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31.01.2012
Charisma und Analysis Immobilien - stille Teilhaber zahlen ins Blaue

Der schwäbische Immobilienmakler Herbert Philipp Müller (57) saugt gleich aus zwei vollen Rohren Eigenkapital in Millionenhöhe für seine Geschäfte ein, ohne dass er den vielen Kleinanlegern für die nächsten zwei Jahrzehnte erzählen muss, was er überhaupt mit dem vielen Geld anstellt.

Das halbe Dutzend verlorener Prozesse und Vergleiche in den vergangenen vier Jahren, bei denen Müller Aussteigewillige mit ein paar Zehntausend Euro auszahlen musste, scheint die Geschäfte kaum zu stören.

Der gewiefte Müller hatte zunächst im Jahre 1997 in Markgröningen eine Analysis-Finanz Immobilien Verwaltungs-GmbH gegründet, über die er von stillen Teilhabern 15,3 Millionen Euro einsammeln will. Nach Auskunft der Vermittlungsgesellschaft Terranova aus Markt Schwaben sei das Geld zum Beispiel für Investitionen in Immobilien im Zentrum von Chemnitz gedacht und soll eine Rendite von 7 Prozent erwirtschaften.

Im Jahre 2005 schickte Müller noch eine zweite Beteiligungsgesellschaft ins Rennen: die Charisma Immobilien Verwaltungs-GmbH. Ihr Ziel ist es, 25 Millionen Euro einzusammeln.

Die Investoren zahlen entweder einmalig ab 500 Euro (viele geben 20.000 oder 30.000 Euro) plus 8 Prozent Agio oder monatlich für die nächsten 19 Jahre ab 30 Euro plus 8,5 Prozent Agio ein. Dafür bekommen sie ein wunderschönes Zertifikat mit zwei altertümlichen Schlüsseln, die zu einer Schatztruhe passen könnten. Nur ist es nach den Bestimmungen des Gesellschaftervertrages nur sehr unwahrscheinlich, ob für die stillen Teilhaber am Ende der Laufzeit überhaupt noch etwas zum Auszahlen in der Truhe übrig bleibt.

Viele Kleinverdiener, die von den Vermittlern zu einer Art Umschichtung ihrer Ersparnisse überredet wurden, indem sie zum Beispiel ihre Lebensversicherung kündigten, haben gar nicht begriffen, auf welches finanzielle Glatteis sie sich da begeben.

Rechtsanwalt Christian<br /> Heinrich Röhlke aus<br /> Berlin © Bankenskandal.de
Rechtsanwalt Christian
Heinrich Röhlke aus
Berlin © Bankenskandal.de
Der Berliner Rechtsanwalt Christian Heinrich Röhlke, der im Jahre 2008 vor dem Landgericht Stuttgart per Vergleich einen Mandanten aus einer 37.000-Euro-Beteiligung herausholte, die er die nächsten 18 Jahre einzahlen hätte müssen, schilderte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: "Umschichten, das empfahl der freundliche Vermittler. Lebensversicherungen seien legaler Betrug, da sie keine ordentliche Rendite für den Anleger einbrächten. Besser sei es, diese zu kündigen und die freiwerdenden Beträge in eine bessere Anlage umzuschichten. Hierfür sein ein konservativer Fonds geeignet, so der Berater."

Die Prospekte von Charisma und Analysis helfen den Geldgebern wenig

Die Beteiligungen erscheinen nach Auffassung von Anwalt Röhlke fragwürdig. Über den Prospekt der Charisma schätzte Röhlke gegenüber GoMoPa.net ein: "So weist der im August 2005 erstellte Emissionsprosekt keinen Hinweis auf eine Erlaubnis durch die Bundesaufsichtsanstalt BAFIN auf und ist auch im Übrigen nichtssagend."

Über den Prospekt der Analysis sagte Röhlke: "Der Emissionsprospekt aus dem Jahre 2001, dessen Inhalt ungewöhnlich dürftig ist, enthält keine nachvollziehbare Investitionsplanung und ist in sich widersprüchlich. Die Anwälte der Analysis Finanz haben im Prozess (vor dem Landgericht Stuttgart - Anmerkung der Redaktion) auch eingestanden, das der Prospekt nicht von einem Wirtschaftsprüfer geprüft wurde.

So ist im Prospekt anfänglich von einer Mittelverwendungskontrolle und einem Beirat die Rede. Tatsächlich ist eine unabhängige Mittelverwendungskontrolle jedoch im Vertragswerk des Prospektes nicht aufgeführt. Auch ist noch im Jahre 2005 dem Anleger ein Prospekt überreicht worden, der ihm eine Verrentung des Endguthabens in Aussicht stellte ? derartige Verrentungsmodelle sind allerdings nach Meinung der Finanzaufsicht seit 1998 erlaubnispflichtige Bankgeschäfte."

Das Beteiligungsmodell ist eine Black Box:

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