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24.08.2011

Die VEM (Virtuelles Emissionshaus) Aktienbank AG aus München bezeichnet sich selbst als "hochspezialisierte Bank für Aktiengesellschaften". Sie sei mit über 400 begleiteten Kapitalerhöhungen und Börseneinführungen zahlenmäßig die Nummer 1 in Deutschland. Auf der Referenzliste stehen die Telekom (2000), die Deutsche Post (2001), Vivacon AG (2001) und die Senator Entertainment AG (2006).

Convent Auch der Zahlungsdienstleister Wirecard AG aus Grasbrunn vertraute der VEM Aktienbank AG das Lead Management für seinen Börsengang 2005 und für eine weitere Kapitalerhöhung sowie die Finanzierung zum Kauf des Einlagenkreditinstituts XCOM Bank AG mit Sitz in Willich an. Doch nun stellt sich heraus, dass der Gründer und Vorstandssprecher der Bank, Dr. Andreas Jochen Beyer (42), ausgerechnet gegen einen seiner besten Kunden, die Wirecard, mit seinem persönlichen Geld auf einen fallenden Aktienkurs der Wirecard-Aktie gewettet haben soll. Dabei habe er gewusst, dass der Kurs fallen werde, weil Beyer Teil eines Netzwerkes gewesen sei, dass eine großangelegte Marktmanipulation gegen die Wirecard Bank AG losließ.

Wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net aus zuverlässiger Quelle erfuhr, liegen der Staatsanwaltschaft München I Belege vor, wonach Beyer dem Hauptbeschuldigten in einem Mammutverfahren gegen mindestens 24 Aktienpusher, dem Wertpapierhändler Tobias Bosler aus München, 150.000 Euro überwiesen hat. Bosler wurde am 21. September 2010 verhaftet. Beyer soll bei der Überweisung an Bosler sehr vorsichtig gewesen sein und versuchte, seinen Namen und den Namen der VEM Aktienbank AG aus dem Nebengeschäft herauszuhalten.

Bankvorstand Dr. Andreas<br /> Jochen Beyer © VEM<br /> Aktienbank AG München
Bankvorstand Dr. Andreas
Jochen Beyer © VEM
Aktienbank AG München
Beyer schaltete seine Firma Brunellco GmbH vor

Beyer soll die Überweisung über die Brunellco GmbH aus der Forstenrieder Straße 2a in Neuried ausgeführt haben, dort war er Geschäftsführer. Und nicht nur das. Die Brunellco GmbH soll auch noch über die HSBC Trinkaus mit Aktien der Wirecard gehandelt und in Derivate gegen die Wirecard investiert haben.

Bosler habe mit den 150.000 Euro des Bankers und mit seinem eigenen Geld zwischen Februar und März 2010 bei der DAB Bank, der Wib Bank und der FX Direkt Bank insgesamt für mehr als eine halbe Million Euro so genannte Put Optionen hinsichtlich der Wirecard erworben. Das bedeutet, Bosler konnte zu einem bestimmten Termin in der Zukunft die Wirecard-Aktien zu einem vorher festgelegten Preis verkaufen. Einen Gewinn machte er aber nur, wenn der Kurs der Wirecard niedriger ist, als der festgelegte Preis. Die Rechnung ging auf: Als der Kurs der Wirecard-Aktie Ende März 2010 tatsächlich um mehr als 30 Prozent für kurze Zeit fiel, machte Bosler einen persönlichen Schnitt von gut 436.000 Euro. Was Beyer genau verdiente, wird noch ermittelt.

Verhaftet: Ex-SdK-Funktionär<br /> Tobias Bosler ©Zapp
Verhaftet: Ex-SdK-Funktionär
Tobias Bosler ©Zapp
Doch Bosler und Beyer sollen das Geschäft nicht in Gottes Hand gelegt haben, sondern es mit einem ausgeklügelten Plan aus Strafanzeigen und gezielten Falschmeldungen über die Wirecard in der Öffentlichkeit generalstabsmäßig gelenkt haben. Wertpapierhändler Bosler habe Beyer über jeden Schritt per E-Mail informiert, heißt es aus zuverlässiger Quelle.

Geholfen habe den beiden mutmaßlichen Marktmanipulatoren ein Netzwerk aus 22 Börsenjournalisten (darunter Ex-Mitarbeiter von Focus Money und Börse Online), das sich schon seit dem Jahre 2005 privat und beruflich zu kriminellen Aktienmanipulationen verabredet haben soll. Beyer bezeichnet sich im übrigen in einem Selbstporträt auf seiner Bankseite als ehemaligen Finanzjournalisten. Im Fall der Wirecard hätten die Aktienpusher um Bosel und Beyer insgesamt 7 Millionen Euro Gewinn gemacht, wie Ermittler bislang zusammengepuzzelt haben.

Bosler war geschäftlich und privat eng mit dem Gründer der VEM Aktienbank AG verbunden:

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Als GoMoPa.net seine Mitglieder vor ein paar Tagen darauf aufmerksam machte, rief der Bankchef persönlich an und drohte mit Konsequenzen, wenn wir seinen Namen nicht aus der Angelegenheit heraushielten. Nun denn ...

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