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14.04.2011
Mexikanische Karibik erwacht aus Immobilienschlaf

Convent Es ist schon verrückt: Da wo es in Mexiko am schönsten ist, sind Grundstücke am billigsten zu haben. Gemeint ist die alte Maya-Halbinsel Yucatan. Und zwar die karibische Seite mit dem zweitgrößten Korallenriff der Welt vor der Haustür: dem Meso-American Reef.

Im Norden rund um den internationalen Flughafen Cancun und der Touristenhochburg Playa del Carmen oder Städten wie Mahahual ist es entlang der 60 Kilometer langen Küste "Costa Maya" relativ teuer: Hier muss man für ein erschlossenes 700 Quadratmeter Küstengrundstück 208.000 Euro bezahlen.

Aber ganz im Süden der Costa Maya kurz vor dem Fischerdorf Xcalac, dem letzten Ort vor Belize, kann man ein 1.200 Quadratmeter Grundstück mit 20 Meter langem Sandstrand für 69.100 Euro kaufen. Wie tief das Grundstück ins Landesinnere reicht, ist unwichtig. Es zählt nur der laufende Meter Meeresstrand, wobei die ersten 20 Meter vom Wasser weg nicht zum Landbesitz gehören. Sie dürfen zwar genutzt werden, aber man darf nichts Stabiles drauf bauen. Ansonsten betragen die Baukosten für Häuser je nach Luxus (Sonnenkollektoren, Wasseraufbereitungsanlage für das auf den Dächern aufgefangene Regenwasser, Dieselnotstromaggregate) zwischen 450 bis 620 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Hoteliers und Makler Kim und David Calkins<br /> © Tierra Maya Resort
Hoteliers und Makler Kim und David Calkins
© Tierra Maya Resort
Dennoch fühlen sich Kim und David Calkins als Hoteliers in Xcalak noch recht einsam. Seit 1998 betreiben die beiden das Tauch- und Fliegenfischerei-Paradies Tierra Maya Resort (Foto oben © Calkins). In der Hochsaison zwischen Dezember und März erzielen sie Wochenpreise von 620 bis 1.040 Euro pro Gast. Ein Doppelzimmer mit Meerblick kostet Ostern 2011 pro Nacht rund 66 Euro, ein Viermann-Apartment am Strand rund 73 Euro. Jeweils mit Continental-Frühstück, Fahrrädern und Ozeankajaks inklusive.

Doch den beiden Hoteliers fehlen ein paar Nachbarn. Deshalb makelt Kim Calkins zusätzlich für die auf Yucatan ansässige Firma Mexico International Real Estate. Irgendwann wird der Tourismusboom auch das Fischerdorf Xcalak erreichen. Nur weiß niemand, wann das sein wird. Kim Calkins beobachtet, dass sich die Preise in den letzten zwei Jahren verdoppelt haben. Wer jetzt kauft, kauft noch vor dem Boom.

Warum bislang so wenige Bauherren auf die Halbinsel Yucatan kommen, kann daran liegen, dass sich die Yucataner von den sonstigen Mexikanern abgrenzen. Man ist auf Yucatan der normalen Zeit weit hinterher. Der Immobilienmarkt steckt noch in den Kinderschuhen und ist ein relativ neues Geschäft.

Convent Inzwischen haben sich aber die Yucataner daran gewöhnt, dass ihnen vor allem US-Amerikaner die Grundstücke abkaufen. Der laufende Meter Strand kostet an der Costa Maya zwischen 3.800 und 6.400 Euro. Normale Bauplätze haben 20 Meter Küste und sind zirka 50 Meter breit. Also 1.000 Quadratmeter Grundstück kosten von 76.000 bis 104.000 Euro oder mehr.

Makler Mitch Keenan<br /> © Mexico International
Makler Mitch Keenan
© Mexico International
Bei Punta Chahuay, 15 Kilometer nördlich von Mahahual, bietet Kims Kollege Mitch Keenan von Mexico International 10 Grundstücke an. Sie haben 20 bis 24 Meter Küste und sind 100 Meter breit. Hier ist die Küste felsig, der Meerblick spektakulär. Als Käufer muss man nicht einmal sofort flüssig sein. Auf den Preis von 76.000 Eur muss man nur 20 Prozent anzahlen und in den nächsten 5 Jahre jeweils 10 Prozent.

Warum immer noch so viele Grundstücke frei sind, hat auch etwas mit der Angst vor Hurrikans zu tun, die hier häufiger vorkommen.

Zeugnis legen Ruinen ab, die man vereinzelt in Strandnähe findet. Aber, so hört man von den Einheimischen, da seien die Besitzer selbst schuld. Die ausländischen Investoren hätten wohl nicht den einheimischen Architekten und Albiniles (Betonbau-Handwerkern) vertraut, sondern ihre eigenen Jungs mitgebracht.

Warum aber noch heute Häuser aus dem Jahre 1500 stabil Salz und Wind trotzen, hat einen guten Grund: Die Albiniles wissen aus Erfahrung, dass man den Beton für die Zementblöcke, aus denen die Häuser traditionell langlebig und nahezu unverwüstlich gebaut werden, nur mit Süßwasser mischen darf und niemals mit Meerwasser. Das Süßwasser kommt auf Yucatan nicht aus der Leitung, sondern muss auf Dächern bei Regen aufgefangen und gespeichert werden.

Aber ist es wirklich für Ausländer so problemlos, ein Grundstück an der mexikanischen Karibikküste zu kaufen?



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