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22.09.2011
USA-Einwanderung: Betrug mit der Green Card Lotterie

Convent Mit dem Absender U.S. Department of State verschicken Betrüger seit zwei Monaten deutschlandweit E-Mails (Ausriss) mit der angeblich wichtigen Nachricht, dass der Empfänger eine der begehrten Green Cards gewonnen habe, die jährlich in der Regierungs-Lotterie der USA verlost werden. Die echte Regierung der USA verschickt aber keine Greencard-Benachrichtungen per E-Mail, sondern per Post eine Quittung mit einem Teilnahmecode, mit dem man den Verlauf der Lotterie auf der Regierungs-Webseite USCIS.gov verfolgen kann.

Die Green Card ist eine unbefristete Aufenthalts-, Arbeits- oder Studiererlaubnis für die USA, die außerdem dazu berechtigt, nach fünf Jahren die Staatsbürgerschaft der USA zu erlangen. Die E-Mail-Benachrichtigung der Betrüger verspricht: Man müsste nur noch eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 819 US-Dollar überweisen, dann sei man praktisch schon im Besitz der Karte. Die Zahlung solle per Western Union an einen Agenten namens Angelo Turco nach London überwiesen werden. Das gelte auch für jeden Verwandten, den man in die USA mitnehmen wolle. Wer der E-Mail glaubt und das Geld überweist, ist damit dem Traum vom Leben in den USA allerdings keinen Schritt näher gekommen, sondern lediglich um 819 Dollar pro Person ärmer.

Florian Aschauer, Chef des Hotels Badischer Löwe im Schwarzwald, kam die Sache gleich nicht geheuer vor, als er am 20. Juli 2011 auch so eine Benachrichtigung bekam. Warum sollte der Geschäftsmann sein schönes Bühlertal bei Baden-Baden verlassen wollen? "Ich bin gerade auf einer neuen Baustelle?, meldete sich Aschauer am Handy und sagte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: "Ich war zwar oft in den USA, wo ich einen Neffen habe, aber einen Antrag auf eine Green Card habe ich nie gestellt.."

Sollte 819 Dollar nach England überweisen:<br /> Hotelier Florian Aschauer aus<br /> dem Schwarzwald © Aschauer
Sollte 819 Dollar nach England überweisen:
Hotelier Florian Aschauer aus
dem Schwarzwald © Aschauer
Natürlich ist es nicht verkehrt, so eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis für die USA zu besitzen. Nur 50.000 Menschen können so eine Erlaubnis jedes Jahr bekommen und werden seit 1991 weltweit in einer Lotterie der U.S-Einwanderungsbehörde dafür ausgelost. Es ist für Normalbürger, die keine eine Million Dollar vorweisen können, der einzige Weg, an eine solche Eintrittskarte zum Leben in den USA zu gelangen. Nur 1.895 Deutsche wurden im Vorjahr per Ziehung dafür ausgewählt, in diesem Jahr sind es 1.709 Deutsche, die eine Green Card abholen dürfen. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich dafür auch beworben hat. Seit 2004 geht das nur online.

Die einzige ausführende Behörde heißt U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) und hat ihr deutsches Konsulat in Frankfurt am Main. Die USCIS betreibt auch die einzige offizielle Seite für die Green-Card-Lotterie: USCIS.gov ? erkennbar an der Endung gov anstelle von com, org oder de. Das Anmelden auf der Regierungs-Seite ist kostenlos. Man bekommt keine E-Mail-Gewinnerbestätigung. Die Behörde verschickt per Post einen Teilnehmercode. Mit diesem Code kann man auf der Seite nachschauen, ob man unter den Gewinnern ist. Verbummelt man den Zettel, hat man Pech und ist aus dem Rennen.

Das anschließende Verfahren mit Einladung zur Behörde erfordert dann eine Überweisung von 440 US-Dollar, aber nur an die USCIS und nur auf ein US-Finanzinstitut. Die USCIS akzeptiert alle Kreditkarten oder auch Barschecks, die man der Behörde schicken kann und die diese dann höchstens drei Mal versucht einzulösen, falls das Konto des Antragstellers mal nicht ausreichend Deckung aufweisen sollte.

Außerdem wird eine medizinische Untersuchung verlangt, die in Deutschland 140 Euro kostet. Wer woandershin etwas überweist als zur USCIS, hat sonst etwas bezahlt, nur nicht die Gebühr für die Ausstellung der Green Card. Und wenn das Geld nicht bei der USCIS ankommt, fliegt man aus dem Verfahren wieder raus und kann sich erneut anmelden und hoffen, dass man das Glück haben sollte, in der Regierungs-Lotterie noch einmal von einem Zufalls-Computer gezogen zu werden.

Das erfuhr auch Hotelier Aschauer, als er der Behörde in Frankfurt seine E-Mail-Benachrichtigung vom U.S. Department of State zusandte und anfragte, ob die Mail von der USCIS stamme und ob die USCIS die Richtigkeit der Gewinnbenachrichtigung bestätigen könne.

Die Antwort kam prompt und fiel eindeutig aus:

Zitat:


Sehr geehrter Herr Aschauer,

die E-Mail, die Sie erhalten haben, ist ein Betrug. Bitte überweisen Sie keine Gelder!

Mit freundlichen Grüssen,
U.S. Citizenship and Immigration Services
Giessener Str. 30
60435 Frankfurt, Germany


Doch die falschen E-Mail-Gewinnbenachrichtigungen sind nur ein Weg, um den Menschen, die von einem Leben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten träumen, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Es gibt noch einen zweiten Gebührenabzock-Weg:

Webseiten, die den Auftritt der US-Behördenseite kopieren. Sie bieten auch die gleichen Dokumente zum Downloaden und Ausfüllen an. Nur verlangen Sie für diesen Service, den die US-Regierung kostenlos anbietet, eine Gebühr.

Ein im Impressum ohne Telefonnummer oder E-Mail-Adresse stehender Holger Zimmermann von der "The American Dream ? USA Services GmbH" aus dem Mehringdamm 62 in Berlin Kreuzberg bietet auf seiner Seite USAgreencardcenter.com nur noch bis morgen (23. September 2011) die Anmeldung zur Greencard-Lotterie für nur 39,90 Euro an. Sonst würde sie 69 Euro kosten.

Der Witz dabei ist, dass die Regierungs-Lotterie im Augenblick gar keine Anmeldungen entgegennimmt. Die nächste Lotterie-Bewerbung läuft vom 4. Oktober bis 5. November 2011. Insofern nützt selbst die Anmeldung auf der Seite Greencard-kostenlos.de eines Daniel Schelter aus der Leipziger Straße 34 in München (ebenfalls ohne Telefonnummer oder E-Mail-Adresse im Impressum) nichts.

Florian Aschauer, der sich ab und zu über neueste Entwicklungen in den USA im Internet informiert und dafür auf verschiedenen Seiten surft, kann sich nicht erklären, wie man an seine E-Mail-Adresse gelangt sei, um nun von ihm für die Ausstellung einer Green Card 819 Dollar zu verlangen. "Vermutlich wurde mit meiner E-Mail-Adresse gehandelt", mutmasst Aschauer.

Da der Hotelier aber kein Einzelfall ist und die Anfragen von benachrichtigten angeblichen Gewinnern sich häufen, sah sich die US-Einwanderungsbehörde genötigt, diese Woche eine Warnung vor Betrug mit der Greencard-Lotterie zu veröffentlichen.

Einwanderungsbehörde warnt seit dieser Woche wie folgt

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