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01.12.2011
MS Santa-B-Schiffe: Kostenfalle und Null Ausschüttungen

Das Sündenregister des rund 117 Millionen Euro schweren Hamburger Schiffsfonds MS Santa-B Schiffe mit 14 Containerschiffen des Initiators MPC und der Reederei Offen, die seit Mitte 2006 auf Fahrt sind, ist lang.

Am schlimmsten trifft wohl die Anleger, dass sie seit 2008 bis heute keine Ausschüttungen auf ihre Einlagen (mindestens 10.000 Euro plus 5 Prozent Agio) mehr erhalten. Schuld sei das unerwartete Erstarken des japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar. Das würde die Fremdwährungskredite in Höhe von 290 Millionen Euro (davon die Hälfte in Yen, die andere Hälfte in Dollar, Stand 31. September 2009) so stark verteuern, dass die Banken zur Sicherheit Extratilgungen und Extrazinsen verlangen würden.

Und die Anleger sitzen nun auf ihren Null-Rendite-Anlagen extrem lange fest.

Sünde Nummer 1: ewig lange Laufzeit

Die Anleger können erst im Jahre 2023 kündigen. Was das im Einzelfall bedeutet, schildern die Düsseldorfer Rechtsanwälte Hartmut Strube und Stefanie Fandel folgendermaßen: "Nach 46 Jahren Kundenbeziehung hat ein Mandant von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE nun einen Schlussstrich gezogen und sich entschlossen, die DEUTSCHE APOTHEKER- und ÄRZTEBANK zu verklagen. Dem früheren Arzt war mit 76 Jahren von der APO-BANK der MS Santa-B Schiffe - Fonds als angeblich sinnvolle Kapitalanlage empfohlen worden. Dass der Fonds für den Ruheständler erst mit 93 Jahren wieder kündbar war, wurde nach seiner Erinnerung verschwiegen."

Sünde Nummer 2: Kostenfalle

In Sachen Nebenkosten und wegen der langen Laufzeit sprechen die Anwälte Strube und Fandel beim Schiffsfonds von einer Kostenfalle: "Neben der unkündbaren Laufzeit und langen Bindung bis zum Jahr 2023, was solche Anlagen für Rentner nach Meinung von STRUBE FANDEL RECHTSANWÄLTE generell ungeeignet erscheinen lässt und Fragen nach der Moral der Berater aufwirft, fallen vor allem die hohen Nebenkosten dieses Fonds auf. Neben dem Agio von 5 Prozent (laut Prospekt rund 10 Millionen Euro - Anmerkung der Redaktion) verwendet der Fonds die unglaubliche Summe von 39.450.000,00 Euro allein für Kapitalbeschaffungskosten. Bezogen auf die Investitionskosten in die Schiffe macht allein diese Position 6,7 Prozent aus."

Sünde Nummer 3: Keine Auszahlungen wegen Krediten in Yen und Dollar

Der Schiffsbeteiligungsspezialist Dr. Thomas Meschede (35) von der Kanzlei mzs Rechtsanwälte GbR aus Düsseldorf schätzt zur wohl schmerzlichsten Tatsache fehlender Ausschüttungen ein: "Im Verkaufsprospekt zum Fonds werden Ausschüttungen von 4 Prozent für das Jahr 2007 (bei einem Beitritt im Mai 2006), 8 Prozent ab dem Jahr 2008, ansteigend auf 9 Prozent pro Jahr ab 2019 und 9,5 Prozent pro Jahr ab 2021 prognostiziert.

Die Anleger haben lediglich im Jahr 2007 eine Ausschüttung in Höhe von 4 Prozent pro Jahr erhalten. Seit dem erfolgten keine weiteren Ausschüttungen.

 Dr. Thomas Meschede © Eigendar-<br />stellung Homepage mzs Anwälte
Dr. Thomas Meschede © Eigendar-
stellung Homepage mzs Anwälte
Die Fondsverwaltung TVP Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft für Publikumsfonds mbH informierte die Anleger mit Schreiben vom 22. Dezember 2010 über den aktuellen Stand des Fonds. Dem Schreiben war ein Kurzreport 2009/10 zu der Beteiligungsgesellschaft MS Santa-B Schiffe mbH & Co. KG beigefügt. Darin teilte die Fondsverwaltung mit, dass die prognostizierten Ausschüttungen in Höhe von 8 Prozent - wie schon für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 ? auch für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 voraussichtlich nicht ausgezahlt werden können.

Als Grund für diese Entscheidung nennt die Fondsverwaltung die starke Aufwertung des japanischen Yen (JPY) gegenüber dem US-Dollar (USD). Da die Fondsgesellschaften ihre Fremdfinanzierungen über Schiffshypothekendarlehen jeweils zur Hälfte in USD und JPY aufgekommen hätten, könnten die finanzierenden Banken wegen dieser Wechselkursentwicklung grundsätzlich zusätzliche Tilgungen oder Sicherheiten von den Fondsgesellschaften fordern. Vor diesem Hintergrund sei eine Ausschüttung an die Anleger nicht möglich. Diese Prognose ist am Ende auch eingetreten."

Sünde Nummer 4: Verschwiegene Kick Backs

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