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28.11.2008
Dresdner-Verkauf kostet Allianz 600 Millionen Euro
TEURER DEAL MIT COMMERZBANK GoMoPa - Allianz muss wegen Dresdner-Bank-Verkaufs 600 Millionen Euro abschreiben

Berlin - Der Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank kommt nicht nur schneller, er bringt auch weniger Geld als gedacht: Die Allianz muss wegen des raschen Verkaufs der Dresdner Bank weitere Abschreibungen in Höhe von 600 Millionen Euro vornehmen. Diese würden im vierten Quartal verbucht, sagte ein Sprecher des Versicherers heute dem Finanznachrichtendienst www.gomopa.net. Grund dafür sei, dass die Dresdner Bank im dritten Quartal mit 7,8 Milliarden Euro bewertet wurde, im Schlussquartal aber nur noch mit 7,2 Milliarden Euro in die Bücher genommen werden.
Die Allianz hatte gestern abend mitgeteilt, dass sie die Dresdner Bank sofort vollständig an die Commerzbank verkauft. Bislang wollte sie die verbleibenden 40 Prozent erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres gegen Commerzbank-Aktien eintauschen. Künftig hält die Allianz nur noch 18,4 statt der geplanten knapp 30 Prozent an der Commerzbank.
Zudem kostet der seit Jahren größte Deal in der deutschen Finanzindustrie die Commerzbank mit gut 5,1 Milliarden Euro nur etwas mehr als die Hälfte der zunächst kalkulierten rund 9,8 Milliarden Euro. Die Allianz hatte die Dresdner Bank 2001 für rund 23 Milliarden Euro übernommen. Die Transaktion soll nach dem neuen Zeitplan im März 2009 abgeschlossen sein.
Wir beschleunigen die Übernahme und sichern eine schnelle Integration, erklärte Commerzbank-Chef Martin Blessing in einer Mitteilung gestern abend. In den nach wie vor nervösen Finanzmärkten stellen wir so frühzeitig die uneingeschränkte Handlungsfähigkeit her" Allianz-Chef Michael Diekmann sagte: In der aktuellen Situation an den Finanzmärkten ist eine beschleunigte Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank vorteilhaft für alle Beteiligten" Mitarbeiter und Kunden profitierten davon, dass der Übergangsprozess abgekürzt werde und die neue Commerzbank schnell handlungsfähig sei.
Nummer zwei in Deutschland
Das neue Institut aus Commerzbank und Dresdner Bank wird mit einer Bilanzsumme von knapp 1,1 Billionen Euro deutliche Nummer Zwei in der deutschen Bankenbranche hinter der Deutschen Bank mit einer Bilanzsumme von fast zwei Billionen Euro. Zusammen haben die beiden Großbanken in Deutschland nach früheren Angaben 12,3 Millionen Kunden. Die Börse reagierte heute mit kräftigen Kursgewinnen auf den beschleunigten Fahrplan, den die Vorstände von Commerzbank und Allianz vereinbarten. Zum Handelsstart legten Commerzbank-Aktien um 18 Prozent zu, Allianz- Papiere um 8,4 Prozent. Beide Werte setzten sich an die Dax-Spitze. Zuletzt war häufiger spekuliert worden, dass das Geschäft platzen könnte, nachdem sich die Finanzmarktkrise im Zuge der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers Mitte September nochmals dramatisch verschärft hatte. Beide Seiten hatten jedoch wiederholt betont, der Übernahmeprozess laufe nach Plan.
Am Zeitplan für den angekündigten Abbau von weltweit 9000 der insgesamt 67.000 Vollzeitstellen ändert sich nach Angaben eines Commerzbank-Sprechers nichts. Es bleibt wie vereinbart beim Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2011, sagte der Sprecher. In Deutschland sollen im Zuge der Übernahme 6500 Stellen wegfallen. Auch die traditionsreiche Marke Dresdner Bank soll wie geplant zunächst erhalten bleiben, ab 2010 soll dann nur noch Commerzbank stehen, sagte der Sprecher.
Die Commerzbank und der Münchner Versicherungskonzern Allianz hatten sich Ende August auf einen Verkauf der angeschlagenen Dresdner Bank in zwei Schritten geeinigt. Zunächst wollte die Commerzbank gut 60 Prozent der Dresdner übernehmen, die in der Finanzkrise tief in die roten Zahlen gerutscht war. Der Rest sollte bis Ende 2009 unter Dach und Fach gebracht werden. Nun soll die Übernahme in einem einzigen Vorgang über die Bühne gehen. Damit benötigt die Commerzbank auch keine außerordentliche Hauptversammlung mehr, die für Anfang 2009 vorgesehen war.
Autor: Siegfried Siewert

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