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05.05.2011
Sperrholzfabrikant Andreas Benken nur ein Hochstapler?

Andreas Benken<br /> © Volksstimme
Andreas Benken
© Volksstimme
Gegen den Hamburger Kaufmann Andreas Benken (45), einem angeblich reichen Großinvestor für eine Sperrholzfabrik in Gardelegen (Sachsen-Anhalt), hat die Magedeburger Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts auf Investitionsbetrug aufgenommen.

Das Hamburger Landgericht hatte Benken bereits am 20. Oktober 2010 rechtskräftig zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten wegen Betruges und Urkundenfälschung verurteilt. Benken war eigentlich nur auf Bewährung draußen. Dennoch konnte und wollte er der Versuchung nicht wiederstehen, in der Provinz ein paar Fördermillionen zu aquirieren. Die hatte er so gut wie in der Tasche, wenn nicht jemand dem damals ahnungslosen Landes-Wirtschaftsminister und heutigen Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff (CDU) einen kleinen Tipp gegeben hätte, der nun die Staatsanwaltschaft auf den Plan rief und den Fördermittel-Geldhahn verschloss.

Andreas Benken kam voriges Jahr nach Gardelegen wie einst Robin Hood nach Sherwood Forest und präsentierte sich als großer Retter der Armen. Denn im September 2009 hatten 180 Menschen ihren Job verloren, als IKEA nach 27 Jahren seine dortige Billy-Regal-Fabrik Swedwood schloss.

Der Kaufmann versprach den Sachsen-Anhaltinern, er werde ein neues Werk errichten, das seinen Namen trägt: die Benkenwood Gardelegen GmbH. 44 Millionen Euro werde er investieren, und 120 Menschen sollen dort Arbeit finden. Er wolle aus Brettern Sperrholzelemente für den Hausbau herstellen, mit denen man blitzschnell bis zu 12geschossige Häuser in kastenbauweise herstellen könne. Das sei etwas völlig Neues. Dazu wolle er für 2,7 Millionen Euro eine eigene Forschungs- und Entwicklungswerkschaft aufbauen.

Damit nicht genug wolle er auch noch das Privatschloss Weteritz kaufen und, wenn ihm die Stadt Gardelegen den öffentlichen Stadtpark dazugibt, ein Tagungshotel für seine künftige Holzakadamie einrichten. Investitionsvolumen für das Tagungshotel: 12 Millionen Euro.

Der Kaufmann wurde wie ein Held empfangen, alle anderen Bewerber als Nachfolger für das verlassene Swedwood waren aus dem Rennen. Das Bundesland bezahlte sogar die 1 Million Euro teure Erschließung des brachen Geländes (15 Hektar) neben der einstigen IKEA-Fabrik zu 90 Prozent, die Kommune setzte die Erschließung (Straßen und Brücken) um und übernahm die Restkosten.

Am 14. Dezember 2010 wurde dann gefeiert: An einer einsamen Holzmaschine in einer ansonsten leeren Halle ließen sich zur Eröffnung der Entwicklungswerkstatt der Benkenwood Gardelegen GmbH alle, die in Sachsen-Anhalt Rang und Namen hatten, mit dem scheinbar edlen Hamburger Kaufmann und dessen Ehefrau, die aus einem alten Adelsgeschlecht in Northeim stammt, und den drei jüngsten seiner vier Kinder fotografieren. Benken hatte vor Rührung Tränen in den Augen, hielten Lokaljournalisten fest.

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Haseloff (ab 19. April 2011 Ministerpräsident des Landes) übergab Benken bei dieser Gelegenheit den ersten Fördermittelbescheid in Höhe von 1 Million Euro für die Forschung und sagte dem Kaufmann für 2011 noch die Übergabe des Förderbescheides der Investitionsbank zur Errichtung der Produktionsstätte zu. Das Land wolle 22 Millionen Euro, die Hälfte von Benkens geplanten Investitionskosten, dazugeben. Im Sommer 2011 sollte die Produktion beginnen, im Herbst weitere Hallen und ein Verwaltungsgebäude entstehen. In zwei Jahren wollte Benkenwood 120 Mitarbeiter haben. Minister Haseloff: "Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben, den Standort Gardelegen zu sichern."

Doch dazu sollte es nicht kommen:

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