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28.08.2011
BAC: Amnesie des gefeuerten Finanzchefs Oliver Schulz

Sworn-Gründer Oliver Schulz<br /> aus Berlin Zehlendorf © Sworn
Sworn-Gründer Oliver Schulz
aus Berlin Zehlendorf © Sworn
Auch wenn das Berliner Emissionshaus Berlin Atlantic Capital (BAC) mit dem Rauswurf ihres Finanzvorstands Oliver Schulz (41) Ende letzten Jahres gerade noch rechtzeitig verhindert habe, dass der Manager neben Firmengeldern auch noch Gelder von Anlegern aus den BAC-Funkmasten-Fonds in seine eigene Firma Sworn umleiten konnte, soll der geschasste Manager weiter an seinem Ziel, einer feindlichen Übernahme der BAC InfraTrust Fonds, festhalten.

Von seiner bewachten Villa in Zehlendorf aus soll Schulz nicht müde werden, BAC-Anleger und BAC-Vermittler auf seine Seite zu ziehen. Seine Begründung dafür lautet: Die BAC sei ein Schneeballsystem. Aber genau diese Behauptung hatte er bereits im Januar 2011 vor einem Gericht in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) widerrufen. Und nun änderte er schon wieder seine Meinung.

Im Januar 2011 war in den USA ein Verfahren der BAC Holding gegen Schulz und den Ex-BAC-Manager Daniel H. Ryan eröffnet worden, nachdem Schulz und Ryan versucht hätten, Fondsvermögen in die von ihnen geführten Gesellschaften Sworn Capital GmbH und Sworn Wireless LLC rechtswidrig zu verschieben. Derzeit ruht das Verfahren durch Gerichtsbeschluss, mit der Möglichkeit, es jederzeit wieder aufzunehmen.

Zunächst hatte Schulz am 3. Januar 2011 im Rahmen einer eidesstattlichen Erklärung  behauptet, die BAC betreibe ein Schneeballsystem. Am 26. Januar 2011 zog Schulz seine Aussagen wieder zurück. Warum?

Wie der Finanznachrichtendienst GoMopPa.net aus sicherer Quelle erfuhr, liegt Material vor, dass Schulz massiv belastet. Eine Haftstrafe in den USA wäre die Folge gewesen. Wirtschaftsprüfer hätten aufgedeckt, dass Schulz in den Jahren 2009 und 2010 BAC-Firmengelder für seine eigene Funkmastfirma Sworn, für die Schulausbildung seiner drei Kinder in den USA und eine aufwändige Renovierung einer Privatvilla seiner Frau Cathrin in Berlin Zehlendorf in Höhe von rund 1,2 Millionen US-Dollar verwendet haben soll. Schulz zog seine Anschuldigung gegen die BAC zurück.

Die BAC-Manager drängten auf eine zügige Verfahrensbeendigung, vorausgesetzt, Schulz helfe, das verschobene Kapital zurückzuführen. Dazu gehörte, dass Schulz seine Behauptungen von einem Schneeballsystem widerrief, die sich auf fingierten Zahlen gründeten, wie Wirtschafsprüfer festgestellt hätten.

Schulz schwor: Ich nehme alles zurück

Convent "Those statements ? are hereby retracted and withdraw" (Diese Erklärungen werden hiermit eingestampft und zurückgenommen), ließ Schulz das Bezirksgericht von Nord-Georgia in Atlanta wissen (siehe Ausriss).

Auch sein Kompagnon Dan Ryan widerrief sämtliche seiner Anschuldigungen ohne jede Einschränkung. Beide schlossen ihre dem US-Bundesgericht unter Eid abgegebenen Widerrufserklärungen mit einer deutlichen Entschuldigung ab: "I now regret the aforementioned statements in full" (Ich bedauere die oben genannten Aussagen in vollem Umfang).

Bei Oliver Schulz hielt dieses Versprechen nicht lange an. Schulz änderte in dem immer noch laufenden öffentlichen Verfahren (Aktenzeichen 1:10.cv.04069-WSD) um die Sicherung des Vermögens der BAC, mit dem sich Schulz und dessen Geschäftspartner Ryan vermutlich aus dem Staube machen wollten, mit erstaunlicher Regelmäßigkeit seine gerichtsgültigen Aussagen.

Dabei verwies Schulz fortwährend auf einen angeblich veränderten Informationsstand, ohne diesen jedoch glaubhaft zu konkretisieren.

Schulz: Mein Schwur gilt nicht mehr

Am Ende dieser Reihe widersprüchlicher Äußerungen steht nun seine jüngste Aussage in einer Presseerklärung vom 3. August 2011. Darin teilt Schulz mit, dass seine am 26. Januar 2011 gegenüber dem US-Gericht abgegebene Widerrufserklärung ("Retraction Notice Schulz") heute so nicht mehr gültig sei.

Seit August 2011 soll nun Schulz gegenüber BAC-Vertrieben und BAC-Anlegern wieder die alte Version von einem mutmaßlichen Schneeballsystem bei der BAC verbreiten, die, wie längst festgestellt wurde, auf fingierten Zahlen beruhte.

Schulz sieht sich als Opfer

Schulz sehe sich aber heute nicht als Täter, sondern als Opfer, der doch nur habe helfen wollen. Das gelte immer noch. Er könne Vermittlern und deren Kunden einen lukrativen Wechsels von der BAC zu seiner Firma Sworn anbieten. Gemeinsam mit dem luxemburgischen Prozessfinanzierer Intract GmbH mit Niederlassung in Wiesbaden habe er BAC-Vermittlern eine Provision von 15 Prozent versprochen - für jeden Kunden, den sie von der BAC zur Sworn herüberbringen. Natürlich nur, um die Anleger vor möglichen Verlusten bei der BAC zu bewahren.

Vorübergehende Amnesie

Der Prozesskostenfinanzierer Intract hatte begonnen, potentielle, vermeintlich Geschädigte der BAC genau mit der Argumentation zu ködern, die Schulz bereits zu Beginn des Jahres widerrief. In einem GoMopa.net vorliegenden Schreiben erklärt Schulz seine bedingungslose Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Intract.

Vermutlich war es deshalb nötig, dass er anfang August in einer Presseerklärung vom Widerruf seiner Beschuldigung der BAC nichts mehr wissen wollte. Denn nur so konnte ja die Intract die alten Vorwürfe von Schulz gegen die BAC für die aktuelle Abwerbeaktion verwenden.

Wie reagierte die BAC?

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Lesen Sie im nächsten Teil: Schulz und seine Wirtschaftsleichen.

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