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12.09.2011
ACI: Katz-und-Maus-Spiel des Lohmann-Clans

Convent Sobald der ACI-Junior-Boss Robin Lohmann (36) aus Bielefeld einen Fuß auf emiratischen Boden setzt, droht ihm eine Verhaftung. Die Staatsanwaltschaft in Dubai suche den Mitinitiator von sieben geschlossenen Wolkenkratzer-Fonds der Alternative Capital Investment aus Gütersloh in NRW mit einem Haftbefehl gleich in mehreren arabischen Staaten, berichtete ein von Anlegern beauftragter Detektiv dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Robin Lohmann habe von arabischen Investoren Geld entgegengenommen, ohne die versprochenen Türme zu bauen. Robin Lohmann habe aber den arabischen Gläubigern allen Ernstes nahegelegt, sie sollten sich mit ihren Geldrückforderungen an die rund 5.000 deutschen Anleger halten. Die hätten schließlich die Grundstücke für die Fantasietürme gekauft.

Ein Blick in die Eigentumsurkunden des Land Department der Regierung von Dubai (Title Deed) fördert aber zutage, dass nicht die Fondsgesellschaften, sondern eine Alternative Capital Invest GmbH (Dubai Branch) die Grundstücke gekauft hat. Diese Gesellschaft gehört laut Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh (HRB 6828) der Lohmann-Familie und nicht den Anlegern.

Convent Während der deutsche Treuhänder die Gelder der Anleger auf ein Privatkonto von Robin Lohmann nach Dubai überwiesen haben soll, kaufte Lohmann mit dem Geld der Anleger zum Beispiel am 5. Dezember 2007 das Grundstück eines geplanten Q-Sami-Towers (siehe Ausriss) für 65,785 Millionen Euro und am 18. Juni 2009 das Grundstück einer Victory Bay (siehe Ausriss unten) für 64,586 Millionen Euro, immer auf den Namen der ACI GmbH und nicht für die Fonds-Kommanditgesellschaften (KGs), denen die Anleger als Gesellschafter beigetreten sind.

Im Fall der insolventen ACI-Fonds II bis V wurden die Fondsprojekte mit einem Schlag am 29. Dezember 2008 von Hanns-Uwe Lohmann (65) als Fondsgeschäftsführer zum einen an einen Fantasieinvestor (eine Yama International LLC aus Dubai, die nie eine Kaufzusage abgeben hatte) und zugleich an die ACI GmbH verkauft, für die sein Sohn Robin unterschrieb.

Aus der damaligen Kauf- und Forderungsvereinbarung geht hervor: Sollte der Kaufpreis von 41,423 Millionen Euro nicht am 1. März 2009 auf dem Konto der Kommanditgesellschaft bei der Sparkasse in Gütersloh vorliegen, könnten die Kommanditisten alles ohne Zuzahlung zurückkaufen. Insbesondere ging es um die Rechte an den Zahlungseingängen für die je nach Baufortschritt noch zu fertigen Eigentumswohnungen eines Wohnturmes Arabian Star. Diese Kaufoption lief aber schon am 22. April 2009 aus.

Convent Weder wurden von Robin Lohmann 41 Millionen Euro an die Fonds überwiesen, noch wurden die Rechte an den künftigen Wohnungen zurückübertragen. Die Rechte liegen bei Robin Lohmann, der das seinen arabischen Gläubigern jedoch anders darzustellen versucht habe.

Klage gegen Robin Lohmann nicht zustellbar

In Deutschland liegt gegen Robin Lohmann und dessen Vater Hanns-Uwe seit April 2011 eine Anklage der Bielefelder Staatsanwaltschaft wegen Betruges (Verschweigen von Nachteilen in allen Fondsprospekten aus den Jahren 2006 und 2007) vor. Diese Anklage konnte aber bis heute nicht persönlich zugestellt werden, da Robin Lohmann in Deutschland keinen festen Wohnsitz habe und eine Zustellung in Dubai aussichtslos erscheine, da Lohmann seit Februar 2010 nicht mehr an seiner bekannten Adresse Jumeirah Islands, Cluster 29 - Villa No. 14, Dubai / UAE wohne.

Lohmann soll sich mal in den Niederlanden, mal im deutschen Gevelsberg aufhalten, wo er von Anlegergeldern eine Firma gekauft haben soll. Nach den acht Bentleys, die er sich in Dubai gekauft hatte (GoMoPa.net berichtete bislang nur von sechs gekauften Bentleys), habe sich Lohmann jetzt einen Porsche gekauft. Seine Zwillingsschwester Nadine (36) bekam ein neues Mercedes Cabrio. Und das, obwohl die Fonds II bis V insolvent sind und die Fonds VI und VII kurz davor stünden.

Lediglich in einer Zivilklage eines Anlegers habe das Landgericht Bielefeld am 6. Mai 2011 beschlossen, ihm die Zivil-Klageschrift öffentlich zuzustellen. Am 14. Juni 2011 wurde die Zivil-Klagezustellung im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und gilt seit 14. Juli 2011 als zugestellt. Im Strafprozess ist noch keine öffentliche Zustellung beschlossen worden.

Die deutschen Anleger bangen um insgesamt 275 Millionen Euro. Doch deren Ansprüche verjähren. Es sei denn, sie würden klagen. Nur die wenigsten müssten persönlich vor Gericht erscheinen. Das Gericht würde nur die ersten Fälle verhandeln. Die restlichen Kläger bräuchten dann nur noch auf die Urteile verweisen. Da sich das Strafmaß nach der Schadenssumme bemisst, würde sich mit jeder Strafanzeige auch die Schadenssumme und damit das Strafmaß erhöhen.

Zehn ACI-Fonds-Vermittler haben sich mit 2.000 Anlegern zu einer Interessengemeinschaft der ACI-Anleger e.V. in Hillesheim zusammengeschlossen. Ziel ist es, das auf den Konten der Lohmanns gelandete und auf den Namen der Lohmann-Firma ACI GmbH investierte Geld zurückzuholen.

Deutsche sollen sich an ihre Vermittler halten, nicht an die Lohmanns

Das will der Lohmann-Clan offenbar mit einer List verhindern. So wie sich die arabischen Investoren an die deutschen Anleger halten sollen (zum Beispiel den deutschen Insolvenzverwalter für die Fonds II bis V), so sollen sich die deutschen Anleger an ihre Vermittler halten. Und es verwundert nicht, dass ausgerechnet die ACI-Anleger im August 2011 Anwaltspost erhielten, deren Vermittler sich in der IG ACI-Anleger e.V. zusammengetan haben. Insgesamt gibt es mindestens 60 Vermittler von ACI-Fonds.

Convent In den Briefen (siehe Ausriss rechts) bittet die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Röhlke, zu deren Mandantschaft die Lohmann-Familie gehören soll, die Anleger, der Kanzlei den Auftrag zu erteilen, Schadensersatzansprüche gegen namentlich zehn Kapitalanlagevertriebe geltend zu machen. Auf Nachfrage eines Anlegers, woher die Kanzlei die Adresse des Anlegers habe, habe Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke zugegeben, die Adressen vom Beteiligungstreuhänder bekommen zu haben. Beteiligungstreuhänder ist die Firma D.M.I Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH in der Bismarckstraße 57 in Gütersloh. Sie war innerhalb des Ermittlungsverfahrens gegen den Lohmann-Clan bei einer Razzia am 22. Juni 2010 ebenfalls durchsucht worden.

Nicht zufällig gehört zu den Vertrieben, die im Antwaltsschreiben aus Berlin namentlich aufgeführt werden, auch der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der ACI-Anleger, Rainer Regnery aus Hillesheim.

Regnery vereitelte die Pläne der Lohmanns, die zur Insolvenz angemeldeten Fondsgesellschaften II bis V wegen nicht vorhandener Gläubiger und wegen Masselosigkeit von Amts wegen löschen zu lassen.

Mit welchen Methoden die Gütersloher Riege, der noch immer einige Vertriebe treu ergeben sind, den Widersacher Regnery mundtot oder zumindest unglaubwürdig machen will, mag folgendes Beispiel zeigen. Regnery bekam aus heiterem Himmel eine SMS vom Innenminister von Khatar. Der wolle mit ihm ins Geschäft kommen. Er habe die Handynummer von einem Freund. Der Freund sei der stellvertretende Verteidigungsminister von Nigeria. Regnery war darüber sehr verwundert, denn der Vizeverteidigungsminister von Nigeria war vor zwei Jahren verstorben. Er meldete den Vorfall der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. Kurz darauf habe sich Nadine Lohmann bei Regnery erkundigt, ob gegen ihn schon wegen Geldwäscheverdachts in Nigeria ermittelt werde.

Wovon sollen die Anleger eigentlich abgelenkt werden?

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