätte Debi das Geschäft ja auch gleich machen können.

Nichts desto trotz und da die Fondsgesellschaft nun im Detail wissen will, wo die Gelder exakt investiert sind, wie sie besichert und wann sie zurück geführt werden, hat man einen Revisor in der Schweiz eingeschaltet. Seine Arbeit ist vermutlich diese Woche abgeschlossen und dann werden wir den Vertrieb sofort umfänglich informieren. Bisher werden uns dabei von allen handelnden Personen der Factoring Gesellschaften bestätigt, dass die Fondsgelder fondskonform investiert wurden.

Das ist der Stand. Allen Aussagen zufolge können die Gelder im Laufe der nächsten sechs Monate zurück geführt werden.


Allerdings warte man noch auf den Revisionsbericht aus der Schweiz.

Was sich hinter den Kulissen des Fondsanbieters Debi Select aus Landshut und des Billigstromanbieters Teldafax aus Troisdorf abgespielt hat, gleicht einem Krimi. Die Einzelheiten erfahren die Leser im » kostenpflichtigen Bereich von GoMoPa.net.



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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Julius Lustig am 10.12.2010 07:08

"Wir haben den Vorstand der Swiss-Fact zum Rücktritt aufgefordert und werden als Fondsgesellschaft das operative Geschäft mit zwei Profi-Unternehmen übernehmen", teilte der Sprecher der Debi-Select-Fonds aus Landshut (Bayern), Michael Oehme, dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mit.

Es stimmt bedenklich zu erfahren, daß das Geschäft demnach vorher nicht von Profiunternehmen geführt wurde.

"Wir tun derzeit alles für die Sicherheit der Fondsgelder, obwohl alle Abschlüsse aufzeigen, dass alles korrekt investiert ist", versucht Oehme die mehr als 5.000 Debi-Select-Anleger zu beruhigen..."

Auch das stimmt bedenklich, denn auf die Idee etwas für die beworbene Sicherheit zu tun hätte man freilich früher kommen können.

Ab einer Einlage von 3.000 Euro zahlt Debi-Select sofort als Vorabgewinnausschüttung jährlich 182,10 Euro oder monatlich 15,18 Euro aus, was einer jährlichen Rendite von 8,25 Prozent vor und 6,07 Prozent nach Steuern entspricht.

Eine Vorabgewinnausschüttung ist nichts weiter als eine Entnahme oder eine Auszahlung. Und das heißt, sollte was daneben gehen wird sich diese der Insolvenzverwalter zurückholen wie bei Dr. Peters. Hierbei von einer Entsprechung einer Vor- oder Nachsteuerrendite zu sprechen ist dummdreist. Der Anleger bekommt weder zu versteuernden noch steuerfreien Gewinn, sondern schlicht sein eigenes Geld zurück. Und zwar geliehen!

"Kombination aus Sicherheit, Rendite und Flexibilität"

Die Sicherheit erleben wir gerade, die "Rendite" sind Entnahmen, und die Flexibilität zeigt das folgende Zitat:

"...Nichts desto trotz und da die Fondsgesellschaft nun im Detail wissen will, wo die Gelder exakt investiert sind, wie sie besichert und wann sie zurück geführt werden, hat man einen Revisor in der Schweiz eingeschaltet....Das ist der Stand. Allen Aussagen zufolge können die Gelder im Laufe der nächsten sechs Monate zurück geführt werden...".

Nichts Genaues weiß man also nicht. Man weiß nicht wieviel Geld wo wie sicher investiert ist weil nichtmal der Revisor fertig ist, aber man hat schon Aussagen das im nächsten halben Jahr Geld kommt. Sehr glaubhaft!

"...Es sind alleine in der Fondsgruppe 18 Berufsträger eingebunden, die jeden Monat reporten. Mit allen entsprechenden üblichen Abschlüssen. So war auch das System der Debi Fonds aufgelegt, sonst hätte Debi das Geschäft ja auch gleich machen können..."

Also haben diese Berufsträger in der Vergangenheit versagt? Oder wurden die eben erst eingesetzt? Oder fiel 18 Berufsträgern nicht auf dass Josten vorbestraft ist und Frau Josten hunderttausende Franken kassiert? Es stimmte nicht bedenklich das Josten sowohl die Fonds für Debi Select konzipierte und die Einnahmen daraus von denen Debi Select nach eigener Aussage nichtmal weiß wieviel dergleich in eigene Unternehmen umleitete? Sich daran bediente? Eigentlich läßt sich hier nur ein "System" erkennen. Ein Schneeballsystem!

"...Wie viel Gelder genau von Debi-Select über die Swiss-Fact an die Teldafax-Gruppe geflossen sind, konnte Teldafax-Vertriebschef Geltinger auf Anfrage des Handelsblattes nicht beziffern...."

Klasse wenn der Fondschef nichtmal beziffern kann wieviele Millionen im Feuer stehen, wohin diese Millionen gegangen sind zumal man selbst an den Zielfirmen beteiligt ist, aber man kann schon Aussagen treffen das in sechs Monaten die Gelder zurückgeführt werden können. Ich weiß zwar nicht wieviel Geld ich denen gegeben habe und wieviel die mir schulden. Und weil die im Knast sitzen können die mir das auch nicht sagen. Aber ich kann Dir sagen das ich in sechs Monaten alles zurück habe. Jippie die Russen kommen und darauf hoffen wir seit Jahren und steckten dafür das sichere Anlegergeld rein.


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