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20.01.2012
Falsches Debi Select-Schreiben irritiert Vertriebe

Ausriss aus dem gefälschten Schreiben an Vertriebspartner
Ausriss aus dem gefälschten Schreiben an Vertriebspartner
Ein Unbekannter verschickte am 12. Januar 2012 eine so genannte "Weitere Verlautbarung aus Landshut" an diverse Vertriebspartner des Landshuter Emissionshauses Debi Select und sorgte für Irritation, weil der angegebene Absender, die Debi Select Vertriebs GmbH, darin den eigenen Vertriebschef Josef Geltinger und dessen Verhandlungen mit Investoren aus Dubai und Kuwait ironisch aufs Korn nimmt und so ins Lächerliche zieht.

Die Debi Select weist dieses Schreiben gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net als Fälschung zurück und wehrt sich gegen die "Scherzmitteilung" mit einer Strafanzeige gegen Unbekannt.

Im GoMoPa-Exklusivinterview hatte sich Debi Select-Geschäftsführer Josef Geltinger, der derzeit um die Weiterexistenz seiner Fonds kämpft, vergangene Woche noch über einen "Heckenschützenkrieg" beklagt: "Wir geben nicht auf und überlegen uns immer wieder einen Ansatz, das Kapital zu sichern. Und dann sitzen da eine Menge kluger Menschen, die einem erklären, was man alles besser hätte machen können", sagte der Initiator des Landshuter Factoring-Fonds über die Artikel und Kommentierungen in Fachforen. Nun hat es erneut ein solches Störmanöver gegeben.

Im Internet und bei diversen Vertriebspartnern der Debi Select-Gruppe tauchte plötzlich das gefälschte Vertriebsschreiben von Debi Select auf. In bemüht ironischer Weise wird der Eindruck erweckt, es handele sich um eine Mitteilung aus Landshut. So heißt es dort in Anspielung auf die Gespräche von Josef Geltinger mit potentiellen Investoren in Dubai zwischen Weihnachten und Neujahr: "... wir waren alle ganz doll überrascht, als Herr Geltinger nach Dubai flog, und noch überraschter, als er tatsächlich wiederkam."

Oder bezugnehmend auf die Gespräche Geltingers mit Khalifa Ahmad Khalifa Bin Hadi Alqemzi, Vertreter der Investmentgesellschaft Prime Delta General Trading LLC in Dubai: "Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah braucht seine Fahrerlaubnis wieder, um das Geld zur Bank zu fahren, welches dann in die SwissFact Gruppe investiert werden soll wegen der Greentech-Geschichten."
Wie eine GoMoPa-Anfrage bei Josef Geltinger ergab, ist diesem das Schreiben bekannt. Es habe bereits zahlreiche Anrufe von irritierten Vertriebspartnern gegeben: "Wir haben das zur Kenntnis genommen und es einem Anwalt übergeben, der nun Strafanzeige gegen Unbekannt stellen wird. Dann werden die Ermittlungsbehörden dem nachgehen. Für uns gibt es im Moment einfach Wichtigeres für die Fonds zu tun."

Convent Interessant ist ein Blick auf die Dateiinformationen dieses als PDF im Internet und bei den Vertriebspartnern versandte Dokument. Der unbekannte Verfasser ist zum Erstellen der PDF nämlich auf die Internetseite http://shbox.de gegangen, um dort den Brief kostenlos mit der dort angebotenen Software FreePDF 4.04 in eine versandfähige PDF-Datei umzuwandeln. Bei dieser Aktion hat der Verfasser einen so genannten digitalen Fingerabdruck hinterlassen und anschließend auch nicht gelöscht.

Pikant ist dabei der Benutzername, den der Briefschreiber am 12. Januar 2012 um 14.54 hinterließ. Er lautet Blazek.

Die weitere Recherche zu diesem Namen führte GoMoPa.net dann unter anderem zu einem Anwalt namens Daniel Blazek, der sich im Zusammenhang mit Debi Select in einem Artikel des Handelsblatts am 21. Dezember 2011 zu Wort gemeldet hatte. Gegenüber Handelsblatt-Redakteur Sönke Iwersen sagte Rechtsanwalt Blazek damals: "Wir werden seit Monaten vertröstet. Wir erhalten Ausreden, in denen mal dieser, mal jener Retter angekündigt wird." Weiter heißt es in diesem Artikel, dass Blazek mit seiner auf Kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei mehr als 300 Anleger von Debi Select vertrete, die größtenteils bereits seit August 2011 auf Ausschüttungen warten.

Eine Nachfrage bei Debi Select ergab: Tatsächlich führt Rechtsanwalt Blazek, der mit der Kanzlei Blazek.Ellerbrock.Malar.Trube in Markdorf am Bodensee und in Bielefeld ansässig ist, derzeit vier Klagen gegen Debi Select.

GoMoPa.net ging der Sache nach und bat Rechtsanwalt Daniel Blazek um eine Stellungnahme.

Eigendarstellung Webseite Rechtsanwalt Daniel Blazek<br /> aus Markdorf am Bodensee und Bielefeld
Eigendarstellung Webseite Rechtsanwalt Daniel Blazek
aus Markdorf am Bodensee und Bielefeld
Blazek bat zunächst um Übersendung des GoMoPa.net vorliegenden angeblichen Vertriebsschreibens. GoMoPa.net schickte ihm nicht nur das Schreiben, sondern auch die Auswertung des digitalen Fingerabdrucks, die zu dem Benutzernamen Blazek führte.

Daraufhin schickte Rechtsanwalt Blazek an GoMoPa.net folgende Stellungnahme:

Zitat:


Dieses Schreiben betrifft weitere, dem Berufsgeheimnis unterliegende Informationen. Es kursiert im Mandantenkreis. Auch ich habe es in der Tat als PDF an einen weiteren Mandanten gesendet. Weitere, noch schärfere Verrisse habe ich zurück gehalten. Aber über diese spezielle scherzhafte Schilderung einer "Debil Select", die eine Beziehung zu einer Karl May-Romanfigur hat, war ich recht amüsiert. Im Humor der Mitteilung liegt meiner Ansicht nach viel Treffendes, und ich bin froh, wenn Betroffene der ansonsten peinlichen Debi Select-Affaire noch etwas Positives abgewinnen können.


Anschließend stellte Blazek auch GoMoPa.net eine Frage: "Haben Sie eigentlich schon Informationen darüber, ob Herr Herold die Verträge gegenüber der SwissFact-Gruppe eingehalten hat? Für eine entsprechende Information wäre ich Ihnen dankbar."

GoMoPa.net reichte diese Frage an den Debi Select-Vertriebschef Josef Geltinger weiter und wollte zudem wissen:

Wann können die Anleger wieder mit Ausschüttungen rechnen?

Debi Select-Vetriebschef<br />Josef Geltinger aus Landshut<br />© Debi Select
Debi Select-Vetriebschef
Josef Geltinger aus Landshut
© Debi Select
Josef Geltinger teilte GoMoPa.net mit: "Ich stecke mitten in den Verkaufsverhandlungen von zwei fertig gestellten und in Betrieb genommenen Kraftwerken der SwissFact-Gruppe, in die Debi Select-Gelder investiert wurden. Die aus Kuwait stammenden Investoren, mit denen der Prime Delta-Bevollmächtigte Tino Herold zusammenarbeitet, wollen die Objekte erst noch persönlich in Weissrussland in Augenschein nehmen. Dieser Umstand ist neu hinzugekommen, wird aber nun von mir erfüllt. Der Verkauf hat ein Volumen von 25 Millionen Euro. Das reicht aus, um alle anstehenden Verbindlichkeiten der Debi Select zu bedienen."

GoMoPa.net: Herr Blazek, Herr Geltinger, wir danken für die Informationen.

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Es liegt 1 Kommentar zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Diebewertung am 05.02.2012 18:01
Daniel Blazek: Sind Sie ein seriöser Anwalt?

Diese Fragestellung sei einmal erlaubt, wenn man den Bericht von den Kollegen von GOMOPA liest zu der Weiterleitung des ?Debi Select Vertriebsschreibens. Welches Interesse hat Herr Blazek damit wirklich verfolgt? Haben Sie das nötig Herr Anwalt?

Zusätzlich sollte man natürlich auch Herrn Iwersen vom Handelsblatt die Frage stellen, warum zum Beispiel gerade Herr Blazek zum Thema ?Debi Select? -befragt- wird nach seiner Meinung. Ist das womöglich versteckte Werbung für einen Anwalt die der dann bezahlt? Ist das ein Gefallen aus einer Männerfreundschaft heraus? Ist das, weil Herr Blazek gerade in dem Fall so qualifizeirt ist?

Wir wissen es nicht, halten aber grundsätzlich nicht viel von solchen ?versteckten? redaktionellen Empfehlungen einer ansich seriösen Zeitung wie dem Handelsblatt.


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