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10.10.2011
Leonidas Associates GmbH: Frisches Wasser im Portfolio

Convent Ab 1. Oktober 2011 bietet das fränkische Familienunternehmen Leonidas Associates GmbH um Antje Grieseler und Max-Robert Hug aus Eckental bei Nürnberg erstmals privaten Anlegern direkten Zugang zum lukrativen Wassermarkt mit dem geschlossenen Fonds Leonidas VII H2O.

Das Investvolumen für Wasseraufbereitungsanlagen in Großbritannien, Spanien, USA und Kanada soll 80 Millionen Euro betragen. Mit mindestens 10.000 Euro plus 5 Prozent könne man sich noch bis 30. Juni 2012 beteiligen. Die geplanten Ausschüttungen beginnen 2013 mit 7 Prozent und steigern sich bis 11 Prozent im Jahre 2029, wenn die Anlagen dann am Ende verkauft werden sollen.

Die Leonidas-Spezialisten wollen mit diesem Fonds nach eigenen Angaben für "frisches Wasser im Portfolio" sorgen. Ab nächstes Jahr werden für die beiden deutschen Solarfonds I und II (Solardächer in Bayreuth, Karlsruhe und Zwickau) sowie den Frankreich-Solar-Fonds Leonidas IV die ersten versprochenen 8 Prozent Jahresrendite für das Jahr 2011 fällig. Im Jahre 2013 werden dann weiter erste Ausschüttungen (wieder 8 Prozent) für den zweiten Frankreich-Solarfonds Leonidas V und den ersten Italienfonds Leonidas VI fällig. Seit November 2010 müssen bereits 8,25 Prozent Rendite für den allerersten Deutschlandfonds für private Investoren der Volks- und Raiffeisenbank Nürnberg (Solardach in Karlsruhe) bedient werden, den die Leonidas Associates GmbH im Jahre 2009 auflegte.

© Leonidas Associates GmbH<br /> Eckental bei Nürnberg
© Leonidas Associates GmbH
Eckental bei Nürnberg
Die Leonidas wirbt damit, bereits im Jahre 2010 "Deutschlands größtes bankenunabhängiges Emissionshaus für Umweltfonds" zu sein und hat dafür sogar einen Stempel entwickelt, der bei keiner Präsentation fehlen darf. Leonidas bezieht sich dabei auf den Platz 1 von 17 bankenunabhängigen Fonds, den der Branchenverband für geschlossene Fonds VGF aus Berlin sowie das Magazin Cash ermittelt haben. Leonidas veröffentlicht das Ranking nach wie vor stolz in seiner aktuellen Kurzleistungsbilanz vom August 2011 - ohne die Leser darüber aufzuklären, dass das zugrunde gelegte Umweltfonds-Volumen von 186,05 Millionen Euro zu etwa 83 Prozent aus Krediten besteht. In Wirklichkeit wurden nur rund ein Sechstel real an Anlegergeldern eingesammelt. Mit diesem real aufgebrachten Volumen nimmt Leonidas einen Platz in der zweiten unteren Tabellenhälfte ein und nicht den Platz 1 (siehe Ausriss aus der Leonidas Kurzbilanz vom August 2011). Convent

Den Spitzenplatz erreichte der Solarfonds Leonidas IV (Frankreich) in einer ganz anderen Kategorie. Leonidas weist von allen Umweltfonds aus dem Ranking allerdings die höchste Fremdfinanzierungsquote von rund 83 Prozent aus. Wieso sich das Emissionshaus angesichts dieser aufgenommenen Kredite als bankenunabhängig bezeichnet, erschließt sich nicht.

Einen weiteren Spitzenplatz belegte der Leonidas IV bei den Kosten in Bezug auf das eingeworbene Eigenkapital. Der Branchendienst kapitalmarkt intern aus Düsseldorf kam zu dem Ergebnis: Leonidas IV hatte mit 43,54 Prozent Anfangskosten bezogen auf das Eigenkapitalvolumen von 12,5 Millionen Euro die drittgrößten Anfangskosten nach Hannover Leasing Sun Invest Apulien (54,98 Prozent) und DCM Solarfonds 4 (52,9 Prozent). Den Anlegern präsentiert Leonidas dieses Ergebnis nicht. Im Gegenteil. Leonidas spricht von sehr geringen Kosten. Der Trick dabei ist, dass die hohen Anfangskosten nicht mit dem eingesammelten Kapital verglichen werden, sondern mit der Gesamtinvestitionssumme, also 17 Prozent Eigenkapital plus gigantischen 83 Prozent Kredit. Gemessen an dieser dann sechsfach höheren Gesamtsumme gegenüber dem Eigenkapital fallen die einst so hoch wirkenden Anfangskosten plötzlich nur noch klitzeklein aus. Eine schöne Augenwischerei gegenüber den Anlegern.

Das Gesamtinvestvolumen belaufe sich bei allen Leonidasfonds aktuell auf 250 Millionen Euro. Eingesammelt habe man aber lediglich 41,9 Prozent von den Anlegern. Braucht man deswegen - wegen der riesigen Schuldenlast - nun "frisches Wasser im Portfolio"?

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net wollte vom Geschäftsführer und zugleich Pressesprecher der Leonidas Associates GmbH, Max-Robert Hug, wissen, wie er sich die Werbung mit einem kreditfinanzierten Volumen und klein gerechneten Kosten erkläre?

Leonidas-Geschäfts-Führer Hug gibt konkret folgende Antworten, vorab stellt Hug jedoch heraus: "Zunächst möchten wir unser Bedauern darüber zum Ausdruck bringen, dass wir mit solchen Vorwürfen und Unterstellungen konfrontiert werden. Bei allem Verständnis für Ihren Job möchten wir Ihnen sagen, dass solche Anfeindungen unsere Sache nicht sind und wir uns sehr schwer damit tun, darauf überhaupt einzugehen. Wir haben uns beraten lassen und kommen zu dem Schluss, Ihnen die Antworten zu liefern.

Unser Haus steht seit jeher für Transparenz in einem Maße, wie sie in unserer Branche nicht allzu oft vorzufinden ist. Damit - aber auch mit unserem Erfolg - machen wir uns nicht nur Freunde. Aber unsere Haltung zu Offenheit und Ehrlichkeit behalten wir bei, und wir hoffen, Ihre Zweifel nachfolgend beseitigen zu können. Wir hoffen auch auf Ihre Zusage einer fairen Berichterstattung."

GoMoPa.net: Sie werben in zahlreichen Pressemitteilungen und Unternehmenspräsentationen mit einem "eingeworbenem Emissionsvolumen" von über 200 Millionen Euro. Wie ermitteln Sie diese Summe? Handelt es sich um Volumen, dass von Ihrem Vertrieb "eingeworben" wurde, also welches Anleger bei Ihnen physisch einzahlten? Aus Ihren eigenen Präsentationen ließe sich ebenso interpretieren, dass Sie avisierte Fremdfinanzierungen hinzugerechnet haben. Bitte erläutern Sie detailliert, wie sich die von Ihnen publizierten Zahlen zusammensetzen.

Hug: "Wir schreiben immer fachlich korrekt Gesamtinvestitionsvolumen und nicht von eingeworbenem Emissionsvolumen. Denn der Unterschied ist bekanntlich groß. Das Gesamt-Investitionsvolumen liegt bei knapp 250 Millionen Millionen Euro. Bitte vergleichen Sie dazu auch die auf unserer Homepage frei zugängliche Leistungsbilanz. Diese Begrifflichkeit verwenden auch der Verband der geschlossenen Fonds VGF sowie das Magazin Cash in den Ranking-Listen (VGF und Cash sprechen von Umwelt-Fondsvolumen nicht von Gesamtvolumen - Anmerkung der Redaktion). Das bei Anlegern eingeworbene Eigenkapital-Volumen liegt bei etwas über 40 Millionen Euro."

GoMoPa.net: Wie viele Fremdmittel wurden von Ihnen rechnerisch erfasst, und wie viele davon wurden durch externe Finanzierungspartner realisiert? Wie viel Kredit haben Sie erhalten, beziehungsweise welche Finanzierungszusagen wurden verbindlich gegeben? Sind in Präsentationen benannte Kredite zugesagt und gesichert?

Hug: "Die Investitionsphasen der beiden ersten Deutschlandfonds sind erledigt und die Anlagen bereits am Netz (1,4 Megawatt Freifläche in Kirchenpingarten/Bayreuth im Dezember 2010, 0,4 Megawatt Solardach auf einem Michelin-Reifenhersteller-Dach in Karlsruhe im November 2010 und 0,7 Megawatt auf einem Dach Zwickau - Anmerkung der Redaktion, Quelle Leonidas-Kurzbilanz August 2011). Die Finanzierungen liegen im prospektierten Rahmen. Bei den beiden Frankreich-Solarfonds sind wir mitten in der Investitionsphase. Die Anlagen werden bis März nächsten Jahres ans Netz angeschlossen sein. Die Finanzierungszusagen bestehen für alle Anlagen verbindlich und die Konditionen liegen auch hier im prospektierten Rahmen.

Übrigens bezahlen wir unsere Solaranlagen in den Frankreich-Solarfonds erst nach Netzanschluss. Dieses sicherheitsorientierte Vorgehen geht dabei zu Lasten der Liquidität unserer Gesellschaft. Denn die Projektakquisitionsgebühr für Leonidas in Höhe von 3 Prozent erfolgt erst dann, wenn wir den vollständigen Kaufpreis bezahlt haben und die Anlagen ordnungsgemäß laufen. Hier unterscheiden wir uns vom Wettbewerb und geben dem Anleger eine deutlich höhere Sicherheit."

GoMoPa.net: Handelt es sich bei Ihren vertrieblichen Aussagen zum Platzierungserfolg um bereits geschaffene "Realitäten" oder in weiten Teilen lediglich um Planungen?

Hug: "Natürlich handelt es sich hier um tatsächlich gezeichnetes Anleger-Kapital; bitte vergleichen Sie dies mit unserer Leistungsbilanz im Internet. Bitte vergleichen Sie auch hier unsere Leistungsbilanz aus der klar ersichtlich wird, dass wir unsere Ziele bereits deutlich übertreffen."

GoMoPa.net: Sie werben für ihre ausländischen Projekte mit einem "namhaften" Partner aus Frankreich, den es nach unseren Recherchen aber erst seit dem Jahr 2008 gibt. Abgesehen von allerlei ambitionierten Planungsszenarien ist dieser Partner am Markt den einschlägigen Marktteilnehmern völlig unbekannt, tatsächlich realisierte Umsetzungen im nennenswerten Bereich lassen sich nicht ermitteln. Wie erklären Sie sich das?

Hug: "Wir arbeiten mit mehreren Partnern zusammen. Wenn Sie uns auf Global Eco Power ansprechen, dann hat die Gesellschaft fast 200 Megawatt an Anlagen in Frankreich realisiert. Damit gehört die Gesellschaft in einem Zeitraum von nur wenigen Jahren definitiv zu den großen im Markt und genießt in der Branche einen entsprechend guten Ruf. Auch das Management besitzt eine große Erfahrung. Darüber hinaus arbeiten wir auch noch mit weiteren Partnern zusammen. Diese sind weniger groß, liefern aber eine anerkannt gute Qualität."

GoMoPa.net: Sie werben für ihr eigenes Unternehmen damit, dass Sie seit 2006 aus dem institutionellen Geschäftsfeld der Branche stammen. Namhaften Marktteilnehmern sind weder Sie noch Ihr Unternehmen bekannt. Können Sie Referenzen angeben beziehungsweise realisierte Projekte? Sicher ist Ihnen bekannt, dass im Rahmen von Emissionen derlei werbliche Aussagen belegt werden müssen.

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