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10.03.2011
Gutachterpool für Schrottimmobilien in Leipzig steht

Convent Sieben Monate haben Anlegerschutzvereine, Rechtsanwälte und Gutachter daran gearbeitet. Jetzt steht er endlich: Der "Gutachterpool Leipzig", der den aufgeblähten Sonder-Immobilienmarkt, auf dem sich Bauträger, Vertriebe und Banken in den letzten 20 Jahren dumm und dusselig verdient haben, zum Platzen bringen will.

Sehr zur Freude der vielen Schrottimmobilien-Käufer, die im Augenblick keinen Ausweg mehr sehen als Privatinsolvenz und Zwangsversteigerung. Ein normaler Weiterkauf ist wegen der überhöhten Preise beim Erstkauf aussichtslos (Foto © ZDF).

Zehntausende Arbeiter, Angestellte und Beamte ohne Eigenkapital aus ganz Deutschland sind den Kaltanrufen und Drückerkolonnen auf den Leim gegangen und haben sich eine vollfinanzierte Eigentumswohnung aufschwatzen lassen, die sich durch Steuervorteile und hohe Mieten fast von selbst bezahlen würde. Den Reibach machten die Bauträger, die die Wohnungen für 200 bis 300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche sanierten und für 1.600 bis 2.200 Euro pro Quadratmeter verkauften, sowie die Vertriebe, die bis zu 35 Prozent an Provision kassierten. Und natürlich die Banken, an die die Käufer für eine 100.000 Euro Finanzierung am Ende ihres Arbeitslebens 230.000 Euro zurückzahlen.

Natürlich gibt es auch wenige einzelne gute Bauträger, und natürlich sind auch einige wenige Preise gerechtfertigt, aber lesen Sie selbst.

Anlegerschutzanwalt Jochen Resch<br /> aus Berlin-Charlottenburg© RBB
Anlegerschutzanwalt Jochen Resch
aus Berlin-Charlottenburg© RBB
BILD Leipzig schrieb letztes Jahr über die Schrottimmobilien-Szene Leipzigs: "Kauft man eine 70-Quadratmeter-Wohnung für 100.000 Euro, müsste sie über 7 Euro Miete pro Quadratmeter erzielen, um nach 14 Jahren abgezahlt zu sein. Der Berliner Rechtsanwalt Jochen Resch sagte der Zeitung: "Doch in Neustadt-Schönefeld, Volkmarsdorf oder Altlindenau liegen die Mieten bei 3.50 Euro - wenn man überhaupt einen Mieter findet." Die Wohung hätte also nur 50.000 oder 60.000 Euro kosten dürfen. Aber das wisse kein Berliner, Münchener oder Rostocker.

Wie sollen nun die hereingefallenen Käufer einen Richter davon überzeugen, dass man sie übers Ohr gehauen hat, wenn doch der Immobilienmarkt in Leipzig zu 95 Prozent von den Bauträgern beherrscht wird und es gar keine anderen Preisangaben als die von den Bauträgern zum Vergleichen gibt?

In Leipzig konnte sich ein normaler Immobilienmarkt von privat zu privat gar nicht erst ausbilden, weil die gekauften Wohnungen praktisch unverkäuflich waren. Die angeschmierten Käufer mussten nämlich auf dem freien Markt feststellen, dass sie für ihre Wohnungen maximal die Hälfte der gezahlten Preise erzielen würden.


Geschädigter? Wir empfehlen den folgenden Anwalt... » Mehr

Denn der Diktatpreis der Bauträger entspricht durch die Bank weg dem 35- bis 40fachen der Jahres-Nettokaltmiete. So rechnet aber kein noch bei Trost seiender Kapitalanleger in Deutschland. Der Höchstpreis für eine fremdvermietete Wohnung liegt bei der 14fachen Jahresnettokaltmiete. Der Käufer einer 100.000 Euro Immobilie in Leipzig bekäme also bei einem Weiterverkauf maximal 50.000 bis 60.000 Euro und müsste dann die restlichen 40.000 bis 50.000 Euro noch einmal bar auf den Tisch legen, um aus dem Kreditvertrag herauszukommen. Das schafft keiner der Betroffenen.

Die Käufer sitzen in der Falle: Gekauft ist gekauft. Es sei denn, man könnte die Sittenwidrigkeit der abgekarteten Preise in Leipzig den Bauträgern, Vertrieben und Banken nachweisen.

Clearingstelle in Berlin

Deshalb haben sich die Schutzgemeinschaft für geschädigte Kapitalanleger aus dem Gewerkschaftshaus Berlin-Schöneberg (SgK, 100.000 Mitglieder) sowie alle auf dem Immobilienmarkt Leipzig tätigen namhaften Rechtsanwälte unter Führung von Deutschlands ältester Anlegerschutzkanzlei, Resch Rechtsanwälte aus Berlin-Charlottenburg (22 Anwälte, 60 Mitarbeiter), zusammengeschlossen und in Berlin eine Clearingstelle eingerichtet.

Für 100 Euro bekommt jeder ein Gutachten im Wert von 1.500 Euro

Gutachter Bernd Müller<br /> (57) aus dem Saarland<br /> ©Wirtschaftsberater BM
Gutachter Bernd Müller
(57) aus dem Saarland
©Wirtschaftsberater BM
Wie funktioniert die Clearingstelle? "Jeder Käufer einer Wohnung in Leipzig kann sich an die SgK, seinen Anwalt oder an unsere Kanzlei wenden", erläutert Jochen Resch dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Wir leiten die Anfrage an die Clearingstelle weiter. Die wiederum beauftragt ein Gutachten bei anerkannten Experten. Darunter ist zum Beispiel der Bankfachwirt und Immobilienökonom Bernd Müller aus Sankt Wendel, ein seit zehn Jahren von der Industrie- und Handelskammer des Saarlands öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für private Baufinanzierungen. Ein einzelner Anleger zahlt für ein solches Gutachten etwa 1.500 Euro plus Mehrwertsteuer. Durch den Gutachterpool wird der Preis für den Anleger auf maximal 100 Euro gesenkt. Es kann sogar noch niedriger werden, je mehr Eigentümer einer gekauften Wohnung in Leipzig mitmachen."

GoMoPa.net: Gibt es schon die ersten Interessenten, die es schwarz auf weiß haben wollen, was ihre Wohnung wirklich wert ist?

Resch: "Wir haben in Leipzig rund 400 betroffene Objekte ausfindig gemacht, die als so genannte steuerbegünstigte Immobilien an ahnungslose Anleger verkauft wurden. Gemeinhin werden diese Objekte als Schrottimmobilien bezeichnet. Das heißt: Sie sind ihren Preis nicht annähernd wert. Die meisten Anleger dürften ein starkes Interesse an einem Gutachten über den wirklichen Wert ihrer Wohnung haben. 300 Klienten allein aus unserer Kanzlei haben schon zugesagt, in den Gutachterpool einzuzahlen."

GoMoPa.net: Können die Gutachten das Leipziger Sondermarkt-Preiskartell tatsächlich aushebeln?

Resch: "Wir rechnen mit massivem Widerstand. In ein Gutachten fließen verschiedene Komponenten mit ein, die das scheinbar Offenkundige in Frage stellen können. Das wird jeder Anwalt wissen, der sich im Einzelverfahren auf die Sittenwidrigkeit des Kaufpreises berufen hat. Deshalb haben wir unsere Kräfte gebündelt. Mit dem geballten Expertenwissen der Gutachter und den sehr ähnlichen Erfahrungsberichten der Anleger können wir die Sittenwidrigkeit der Kaufpreise und der Verträge beweisen. Die Chancen auf Rückabwicklungen und Entschädigungen stehen dann gut."

GoMoPa.net: Herr Resch, wir danken für das Gespräch.



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» SgK: Jetzt geht es los: Wir untersuchen den Immobilienmarkt Leipzig
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» Leipziger Aktion von Resch Rechtsanwälte
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» SGK Berlin zu Steuer-Sonderabschreibungen
» Immobilienbetrug.info: Der Nepp mit den Steuern bei Denkmalschutz
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