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09.03.2012
Fußball WM 2006: das gekaufte Sommermärchen

Nur der Sport schafft es, ein ganzes Volk in Begeisterung zu vereinen. Deutschlands Straßen waren im Sommer 2006 jedes Mal wie leer gefegt, wenn wieder ein Ausscheidungsspiel zur 18. Fußballweltmeisterschaft aus einem der zwölf FIFA-Stadien im Gastgeberland Deutschland übertragen wurde.

Deutschland wurde am Ende Dritter, Italien holte sich den Weltmeistertitel.

Wegen der ausgelassenen Stimmung auf den Rängen und beim öffentlichen TV-Gucken in Parks und Kneipen bezeichneten Politiker und Medien die Weltmeisterschaft als "Sommermärchen". Wen juckte es da noch, dass die Bundesregierung just in der Fußballzeit die größte Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik, die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent, durchpeitschte.

Umso schmerzlicher trifft die Nachricht, dass dieses deutsche Sommermärchen 2006 leider nur gekauft wurde. Das enthüllt der Journalist Jürgen Roth (64) aus Frankfurt am Main in seinem neuesten Buch "Unfair Play" (Eichborn AG, 19,95 Euro) über korrupte Manager, skrupellose Funktionäre und Zocker, die den Sport beherrschen.

Denn eigentlich hätte der Austragungsort Südafrika sein müssen. Völlig überraschend entschieden sich die 25 Vertreter nationaler Fußballverbände beim finalen Wahlgang am 6. Juli 2000 in der Zentrale des Fußballweltverbandes FIFA (französisch Federation Internationale de Football Association, deutsch Internationale Föderation des Verbandsfußballs) in Zürich aber nicht für den Favoriten Südafrika, sondern mit knapper Mehrheit von 12 Stimmen für Deutschland.

Bestseller-Autor Jürgen Roth<br /> (64) aus Frankfurt am Main<br />
Bestseller-Autor Jürgen Roth
(64) aus Frankfurt am Main
Roth schreibt: "Noch vier Wochen vorher war für Deutschland keine Mehrheit in Sicht, allenfalls acht bis neun Stimmen galten als sicher. Hauptkonkurrent Südafrika konnte hingegen auf zwölf Befürworter hoffen."

Wie kam es zu dem Umschwung?

Der einstige hohe FIFA-Funktionär Guido Tognoni ließ eine Bombe platzen, als er am 4. Dezember 2010 im "aktuellen sportstudio" des ZDF öffentlich behauptete, dass bei der WM-Vergabe geschummelt wurde.

Es hagelte Dementis. Alles Humbug, völliger Unsinn, schäumte Wolfgang Niersbach, der Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bunds (DFB).

Jürgen Roth wollte es genauer wissen und traf sich im Februar 2011 in Küsnacht bei Zürich im Hotel Sonne mit Guido Tognoni, der als Schweizer Jurist "ganz sicher kein Märchenerzähler" sei. Tognoni war bei der FIFA "Medienchef und Marketingmanager, quasi die rechte Hand von FIFA-Präsident Joseph Blatter", schreibt Roth. "Im Jahr 2003 fiel er dort in Ungnade, hat jedoch bis heute beste Verbindungen zu hohen Funktionären des Weltfußballs."

Roth fragte Tognoni bei einer Tasse Kaffee: "Bleiben Sie bei Ihrer Behauptung, und woher wollen Sie das wissen?"

Tognoni habe Roth geantwortet:

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Emil Hatsewas am 16.07.2012 18:55
FIFA-CHEF BLATTER KONTERT
Hat Deutschland die WM gekauft?

Sepp Blatter setzt sich gegen die heftige Kritik aus Deutschland zur Wehr. Und wie: Der Fifa-Chef deutet Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 an. Der DFB ist empört ? und holt zum verbalen Konter aus.

BerlinDie Retourkutsche rumpelte am Sonntag aus der Schweiz nach Deutschland. Joseph Blatter, Präsident des Internationalen Fußball-Verbands Fifa, war offenbar zu viel geworden, was er alles aus Deutschland über Korruption in seinem Verband zu hören und zu lesen bekommen hatte. Also raunte er im Interview mit der Schweizer Zeitung ?Sonntags-Blick?: ?Gekaufte WM? Da erinnere ich mich an die WM-Vergabe für 2006, wo im letzten Moment jemand den Raum verließ. Und man so statt 10 zu 10 bei der Abstimmung ein 10 zu 9 für Deutschland hatte.?

Die Fußball-WM 2006 also ein gekauftes Sommermärchen? Das wollte Blatter nicht als bloße Vermutung verstanden wissen. ?Nein, ich vermute nichts. Ich stelle fest. Ich bin froh, musste ich keinen Stichentscheid fällen. Aber, na ja, es steht plötzlich einer auf und geht. Vielleicht war ich da auch zu gutmütig und zu naiv.

Mit Gutmütigkeit und Naivität allein ist jedoch nur schwer zu erklären, dass sich in der Fifa jahrelang Spitzenfunktionäre unentdeckt bestechen ließen. Der Ehrenpräsident Joao Havelange und sein ehemaliger Schwiegersohn Ricardo Teixeira erhielten von der Vermarktungsagentur ISMM/ISL zusammen Millionenbeträge. Die Fifa wertete dies jedoch nicht als Bestechung, sondern als ?Provision?, und Blatter sagte dazu: ?Heute wäre dies strafbar. Man kann die Vergangenheit nicht mit den Maßstäben von heute messen. Ich kann also nicht von einem Delikt gewusst haben, welches keines war.?

Das Echo aus Deutschland kam prompt. Reinhard Rauball, Präsident der Deutschen Fußball-Liga, forderte Blatter in einem Telefonat zum Rücktritt auf. ?Ich sagte ihm, das sei nicht so einfach, wie er sich das vorstelle. Schließlich bin ich vom Kongress gewählt?, erklärte Blatter, der jedoch den 96 Jahre alten Havelange als Ehrenpräsident absetzen will. ?Er muss weg. Ich werde beantragen, dass das Thema beim nächsten Kongress behandelt wird?, sagte Blatter.

#1 - Kommentar von Rolf Büskens am 16.07.2012 19:00
Verteidigung ? la Blatter: Er macht erst gar nicht den Versuch, sich mit Fakten zu entlasten. Stattdessen lüpft er mal kurz den Deckel seiner Pandora-Büchse, in der er die ganzen Sauereien seiner FIFA-Zeit, garniert mit Namen und Geldlisten, aufbewahrt. Seine einzige Verteidigung besteht darin, bei Bedarf mit Dreck um sich zu werfen. Ich bin stolz darauf, dass dieser Verbrecher in Deutschlands Stadien ausgepfiffen wird! Hoffentlich zieht der DFB hier jetzt mal eine knallharte Linie durch, die dann aber auch zukünftig durchzuhalten ist. Der FIFA-Augiasstall in Zürich gehört endlich ausgemistet!


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