
26.11.2008
China's reichster Mann in U-Haft
China-Milliardär in Haft
China's reichster Mann in U-Haft
Peking - Chinas reichster Mann, der Einzelhandels-Mogul und Mulitmilliardär Huang Guangyu, sitzt bereits seit dem 19. November 2008 wegen Aktientricksereien in Haft. Das bestätigte heute die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua dem Finanznachrichtendienst GoMoPa und beruft sich dabei auf die Pekinger Polizei. Xinhua: Der Fall untersteht direkt der Verantwortung des Polizeiministeriums. Es laufen Ermittlungen wegen angeblicher Manipulation mit den Aktien eines Unternehmens seines älteren Bruders Huang Junqin" Weitere Einzelheiten wolle man offiziell nicht bekannt geben.
Der Handel mit Aktien der Elektronikkette Gome, die Huang Guangyu gehört, wurde an der Börse von Hongkong ausgesetzt. Eine Pressekonferenz zur Bilanz des dritten Quartals sagte Gome ab.
Der 39-jährige Huang Guangyu, dessen Eigentum auf 43 Milliarden Yuan (umgerechnet fünf Milliarden Euro) geschätzt wird, ist Chef der größten chinesischen Haushaltgeräte- und Elektro-Kette Gome. Auf der Liste des bekannten Hunrun-Instituts mit den reichsten Chinesen hatte Huang Guangyu, der auch Immobilien besitzt, in diesem Jahr den Spitzenplatz eingenommen.
Nach Ermittlungen der Polizei, soll er sich gemeinsam mit seinem Bruder bereichert haben, indem er Aktienkurse beeinflusste. Konkret geht es um die Aktien des Shanghaier Medizinunternehmens Jintai seines Bruders, dessen Werte in diesem Jahr stark schwankten und vergangene Woche tief in den Keller sackten. Die Brüder Huang Guangyu und Huang Junqin haben die Einzelhandelskette Gome 1987 gegründet, der ältere Huang Junqin kümmerte sich aber zunehmend um Immobiliengeschäfte. Die Brüder Huang wuchsen in einer armen Familie in der chinesischen Provinz Guangdong auf. Im Alter von 17 Jahren ging Huang Guangyu mit seinem Bruder in die Stadt Beijing und gründete mit ihm einen Haushaltswaren-Vertrieb mit einen Startkapital von rund 30.000 Yuan (umgerechnet rund 3.500 Euro). Seit 2004 ist die Firma an der Hongkonger Börse notiert.
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China's reichster Mann in U-Haft
Peking - Chinas reichster Mann, der Einzelhandels-Mogul und Mulitmilliardär Huang Guangyu, sitzt bereits seit dem 19. November 2008 wegen Aktientricksereien in Haft. Das bestätigte heute die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua dem Finanznachrichtendienst GoMoPa und beruft sich dabei auf die Pekinger Polizei. Xinhua: Der Fall untersteht direkt der Verantwortung des Polizeiministeriums. Es laufen Ermittlungen wegen angeblicher Manipulation mit den Aktien eines Unternehmens seines älteren Bruders Huang Junqin" Weitere Einzelheiten wolle man offiziell nicht bekannt geben.
Der Handel mit Aktien der Elektronikkette Gome, die Huang Guangyu gehört, wurde an der Börse von Hongkong ausgesetzt. Eine Pressekonferenz zur Bilanz des dritten Quartals sagte Gome ab.
Der 39-jährige Huang Guangyu, dessen Eigentum auf 43 Milliarden Yuan (umgerechnet fünf Milliarden Euro) geschätzt wird, ist Chef der größten chinesischen Haushaltgeräte- und Elektro-Kette Gome. Auf der Liste des bekannten Hunrun-Instituts mit den reichsten Chinesen hatte Huang Guangyu, der auch Immobilien besitzt, in diesem Jahr den Spitzenplatz eingenommen.
Nach Ermittlungen der Polizei, soll er sich gemeinsam mit seinem Bruder bereichert haben, indem er Aktienkurse beeinflusste. Konkret geht es um die Aktien des Shanghaier Medizinunternehmens Jintai seines Bruders, dessen Werte in diesem Jahr stark schwankten und vergangene Woche tief in den Keller sackten. Die Brüder Huang Guangyu und Huang Junqin haben die Einzelhandelskette Gome 1987 gegründet, der ältere Huang Junqin kümmerte sich aber zunehmend um Immobiliengeschäfte. Die Brüder Huang wuchsen in einer armen Familie in der chinesischen Provinz Guangdong auf. Im Alter von 17 Jahren ging Huang Guangyu mit seinem Bruder in die Stadt Beijing und gründete mit ihm einen Haushaltswaren-Vertrieb mit einen Startkapital von rund 30.000 Yuan (umgerechnet rund 3.500 Euro). Seit 2004 ist die Firma an der Hongkonger Börse notiert.
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