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07.09.2011
Die Totengräber-Karriere des gefeuerten BAC-Chefs Oliver Schulz

Convent Zwei Jahre lang stand der wortgewandte Oliver Schulz (41) an der Spitze des deutsch-amerikanischen Emissionshauses Berlin Atlantic (BAC) aus Berlin Tiergarten und verantwortete das Funkmastgeschäft in den USA. Ende 2010 wurde er fristlos gefeuert, weil er parallel zu seinem Arbeitgeber eine eigene Konkurrenz-Mobilfunkmast-Firma - Sworn - gründete und mit ihr eine feindliche Übernahme der InfraTrust-Immobilienfonds der BAC vorbereitet haben soll, die aber von BAC-Gesellschaftern erfolgreich abgewehrt werden konnte (der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete).

Dennoch gebe Schulz nicht auf und fordere immer wieder Fondsgesellschafter auf, sie mögen das BAC-Management austauschen und auf ihn und seine beiden Firmen Sworn Wireless LLC (Atlanta) und Sworn Capital GmbH (Berlin) setzen. Und das, obwohl die Firmen nur auf dem Papier existieren sollen: Die Firmensitze seien Privatadressen. Die Mobilfunktürme im Sworn-Portfolio seien nur geliehen und würden einem ehemaligen Zulieferer der BAC gehören. Dieses Leihportfolio sei noch dazu mit BAC-Geldern gesichert worden.

Und es kommt noch dicker: Mit solchen "Modellen" hat Schulz Erfahrung, wie GoMoPa.net herausfand.

Schulz hatte sich im Jahre 2008 der BAC als erfolgreicher Manager empfohlen. Mit einer glänzenden Vita, wie man sie auch heute auf der Homepage seiner neuen Firmen-Gruppe findet. Da schreibt Schulz beispielsweise über sich: "2006 wechselte er zur IDEAL Gruppe als Vorstandsmitglied. Oliver Schulz hat in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn für 1.200 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 80 Millionen Euro Verantwortung getragen."

Nun, den Vorstandsposten, von dem Schulz in seiner Vita spricht, hatte Schulz beim Bestattungsunternehmen Ahorn AG (ehemals Ahorn-Grieneisen) aus Berlin Charlottenburg inne. Die Ahorn AG war eine hundertprozentige Tochter der IDEAL Versicherung, einem auf Seniorenbedürfnisse ausgerichteten Versicherer aus Berlin. Im April 2005 gab die IDEAL bekannt, dass sie 45 Prozent an der Ahorn-Grieneisen AG bis 2007 an die Börse bringen wolle. Die geplanten Erlöse in Höhe von 80 bis 120 Millionen Euro seien für den Aufbau von Pflegeheimen vorgesehen, welche das Profil der IDEAL als Senioren-Spezialist ergänzen sollen. Anfang 2008 gab das Unternehmen jedoch bekannt, dass die Börseneinführung aufgrund des schwierigen Marktumfeldes auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werde.

So die offiziell bekannte Version. Doch was sich hinter den Kulissen unter der Verantwortung von Schulz abgespielt haben soll, schildert ein Informant gegenüber GoMoPa.net so:

Die Konkurrenz von Billig-Wettbewerbern (600 Euro für eine Billigbestattung statt 2.500 Euro bei Ahorn) habe dem etablierten Unternehmen in den Jahren 2006 und 2007 schwer zu schaffen gemacht. Schulz habe der Ahorn AG als CEO (250.000 Euro Jahres-Grundgehalt plus 100.000 Euro Bonus plus Dienstwagen) eine aggressive und bisweilen pietätlose Marketingstrategie verordnet. Die Beschäftigten, die Branche und sogar der eigene Aufsichtsrat hätten rebelliert.

Beispielsweise habe Schulz folgendes Projekt realisiert, wie der Tagesspiegel im Januar 2008 schrieb: "Mit einigen Kliniken in Berlin hat Ahorn Kooperationsverträge geschlossen. Diese regeln, dass verstorbene Patienten von Ahorn abgeholt werden, wenn die Krankenhäuser keine Kapazitäten haben, die Leichen zu lagern. In der Branche haben diese Verträge für Verärgerung gesorgt. Der Verband und die Innung prüfen derzeit rechtliche Schritte."

Convent Und auch bei der Ahorn AG habe Schulz im Hintergrund an einem Übernahmeplan mit dem britischen Finanzinvestor 3i Group PLC gebastelt. Und auch dort kamen die Gremien des Bestatters ihrem Manager Schulz in letzter Minute zuvor. Am 15. Januar 2008 wurde er fristlos vom Aufsichtsrat vor die Tür gesetzt. Leider habe das Unternehmen über die Umstände nach außen hin geschwiegen wie ein Grab. So habe Schulz seinem neuen Arbeitgeber eine glanzvolle Vita präsentieren können.

Sein alter Weggefährte Wilm-Peter Post tauchte später auch bei der BAC auf. Heute ist er Marketing-Manager bei Sworn. Dort stellt er sich potentiellen Anlegern mit folgender Referenz vor. Wilm-Peter Post leitete "das Corporate Development und Product Management in einem Beteiligungsunternehmen der IDEAL Gruppe in Berlin."

GoMoPa.net wollte von Oliver Schulz wissen: Stimmt es, dass Sie Vorstand bei der Ahorn AG waren und in dieser Zeit ein Börsengang des Unternehmens scheiterte? Ist es richtig, dass Sie auch bei diesem Unternehmen kurzerhand vor die Tür gesetzt wurden? Wie waren die Umstände aus Ihrer Sicht?

Statt zu antworten, lud Oliver Schulz den anfragenden GoMoPa.net-Reporter zu einem Vier-Augen-Gespräch (allerdings nur über journalistische Grundsatzfragen, ob man "aufgrund der aktuell juristischen Auseinandersetzungen" überhaupt etwas veröffentlichen sollte) in seine Villa in der Beuckestraße 4 nach Berliner Zehlendorf ein. Mit dem Hinweis: "Lassen Sie sich bitte durch die Detektive vor meinem Haus nicht irritieren." Als GoMoPa.net das Treffen in der Privatvilla ablehnte und weiter auf die Beantwortung der Fragen drängte, brach Schulz die Konversation ab.

Doch das Verwirrspiel des Oliver Schulz geht weiter:

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