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20.09.2011
FIMAGOL-Fonds Dresden: Eine Software für alle Versicherungen?

Convent Der Dresdener Diplomphysiker Klaus Hoffmann (59, Foto © GoMoPa.net) ist nicht nur ein Mathe-Genie, er lernte viele Jahre auch alle Verkaufstricks und Kniffe bei Deutschlands größtem und erfolgreichstem Versicherungs-Strukturvertrieb, Deutsche Vermögensberatung DVAG aus Frankfurt am Main, kennen und ist dann zum Makler gewechselt, damit er nicht nur eine, sondern alle Gesellschaften vermitteln kann.

Jetzt hat er sein Wissen aus beiden Welten gebündelt und gemeinsam mit vielen Mitstreitern eine Software entwickelt, die den Versicherungsmaklermarkt revolutionieren soll, "weil man heute als Makler nicht effizient und rechtssicher arbeiten kann, wenn man seine Kunden vollständig in allen Versicherungssparten beraten will."

Sie hat den umständlichen Namen Finanzmathematische Produktausschreibungssoftware Komplett oder kurz FinPasoKomplett® (FPK). Hoffmann verspricht: Kein Kunde könne mehr mit der neuen Software hinters Licht geführt werden, weil sich der Kunde seinen Tarif selbst aussucht. Und kein Makler müsse mehr befürchten, wegen unzureichender Information über Versicherungsangebote in Regress genommen zu werden. Die Software kenne jeden Tarif (vollständiger Marktüberblick) und erkunde gemeinsam mit dem Kunden, was für ihn am besten sei. Alles werde protokolliert. Auch, von wem der Makler Provision bezieht. Ein Löschen des Protokolls sei nicht möglich.

Nicht Vergleichsprogramm, sondern Produktausschreibungsprogramm

Hoffmann: "Die Software ermittelt gemeinsam mit dem Kunden seine Versorgungslücke mit Inflation in jeder Versicherungssparte. Jetzt gibt der Kunde seine Wünsche bekannt und die Software wählt über ein intelligentes K.O. (Knockout)-System alle die Tarife automatisch ab, die seine Wünsche nicht realisieren können. Mit den verbleibenden Tarifen wird die ermittelte Versorgungslücke vollautomatisch wieder mit Berücksichtigung der Inflation geschlossen. Das Angebot entspricht dem ersten Rat des Maklers. Wenn der Preis für den Kunden zu hoch ist, dann muss der Kunde auf Leistungen verzichten und es kommt zum zweiten Rat des Maklers. Alles wird im Hintergrund protokolliert. Neu: Der Kunde sieht jetzt auf dem Protokoll, was er nicht versichert hat. Da der gesamte Beratungsprozess von der Software abgebildet wird, handelt es sich nicht um ein Vergleichsprogramm, sondern um ein neuartiges Produktausschreibungsprogramm."

Zielgruppe sind die über 44.000 unabhängigen Makler, die sich die FIMAGOL Software für 150 Euro plus Umsatzsteuer im Monat mieten können. "Bisher war jeder echte Makler, dem wir die Produktausschreibungssoftware vorgestellt haben, begeistert und wollte die Software sofort haben. Nur die unechten Makler, die Handelsvertreterverträge besitzen und die, die immer nur wenige ausgewählte Tarife vermitteln wollen, die hatten kein Interesse an einer Software mit einem vollständigen Marktüberblick", berichtete Klaus Hoffmann dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Dennoch passierte etwas, womit Hoffmann und seine Mitstreiter im Leben nicht gerechnet hatten:

Es war klar, dass die Versicherungsgesellschaften mit ihren über 210.000 abhängigen Versicherungsvertretern, die deren Produkte den Kunden unter Umsatzdruck verkaufen müssen, eine Transparenz-Software nicht mögen würden. Aber, dass ausgerechnet die Stiftung Warentest, die für den Verbraucherschutz von der Bundesregierung jährlich mit 500 Millionen Euro bezuschusst wird, gegen Hoffmann schießt, verschlug dem Erfinder "der besten Verbraucherberatung im Finanz- und Versicherungsbereich, die es je in Deutschland gegeben hat" (Hoffmann), dann doch zunächst den Atem. Hoffmann und seine Mitstreiter dachten anfangs sogar, dass FIMAGOL im Interesse des Verbraucherschutzes eng mit Finanztest zusammen arbeiten könnte. "Das hat sich ja nun erledigt", konstatiert Hoffmann.

Die Finanztester der Stiftung haben den FIMAGOL-Fonds, den Hoffmann am 15. Oktober 2010 zur Finanzierung der Software aufgelegt hat, am 18. Juni 2011 auf ihre Warnliste gesetzt. Hoffmann braucht nach seinen Worten für die Markteinführung der Software einen Betrag von 25 Millionen Euro. Und weil Banken, Versicherungen und Investoren seine Produktausschreibungssoftware mit vollständigem Marktüberblick nicht finanzieren wollen und nur die Makler und die Verbraucher Interesse an der Software haben, hat FIMAGOL einen Fonds gegründet, bei dem jeder ab 1.000 Euro plus 5 Prozent Agio einsteigen kann. Die Verzinsung liegt bei 7,25 Prozent im Jahr und die Laufzeit ist auf fünf Jahre prospektiert. Hoffmann: "Wenn zum Beispiel von 1.000 Maklern jeder nur 25 ausgewählte Kunden anspricht, ob sie 1.000 Euro in den FIMAGOL-Fonds anlegen wollen, dann sind die 25 Millionen Euro vorhanden und das Risiko ist auf 25.000 Personen verteilt und damit für jeden vertretbar."

Im Augenblick hätten 10 Anleger 3 Millionen Euro investiert. Der Verkauf der Fondsanteile sollte eigentlich in diesem Herbst richtig losgehen.

Finanztest warnt vor verschleierten Risiken

Und nun warnt Finanztest. Allerdings nicht vor der Software an sich, sondern davor, dass Hoffmanns FIMAGOL Fonds Beteiligungs GmbH & Co. KG Risiken verschleiere, auf Nachfrage keine Zahl der Anleger bekannt gebe oder, wie viel Geld die Anleger bislang eingezahlt hätten. Außerdem würde man für den Fonds dahingehend werben, dass man als Anleger in einem Buch genannt werde, das es noch gar nicht gebe und als Mitautor den "Papst" der Versicherungsbranche, Professor Hans-Peter Schwintowski von der Humboldt-Universität zu Berlin, gewonnen habe. Auch hätten die Finanztester laut Prospekt Fondsnebenkosten von 13 Prozent sowie jährliche Kosten in Höhe von 2,4 Prozent errechnet.

Hoffmann kontert, dass der im Internet veröffentlichte Finanztest-Artikel vom 18. Juni 2011 nach seiner Meinung 17 falsche Tatsachen enthalte. Die Fondsgesellschaft habe am 15. Juli 2011 eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Dresden beantragt. Da Finanztest die Meldung zwar abmilderte, aber nicht löschte, steht am 17. Oktober 2011 nun eine mündliche Verhandlung an.

Professor Schwintowski, der das Projekt von Hoffmann "klasse" findet und die Schirmherrschaft übernommen hatte, legte aufgrund des Finanztestberichtes seine Schirmherrschaft so lange nieder, bis der Streit zwischen FIMAGOL und Finanztest geklärt ist. Hoffmann ärgert sich persönlich sehr darüber, dass Finanztest nicht auf seinen Vorschlag eingegangen sei, vor Veröffentlichung eines Artikels zunächst einmal ihm und Professor Schwintowski Gelegenheit zu geben, sein nicht gerade unkompliziertes Produkt und die finanziellen Hintergründe vorstellen zu dürfen.

Alle Unstimmigkeiten, besonders zu dem gemeinsamen Buch vom FIMAGOL und Professor Schwintowski, hätten im ersten Gespräch geklärt werden können, meint Hoffmann. "Finanztest wollte aber keine Klärung und veröffentlichte stattdessen im Internet einen Artikel mit falschen Tatsachen", meint der Erfinder. Auch erstaune Hoffmann die Tatsache, dass die Finanztester seinen Fonds als einen sehr teuren Fonds errechneten, obwohl genau das Gegenteil der Fall sei.

Hoffmann: "Mit unseren laufenden Kosten sind wir der günstigste Fonds Deutschlands. Die Finanztester behaupten, die jährlichen Kosten würden sich auf 2,4 Prozent der Beteiligungssumme pro Jahr belaufen. Dabei steht auf Seite 49 im Prospekt ganz klar, dass die Kosten in Höhe von 2,4 Prozent sich auf die Laufzeit von 5 Jahren und nicht auf ein Jahr beziehen. Die Kosten betragen für die Anleger tatsächlich nur 0,48 Prozent der Gesamtkosten im Jahr. Einen preiswerteren Fonds werden Sie in Deutschland nicht finden."

GoMoPa.net fragte bei der Stiftung Warentest nach, was denn nun richtig sei. Heike van Laak, die Abteilungsleiterin Presse, antwortete: "In der Tat warnen wir vor Fimagol ? In der Sache haben wir unserer bekannten Berichterstattung schon wegen des laufenden Verfahrens derzeit nichts hinzuzufügen."

Und wofür braucht Hoffmann zur Markteinführung überhaupt 25 Millionen Euro?

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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Struckischreck am 20.09.2011 16:54
"Zielgruppe sind die über 44.000 unabhängigen Makler"

Alleine diese Aussage disqualifiziert Herrn Hoffmann.

http://www.vdvm.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13&Itemid=13&lang=de

Im Verband Deutscher Versicherungsmakler gibt es lediglich 636 "echte" Versicherungsmakler, die dieses Prädikat auch verdienen. Selbst wenn hierzu noch ein paar hundert nicht im Verband als Mitglied geführte Versicherungsmakler mit entsprechendem Geschäftsbetrieb und Qualifikationen hinzukommen, so sind doch 98% dieser angeblich unabhängigen Vermittler bestenfalls Mehrfachagenten, meist Ein-Mann-Unternehmen und ohne ausreichende Qualifikation.

Herr Hoffmann hat keine Ahnung davon, welche Art von Vermittlern sich tatsächlich am Markt tummelt. Kein Wunder, als Ex-DVAG-Strukki, woher sollte er seine Kenntnisse auch sonst haben.

Struckischreck

#1 - Kommentar von Klaus Hoffmann am 26.09.2011 10:38
Lieber Struckischreck,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich habe mich sehr gefreut, weil Sie einen der wichtigsten Punkte angesprochen haben, warum FIMAGOL die neue Software auf den Markt bringen möchte.

Haben Sie sich mal die Frage gestellt, warum es nur 636 echte Makler in Deutschland gibt? Meine Antwort: Es fehlt ein Komplettprogramm mit einem vollständigen Marktüberblick, womit die Makler endlich effizient und haftungssicher arbeiten konnen.

Bei der BaFin sind mit Stand vom 8. September 2011 45.217 Versicherungsmakler registriert. Diese sind unsere Zielgruppe, gerade weil 98 Prozen davon jetzt noch keine wirklichen Makler sind.

Wenn FIMAGOL eine solche Software hergestellt hat, erst dann können aus den vielen unechten endlich viele echte Makler entstehen. Von allein wird nichts passieren, wie man an den letzten Jahrzehnten sehen kann. Die neue Software FinPasoKomplett® ist doch gerade die Lösung, um den Berufsstand des Maklers in Deutschland als Expertenberuf zu etablieren. Sie gewährleistet die beste Verbraucherberatung im Sinne des Verbraucherschutzes.

Um eine unzureichende Situation zu verbessern, muss man aktiv was tun und genau das will FIMAGOL mit FinPasoKomplett®.

Von nichts wird nichts. Wenn sich die Makler in Deutschland nicht selbst helfen, wird sich die Situation nicht verbessern, sondern verschlechtern, denn niemand außer dem Verbraucher hat Interesse an echten Maklern. Deshalb rufe ich Sie auf, dass Sie sich zunächst mal das Programm ansehen und dann, wenn auch Sie von der neuen Produktausschreibungsidee (statt Vergleichsprogramme) wie die Makler, die die Software kennen, begeistert sind, FIMAGOL unterstützen.

Dipl.-Physiker Klaus Hoffmann

#2 - Kommentar von Skeptiker am 07.10.2011 09:42
Die Idee eines solchen Produktes ist ja genial. Werden die Anleger hier aber nicht massiv betrogen? Warum wird der Fonds so schnell wieder aufgelöst, nachdem er für den Anleger nur max. 7,25 % p.a. erwirtschaften konnte? Angemerkt mit dem Risiko eines Totalverlustes! An einem zukünftigen Erfolg der Fimagol können die Anleger dann nicht mehr teilhaben.
Ist die Software denn überhaupt schon verkaufsfähig? Beim lesen des Artikels könnte man dies ja glauben, nur warum schreibt Herr Hoffman in seinem Kommentar unten in der Zukunftsform ?Wenn FIMAGOL eine solche Software hergestellt hat, erst dann können aus den vielen unechten endlich viele echte Makler entstehen.??
?Mathe-Genie?? Nimmt man die Daten des Fondsprospektes genau unter die Lupe, kommt man auf ganz andere Ertragszahlen der Firma Fimagol Software GmbH & Co.KG. Berechnungsbeispiel (Angegebene Seitenzahlen beziehen sich immer auf das Fondsprospekt): Zielgruppe 43.143 Makler (Seite 41) davon 4% Marktanteil (Seite 17) sind 1.726 Lizenzen diese mal 150 Euro pro Monat ergibt 258.900,00 Euro pro Monat. Selbst wenn man hier unterstellt, dass die Firma Fimagol Software keinerlei Kosten hat (was sehr unwahrscheinlich ist, beim Umfang eines solchen Projektes) erhält der Fimagol Fonds bei 65% Ausschüttung des Gewinnes nur ca. 2,02 Mio. Euro jährlich. Da er aber in der ersten Zeit nur die Hälfte davon ausgeschüttet wird, kommt man bei weitem nicht auf die 3,6 Mio. Euro für Jahre 2013 bis 2015. Und weiterhin? wie sollen zusätzlich die investierten Gelder von 25 Mio. reinkommen? Allein dieses Rechenbeispiel dürfte ausreichen, um aufzuzeigen wie riskant es ist in diesen Fonds zu investieren. Aus diesem Grund sehe ich ein Investment in diesen Fonds als sehr kritisch!

#3 - Kommentar von Klaus Hoffmann am 12.10.2011 12:16
Lieber Herr Skeptiker,

Sie schreiben, dass ein Investment in den FIMAGOL-Fonds sehr riskant ist.
Ja, jeder geschlossene Fonds besitzt das Risiko des Totalverlustes. Daher empfehlen wir auch nur einen kleinen Betrag, z. B. nur 1.000 ?, in den Fonds anzulegen, damit ein Totalverlust auch sicher verschmerzt werden kann.

Wie kann man die Höhe des Risikos beim FIMAGOL-Fonds darüber hinaus noch einschätzen?

Wir haben wie folgt gerechnet:
Am 16.06.2010 waren bei der IHK 210.991 Versicherungsvertreter = (ca.83 % Marktanteil) und 43.143 Makler (ca. 17 % Marktanteil), also zusammen 254.134 Vermittler dieser beiden Gruppen (100 % = Markt) registriert. Siehe Seite 7 und Seite 41 des Prospekts.
Auf Seite der Seite 17 des Prospektes steht, dass wir mit einer Nachfrage von 4 % des deutschen Marktanteils der FIMAGOL-Software rechnen.
Herr Skeptiker: Wir haben nicht 4 % des ?Maklermarktes? geschrieben.
4 % des deutschen Marktanteils sind 4 % von 254.134 Vermittlern = ca. 10.000 FIMAGOL-Lizenzen.
Wir rechnen also damit, dass wir am gesamten Markt 10.000 Lizenzen verkaufen werden (4 %).

Wie setzten sich diese 10.000 Lizenzen zusammen?
Im Versicherungsjournal vom 11.10.2011 steht unter der Überschrift ?Von diesen Gesellschaften wollen die Vertreter weg?, dass sich ca. 13,2 % aller Ausschließlichkeitsvertreter vorstellen können, ihren jetzigen Vertriebsweg zu verlassen. 13,2 % von 177.211 gebundenen Versicherungsvertretern (Stand 30.09.2011 IHK) = 23.390 also würden wechseln wollen. Wir hatten selbst 10 % ermittelt und haben hier nur 3.000 Vertreter angesetzt, die zum Makler wechseln, und die FIMAGOL-Software verwenden werden.
Von den 33.201 Mehrfachvertretern (Stand 30.09.2011 IHK) haben wir angenommen, dass 3.000 zum Makler wechseln und die FIMAGOL-Software verwenden werden.
Von den 45.291 Maklern (Stand 30.09.2011 IHK) haben wir angenommen, dass 4.000 die FIMAGOL-Software verwenden werden.
In der Summe sind das 10.000 Lizenzen und ca. 4 % aller Versicherungsvermittler.
Siehe auch www.fimagol.de . Aus wechselwilligen Vertretern und Mehrfachvertretern werden durch die FIMAGOL-Software neue Versicherungsmakler.
Mit diesen Zahlen wird aus dem sehr riskanten Fonds ein Fonds, der seine prospektierten Leistungen ganz gut halten kann. Mal sehen, wie die Zahlen aussehen, wenn das Programm 2012 an den Markt gekommen ist.

Sie, Herr Skeptiker, stellen die Frage: ?Werden die Anleger hier nicht massiv betrogen??
Die Anleger legen ihr Geld laut Prospekt für 5 Jahre mit jährlich 7,25 % auf die Einlage bei FIMAGOL an. Wo soll hier bitteschön der Betrug sein?
Diese Reglung ist von uns so kalkuliert, dass die Rückzahlsicherheit durch FIMAGOL sehr hoch ist.
Der Anleger soll unbedingt sein Geld und die Zinsen wie versprochenen erhalten. Wir müssen auch mit schlechten Zeiten rechnen, z. B. wenn wir nur 5.000 Lizenzen oder weniger verkaufen können.
Nach der Laufzeit von 5 Jahren ist eine Software in der heutigen schnelllebigen Zeit schon wieder veraltet und muss an die neuste Softwaretechnologie angepasst werden. Das kostet dann wieder richtig viel Geld. Deshalb müssen wir den Fonds schon nach 5 Jahre auflösen.

Was macht FIMAGOL mit dem Geld der Anleger?
Wir wollen eine Maklersoftware herstellen, wo alle Sparten, alle Gesellschaften, alle Tarife und alle Bedingungsfragen enthalten sind = erstmals vollständiger Marktüberblick für den Makler. Die Rechenkerne des neuen Produktausschreibungsprogramms FinPasoKomplett® sind entwickelt und jetzt müssen sie ?nur? noch mit den ?100.000 Tarifen? des deutschen Marktes gefüllt werden und die Qualität muss stimmen. Das kostet richtig viel Geld!

Der Anleger, der z. B. 1.000 ? für 5 Jahre für 7,25 % Ausschüttung pro Jahr bei FIMAGOL anlegt, der hat sogar einen Doppelgewinn:
1. eine gute Geldanlage und
2. sein Makler wird ihm mit der FIMAGOL-Software über viele Jahre hinweg in der Zukunft vielleicht sogar jährlich 1.000 ? einsparen können.

Dipl.-Physiker Klaus Hoffmann

#4 - Kommentar von Rico P. am 13.10.2011 09:25
Sehr geehrter Herr Skeptiker,

machen Sie sich bitte keine Gedanken über die Kosten bei der Firma Fimagol Software. Als ehemaliger Arbeitnehmer dieser Firma kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung mitteilen, dass vereinbarte Löhne gar nicht bzw. nicht in voller Höhe gezahlt wurden. Das macht die ganzen Entwicklungskosten natürlich wesentlich billiger.
Trotz eines gewonnenen Verfahrens beim Arbeitsgericht warte ich seit 2007 auf mein Geld. Herr Hoffmann hat es seither nicht für nötig befunden die rückständigen Löhne auch weiterer Mitarbeiter auszuzahlen. Auf Grund der ausstehenden Löhne verließ die damalige Stammbelegschaft, die an der Entwicklung der Software maßgeblich beteiligt war, die Firma. Interessant ist es an dieser Stelle zu erwähnen, dass Herr Hoffmann seit 2008 mit mehreren hunderttausend Euro in Privatinsolvenz ist (siehe www.insolvenzbekantmachungen.de Region Dresden). Ein Großteil der Insolvenzforderungen besteht aus Darlehensverbindlichkeiten, die für seine private Lebensführung verbraucht wurden (Quelle: Insolvenzbericht vom 25.09.2009 Seite 4).
Somit steht natürlich auch die Frage im Raum, ob die neuen investierten Gelder nicht auch zur privaten Sanierung des Herrn Hoffmann genutzt werden? Jemanden der sich mit Investorengeldern einen dicken Mercedes Benz zulegt, statt ausstehende Löhne zu bezahlen, sollte man nur mit sehr viel Vorsicht weiteres Geld anvertrauen.

Rico P.


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