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07.10.2011
VEM Aktienbank: Geschasster Dr. Beyer sieht sich als Opfer

Zum 23. Januar 2008 verlor Dr. Andreas Beyer (42) bereits seine Stimmrechte an der VEM Aktienbank AG in München, die er im Jahre 1997 als erstes deutsches Internet-Emissionshaus gegründet hatte. Immerhin bekam er für seine 896.000 Aktien 5,6 Millionen Euro von der Computershare Deutschland GmbH & Co. KG, die die angeschlagene Wertpapierhandelsbank (noch am Jahresende 2008 war sie mit rund 8 Millionen Euro vor Steuern im Minus) übernahm und mit einer Vollbanklizenz ausstatten ließ. Dr. Beyer durfte zunächst als Vorstand weitermachen.

Convent Doch sein Vertrag lief am 30. September 2011 aus und wurde nicht verlängert. Im GoingPublic Magazin durfte Dr. Beyer am 1. Oktober 2011 noch seinen letzten Beitrag als Vorstandsvorsitzender der Bank veröffentlichen. Dr. Beyer erläuterte darin die neuen und strengeren Zulassungskriterien für Firmen am Open Market der Frankfurter Börse (siehe Ausriss) - ein Hohn, wenn man weiß, dass die Staatsanwaltschaft München gegen Dr. Beyer wegen des Verdachts auf Marktmanipulation und Insiderhandel ermittelt.

Zwei erst in diesem Jahr berufene Vorstände, Volkswirt Markus Becker und Rechtsanwalt Andreas Grosjean, haben nun seine Nachfolge angetreten.

Dr. Beyer tauschte deshalb sein Vorstandsbüro in Münchens Innenstadt (Prannerstraße 8) mit dem Geschäftsführerbüro seiner alten Firma BrunellCo GmbH (laut Handelsregister "Sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten") und residiert nun 13 Kilometer entfernt in der kleinen Gemeinde Neuried (8.411 Einwohner).

Zu seinen Glanzzeiten hatte Beyer 140 Firmen an die Börse gebracht und für 400 Unternehmen Kapitalerhöhungen organisiert. Beyers Abgang war eher klang- und sanglos. Sein Ex-Brötchengeber Computershare teilte am 4. Oktober 2011 lediglich mit: "Dr. Beyer hat als Mitbegründer die VEM Aktienbank über Jahre nachhaltig geprägt und als führende Investmentbank im Nebenwertebereich etabliert. Seit 2008 hat er die Integration des Unternehmens in die Computershare-Gruppe maßgeblich vorangetrieben. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Beyer für seine Verdienste und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute."

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net rief bei dem Ex-Banker Dr. Beyer in Neuried an und wollte wissen, warum der Vertrag nicht verlängert wurde.

Beyer sagte: "Darüber möchte ich nicht reden." Und schiebt dann nach: "Das hat nichts mit den Ermittlungen zu tun. Ich bin selbst ein Opfer."

Die Staatsanwaltschaft München wirft Dr. Beyer illegale Börsengeschäfte vor

Mit Ermittlungen meint Dr. Beyer, dass auch sein Privathaus durchsucht worden sei, als am 21. September 2010 die Staatsanwaltschaft München die bislang größte Razzia gegen illegale Aktienkurs-Manipulationen in 85 Objekten in Deutschland und Österreich vornahm. Zu der 30köpfigen Bande aus Finanzjournalisten und Börsenbriefherausgebern soll Dr. Beyer als einziger Banker gehört haben. Zwischen Juni 2005 und April 2010 soll die Bande mit Geschäften von manipulierten Aktienkursen oder durch Insiderwissen einen Reibach von 17 Millionen Euro gemacht haben.

Mitglieder der Bande sollen sich in den Räumlichkeiten der VEM zu ihren Taten verabredet haben. 21 Firmen wurden zum Spielball der Täter. Dr. Beyer soll sich dabei sogar an drei Firmen bereichert haben (direkt oder über seine Firma BrunellCo GmbH), die der VEM Aktienbank AG vertrauensvoll ihre Börsengänge anvertraut hatten. Es soll sich dabei um den Grasbrunner Geldtransferdienstleister Wirecard AG, den globalen Öl- und Gasförderer PetroHunter Energy Corporation aus Denver (USA) und das Biotech-Unternehmen NascaCell aus München (im letzten Jahr liquidiert) gehandelt haben.

In einem vierten Fall, dem Rechte- und Lizenzhändler für Erneuerbare Energien Conergy AG aus Hamburg, soll Dr. Beyer mit Bandenmitgliedern mit Insiderwissen im Jahre 2007 auf fallende Aktienkurse gewettet haben. Der Gewinn der Aktienpusher habe 1,1 Millionen Euro betragen, der genaue Anteil von Dr. Beyer werde noch ermittelt.

Trotz dieser Ermittlungen hielt Computershare Deutschland zunächst an der Personalie Dr. Beyer als Bankvorstand weiterhin fest:

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