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21.04.2011
Schwarzer Freitag für die Pokerwelt

Convent "Es war für alle Pokerspieler wie der Weltuntergang", schildert ein deutscher Online-Pokerspieler den Black Friday, den schwarzen Freitag, vergangener Woche.

Die New Yorker Bundesanwaltschaft und die amerikanische Bundespolizei F.B.I. beschlagnahmten gegen 16 Uhr deutscher Zeit die US-Domains der drei größten Pokerportale der Welt, Pokerstars.com, Fulltiltpoker.com und Absolutepoker.com und froren weltweit 76 Bankkonten in 14 Ländern ein.

Alle drei com-Domains sind auch heute noch gesperrt, es erscheint eine F.B.I.-Erklärung, wenn man die Seiten im Internet aufruft (siehe Ausrisse)

Deutsche Kunden wurden zwar auf Pokerstars.eu oder Fulltiltpoker.de umgeleitet, aber spätestens um Mitternacht kam letzten Freitag niemand mehr an sein Geld, bestätigte ein deutscher Pokerspieler, der sich in Threads im Internet mit anderen Pokerspielern ausgetauscht hatte, gegenüber GoMoPa.net. Das F.B.I. hatte die Auszahlungsstruktur angegriffen. Viele Spieler hatten bei den Bezahldienstleistern Moneybookers, Wirecard oder Neteller Konten eingerichtet, auf die die Pokerfirmen die Spielgewinne überweisen konnten. Neteller gab den Kunden Mastercards aus, mit denen sie Geld vom Automaten abheben konnten. Bei den US-Spielern ging sofort nichts mehr.

Convent "Pokerstars und Full Tilt Poker beeilten sich mitzuteilen, dass das Geld der Spieler sicher sei", erinnert sich der deutsche Pokerspieler. "Das Geld liege auf separaten Konten und würde nicht zur Deckung der laufenden Kosten eingesetzt, hieß es."

Fünf Tage später am 20. April 2011 musste Fulltiltpoker in einer Pressemitteilung einräumen, die auf Pokernews veröffentlicht wurde: "Aufgrund der Aktion vom vergangenen Freitag existiert derzeit für uns kein legaler Zahlungsweg in den USA, um Geld zurückzuzahlen. Full Tilt Poker hat derzeit keinen Zugriff auf die Millionen von Dollars, die von den Behörden beschlagnahmt wurden. Die Behörden haben bisher nicht zugestimmt, diese Kundengelder freizugeben und somit unseren Kunden rückzuerstatten.

Nichtsdestotrotz wird Full Tilt Poker mit den Behörden zusammenarbeiten, um diese praktischen Probleme zu lösen, damit die Spieler möglichst rasch zu ihrem Geld kommen."

Die Behörden geben die beschlagnahmten com-Domains der Pokerseiten wieder frei, wenn sich die Anbieter verpflichten, US-Bürger vom illegalen Glücksspiel auszuschließen. Laut Pokernews hätten sich Pokerstars und Full Tilt Poker am 20. April 2011 dazu bereits verpflichtet. Während Full Tilt Poker alle Promotionaktionen strich, wirbt Pokerstars mit zusätzlich bis zu 200 Dollar Boni, wer bis zum 8. Mai 2011 neues Geld einzahle.

Die Anklageschrift richtet sich gegen 11 Beschuldigte und ist 52 Seiten lang. Acht Beschuldigte entziehen sich nach Erkenntnissen der Zeitung Welt derzeit im Ausland dem Zugriff der US-Behörden. Eine Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden soll dafür Sorge tragen, dass Haftstrafen und Geldbußen verhängt werden können. Die Rede ist von 20 Jahren Haft und Geldstrafen in Millionenhöhe.

Der Vorwurf

Seit November 2006 hätten die Männer gegen das amerikanische Glücksspielverbot mit echtem Geld für US-Bürger ("Unlawful Gambling Enforcement Act) in Höhe von 3 Milliarden Dollar verstoßen. Vorgeworfen wird den Männern, die Computer großer amerikanischer Banken mit so genannten Poker Prozessoren überlistet zu haben. Die Poker Prozessoren täuschten vor, dass die US-Bürger bei erfundenen Online-Händlern Schmuck und Golfbälle bezahlt hätten.

Als jedoch im Jahre 2009 immer mehr Großbanken diesen Trick erkannten und die Konten schlossen, hätten die Pokerplattformbetreiber die Bankenkrise ausgenutzt und mehrere in Not geratene kleinere Banken bestochen und so Zahlungswege für US-Bürger generiert. Die Sun First Bank in Sankt Georg im Bundesstaat Utah wurde praktisch für 10 Millionen Dollar von Pokerstars und Full Tilt Poker gekauft. Ein Schnäppchen bei den Milliardenumsätzen der Plattformen.

"Die Angeklagten haben sich ein ausgeklügeltes System für einen kriminellen Betrug ausgedacht, um abwechselnd einige US-Banken zu täuschen und andere effektiv zu bestechen, um die Kontinuität von Milliarden an illegalen Glücksspiel-Gewinnen zu sichern", sagte Preet Bharara, US-Justizminister in Manhattan der australischen Zeitung Couriermail.

Die Angeklagten, und wie flog die Sache überhaupt auf?



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