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05.10.2011
Kann Bernard Tapie das Zockerportal Full Tilt Poker retten?

Convent Geht es nach dem Willen des französischen Vater-Sohn-Gespanns Bernard (Foto © skillgamesblogosfere.it) und Laurent Tapie könnte der seit dem Schwarzen Pokerfreitag (15. April 2011) von der US-Regierung beschlagnahmte Online-Pokerraum Full Tilt Poker im Januar 2012 wieder aufmachen. Laurent Tapie habe letzten Freitag mit Raymond Bitar, dem Gründer von Full Tilt Poker im Jahre 2004 in Dublin in Irland, eine Kaufvereinbarung unterschrieben, die aber an drei harte Bedingungen geknüpft ist.

Bedingung Nummer 1: Rücktritt des Managements

Das gesamte Management soll zurücktreten. Also neben Bitar auch Finanzmanager Nelson Burtnik, Pokerweltmeister und Mitgründer Chris Ferguson (genannt Jesus) und der verhaftete Bradley Franzen. Sie sollen von Ende 2010 bis März 2011 die Spieler bei einem Finanzdienstleister 128 Millionen Dollar anschreiben lassen haben. Die Spieler wussten davon nichts. Sie gingen davon aus, dass ihre Konten genügend Deckung aufwiesen. Leider waren viele Konten leer, von den 128 Millionen Dollar an Kreditmitteln seien nur noch 9 Millionen Dollar vorhanden. Außerdem habe die US-Regierung nach Angaben von Full Tilt Poker-Sprecher Jeff Ifrah in den vergangenen zwei Jahren immer wieder Gelder beschlagnahmt - insgesamt 115 Millionen Dollar. Und zu guter letzt habe der australische Finanzdienstleister Daniel Tzvetkoff 42 Millionen Dollar gestohlen.

Die Staatsanwaltschaft des Southern District of New York hat am 22. September 2011 ihre Klage von Geldwäsche und illegalen Glücksspiels in den USA auf Betrug erweitert. Die abgeänderte Klage vom 22. September wirft den Managern unter anderem vor, dass das Unternehmen beträchtliche Mengen an Spielereinlagen an Teilhaber des Unternehmens überwies, während man vielen Spielern weiterhin erlaubte, auf der Seite zu spielen, jedoch mit praktisch nicht vorhandenem Guthaben. Full Tilt Poker steht im Verdacht, seine Kunden um über 300 Millionen Dollar betrogen zu haben. Der mehrfache Pokerweltmeister Chris Ferguson soll laut New Yorker Anklagebehörde gemeinsam mit anderen professionellen Spielern ein weltumspannendes Schneeballsystem aufgezogen haben. Am 31. März soll Full Tilt Poker seinen Spielern 390,7 Millionen Dollar geschuldet haben, jedoch nur 59,6 Millionen Dollar auf seinen Konten gehabt haben, heißt es in der Anklageschrift.

Trotz dieser Anklage sollen die Manager aber mit ihrem Geld bei der künftigen Webseite, die laut US-Gericht insolvent sei, einsteigen dürfen. Um die Seite zum Laufen zu bringen, müssten zunächst neben den ausstehenden Gewinnauszahlungen von 300 Millionen Dollar an die Spieler auch aufgelaufene Spielschulden der Spieler an deren Gegner in Höhe von 200 Millionen Dollar bezahlt werden. Laut Laurent Tapie soll die Webseite als Marke und mit der dahinterstehenden Technik erhalten bleiben.

Bedingung Nummer 2: Freigabe von 331 Millionen Dollar durch die US-Regierung

Die US-Regierung solle 331 Millionen Dollar freigeben, die auf Konten kleiner Banken zur Gewinnauszahlung bereit liegen. Die Banken waren von Full Tilt Poker teils bestochen, teils komplett gekauft worden, wie die Sun First Bank in Sankt Georg im Bundesstaat Utah für 10 Millionen Dollar. Mehr als 50.000 Pokerspieler aus der ganzen Welt, die Hälfte davon aus den USA, warten seit dem 15. April 2011 vergeblich auf die Auszahlung ihrer Gewinne.

Laurent Tapie behauptet zwar, dass die Tapie Gruppe über genügend Kapital verfüge, die Gewinner auszuzahlen, aber das Geld liege ja schließlich auf den Konten in den USA bereit. "Wir haben genug Mittel, um die Spieler auszubezahlen. Wir wollen Wege finden, um nicht die gesamte Summe hineinstecken zu müssen", meinte Tapie Junior in einem Interview mit igambling france. Er wolle noch diese Woche mit der US-Staatsanwaltschaft Gespräche aufnehmen. Die US-Regierung sieht das allerdings etwas anders. Sie hat Full Tilt Poker in einer Zivilklage auf 1 Milliarde Dollar verklagt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen.

Allerdings erwägt die Tapie Gruppe auch die Möglichkeit, dass auch Spieler, die noch viel Geld auf Full Tilt Poker liegen haben, Anteilseigner werden sollen. Sie würden ihre Guthaben in Anteile der Firma tauschen können.

Bedingung Nummer 3: Eine neue Lizenz muss her

Auch bräuchte Full Tilt Poker eine neue Lizenz, egal wo, egal von wem. Denn im Juni 2011 hat die Kanalinsel Alderney alle Lizenzen gekappt. Am 29. September 2011 teilte die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) mit:

Zitat:


Die Kommissare der AGCC haben heute der Vantage Limited, Filco Limited und Oxalic Limited, allesamt Lizenzträger von Full Tilt Poker, die Lizenzen mit sofortiger Wirkung entzogen. Dieser Schritt folgt der früheren Aussetzung der Lizenzen am 29. Juni 2011.

Bei einer sechstägigen Anhörung in London stellte sich heraus, dass Full Tilt Poker die AGCC in Hinblick auf die operative Intaktheit des Unternehmens grundlegend getäuscht hat, indem man kontinuierlich angeblich liquides Kapital angab, das tatsächlich jedoch von den US-Behörden beschlagnahmt oder zurückgehalten wurde oder das in anderer Weise dem Unternehmen in Wirklichkeit nicht zur Verfügung stand. Die schwerwiegendsten Verletzungen der Regularien der AGCC waren gefälschte Berichte, unautorisierte Kreditvergabe und das Verschweigen von wesentlichen Ereignissen.


Tapies Rechtsbeistand Ben Dayanim hofft nun, sich mit der Alderney Gambling Control Commission, die die Lizenz entzogen hat, wieder zu einigen, wenn Full Tilt Poker erst einmal unter neuer Führung ist. Laurent Tapie räumte gegenüber igambling france denn auch ein, es sei "noch ein langer Weg zu gehen".

Warum will die Tapie Gruppe überhaupt Full Tilt Poker?

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