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18.01.2012
Bauträger Ralph Schönauer & Sohn: Revision sichert Freiheit


Seine E-Mail-Adresse gibt der Münchner Bauträger Ralph Schönauer nur heraus, wenn man ihm verspricht, diese niemandem weiterzuleiten. Seine Firma GPW Gesellschaft für Planung und Wohnbau GmbH & Co. Bauträger KG hat nicht einmal einen Internetauftritt. Schönauer selbst ist im Augenblick eigentlich nur auf freiem Fuß, weil er gegen ein Hafturteil wegen Betruges und Geldwäsche gegen ihn Revision eingelegt hat, wie er gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net einräumte.

Schönauers Mieter sollen frieren, berichtet Innsalzach24.de
Schönauers Mieter sollen frieren, berichtet Innsalzach24.de
Die 5. Strafkammer des Landgerichts in München hatte Schönauer im Oktober letzten Jahres zu 4 Jahren und 5 Monaten, dessen Sohn Emanuel zu 3 Jahren und 10 Monaten verurteilt. Im Zusammenhang mit der 2004 als Betrügerorganisation aufgeflogenen Ascania Vermögensverwaltung aus München hatte die Staatsanwaltschaft München dem Vater-Sohn-Gespann vorgeworfen, mit Hilfe von wertlosen Grundschuldbriefen dem Ascania-Eigentümer Josef Müller aus Fürstenfeldbruck geholfen zu haben, Anleger um zirka 400.000 Euro zu betrügen.

Sie sollen dabei die Hälfte der eingegangenen Gelder kassiert haben. Außerdem wird den Schönauers vorgeworfen, sie hätten mit Hilfe eines ebenfalls im Oktober 2011 verurteilten Rechtsanwaltes Hans-Joachim Gaub (drei Jahre und drei Monate Haft, keine Revision) kurz vor Müllers Flucht im Herbst 2004 aus der Ascania einen Betrag von 1 Million Euro gepfändet. Wo das Geld geblieben ist, ist bis heute nicht geklärt.

Auffällig sei jedoch gewesen, so berichtete ein User am 8. Mai 2005 im Forum des Finanznachrichtendienstes GoMoPa.net, dass die Reitschule der Schönauers erst hoch verschuldet war und auf einmal schön restauriert wurde. Der User schrieb: "Schönauers besitzen einen Reiterhof in Alling im Raum München, der noch am 13.Juli 2004 mit einem gekündigten Kredit der Sparkasse über 1,2 Millionen Euro belastet war, nun sehr schön restauriert worden ist."

Der Ascania-Besitzer Müller wurde nach seiner Flucht von Zielfahndern des Landeskriminalamtes München im Februar 2005 in Miami aufgespürt, von wo er nach Jamaika verschwand und schließlich in Wien landete. Dort wurde Müller am 18. April 2005 von der österreichischen Polizei verhaftet. Seine Konten in der Schweiz, Großbritannien und Deutschland wurden gepfändet, sein Maybach im Wert von 370.000 Euro sichergestellt.

Am 22. November 2006 wurde Müller in München der Prozess gemacht. Der durch einen Verkehrsunfall seit dreißig Jahren querschnittgelähmte ehemalige Steuerberater wurde wegen Anlagebetrugs in fast 400 Fällen mit einem Gesamtschaden in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Müller war bereits 1992 wegen des selben Delikts zu vier Jahren Haft verurteilt worden, musste die Strafe aber wegen seiner Behinderung nicht verbüßen, da es zu dieser Zeit keine Haftplätze für behinderte Langzeithäftlinge gab.

Inzwischen gibt es behindertengerechte Zellen, und Müller muss nun beide Strafen absitzen. In der Urteilsbegründung wurde Müller sein "volles Geständnis" strafmildernd ausgelegt. Strafverschärfend war sein Vorstrafenregister (Betrug, Unterschlagung, Trunkenheit am Steuer), der lange Tatzeitraum und die Schadenshöhe. Müller wurde von den Anwälten Roland Hasl und Steffen Ufer verteidigt. Er konnte sich, im Gegensatz zu vielen seiner Geschädigten, zwei prominente Anwälte leisten.

450 Anleger haben Müller insgesamt 7 Millionen Euro anvertraut, weil der ihnen versprach, beim Handel mit DAX-Futures 10 Prozent Rendite zu erwirtschaften. Mindestens drei Millionen Euro will Müller für sein privates Luxusleben ausgegeben haben.

Im Prozess gegen die Schönauers belastete Müller Vater und Sohn Schönauer als Zeuge schwer. Nach Müllers Ansicht, seien die Schönauers für den Untergang der Ascania Vermögensverwaltung verantwortlich.

GoMoPa.net wollte von Ralph Schönauer wissen, wie war das mit der Ascania und Müller wirklich?

Schönauer antwortete GoMoPa.net: "Diese Sache ist, wie Sie zutreffend angeführt haben, noch offen. Aus diesem Grund werden Sie verstehen, dass ich mich hierzu lediglich zu den objektiv festgestellten Umständen äußern möchte.

Ich, wie auch eine weitere Personen, hatte einen ordnungsgemäß titulierten Zahlungsanspruch gegen Herrn Josef Müller. Nachdem bekannt wurde, dass Herr Müller durch Börsengeschäfte sehr viel Geld verdienen würde - dies hatte Müller selbst öffentlich gemacht -, seine Verbindlichkeiten - auch mir gegenüber, wie vielen anderen Gläubigern auch - allerdings nicht begleichen wollte, wurde gegen Herrn Müller die Zwangsvollstreckung eingeleitet. Diese Vollstreckung richtete sich auch gegen eine Firma des Herrn Müller, die Ascania GmbH. In dieser Gesellschaft hat Müller sein Vermögen versteckt, um sich permanent der persönlichen Zwangsvollstreckung zu entziehen. Später wurde festgestellt, dass sich in der Ascania nicht nur Müller eigenes, sondern - wie durch das Gericht festgestellt - Anlegervermögen befand.

Mir, wie auch den übrigen Beteiligten in diesem Verfahren, auch dem Rechtsanwalt Gaub, der die Vollstreckung gegen Müller durchführte, wird hier der Vorwurf der Anstiftung zur Untreue des Herrn Müller gemacht. Hierbei handelt es sich einzig und alleine um eine Rechtsfrage, mit welcher sich seit Jahren die höchsten deutschen Gerichte auseinandersetzen ..."

Und weiter: "Die Behauptung des Herrn Müller, ich beziehungsweise mein Sohn seien am Untergang der Ascania schuld, ist unter Berücksichtigung des vorgeschilderten Sachverhalts aus objektiven Gesichtspunkten sehr abenteuerlich. Herr Müller ist sowohl für sein eigenes Schicksal, als auch für das der Ascania und deren geschäftlich Beteiligte alleine selbst verantwortlich."

GoMoPa.net: Was hat es damit auf sich, dass Sie der Kreissparkasse am 13. Juli 2004 noch einen fällig gestellten (gekündigten) Kredit von über 1,2 Millionen Euro für Ihren Reiterhof Gut Holzhausen in Alling schuldeten und den Hof dennoch anschließend restaurierten - mit Anlegergeldern der Ascania?

Ralph Schönauer:

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