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05.05.2012
The Cube Dubai: Nachschlag für die Fondsadministration

Der Geschäftsbericht für das Jahr 2009 für den Dubai Sports City Fonds mit dem Apartments-Hotelprojekt The Cube, den Fondsmanager Hendrik Atzert aus Fulda in Hessen auf der Gesellschafterversammlung im Februar diesen Jahres vorlegte, brachte es an den Tag: Trotz eines Baustopps wegen leerer Kassen und fehlender Kreditgeber verlangt Manager Hendrik Atzert von den Anlegern einen "Zuschuss" für die Fondsadministration von rund einer halben Million Euro - von jedem Anleger rund 6 Prozent Nachschlag auf die getätigte Einlage.

Die Investoren machen im Internet ihrem Zorn Luft und haben ein Suchplakat nach Hendrik Atzert auf der Webseite TheCubeDubai.org veröffentlicht. Dabei hatte doch vor sieben Jahren alles so rosig begonnen.

Die zwei deutschen Manager Hendrik Atzert vom Emissionshaus World-of-fonds.com aus Fulda in Hessen und Frank Simon vom Emissionshaus Trend Capital GmbH aus Mainz konzipierten im Jahre 2005 ein spektakuläres Beteiligungsangebot: den Fonds Dubai Sports City GmbH & Co. KG.

In Nachbarschaft eines Golfplatzes sollte in Dubai ab 2006 bis 2008 ein 24stöckiger Riesenhotelwürfel gebaut werden: The Cube. Die Baukosten wurden mit 53,3 Millionen Euro beziffert, die Gesamtinvestition sollte 150 Millionen Euro betragen.

Modell des Hotels, Ausriss<br /> Webseite Bauträger BMG Berlin
Modell des Hotels, Ausriss
Webseite Bauträger BMG Berlin
Den Anlegern sollte eine jährliche Rendite von 12 Prozent winken. Die Laufzeit des Fonds war auf dreieinhalb Jahre ausgelegt, er sollte zum 31. Dezember 2008 wieder aufgelöst werden.

The Cube sollte das 1. deutsche Vorzeigeobjekt in Dubai werden. Beauftragt wurde das Hamburger Architekturbüro BRT von Hadi Teherani (seit 1999 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg) und für die Bauausführung die Berliner Firma BMG GmbH & Co. KG von Diplomingenieur Gerd Wuhlert mit der Tochterfirma BMG Middle East Development LLC in Dubai (Referenzen: unter anderem Baugrube Potsdamer Platz Berlin, Plattenbausanierung Guben, Einlaufbauwerke und Stahlbetonleitungen für das Klärwerk Dortmund).

Das Gebäude sollte einmal ein Hotel beinhalten, das aus Eigentumswohnungen besteht, die von den Eigentümern während der Abwesenheit an Urlauber vermietet werden. Solche Hoteleigentumswohnungen laufen unter dem Namen Condo Residences. Um den Verkauf sollte sich neben den Initiatoren Trend Capital und Worl-of-fonds.com auch der in Dubai ansässige Edel-Makler Engel & Völkers aus Hamburg kümmern. Die Käufer der Hoteleigentumswohnungen dürfen in dem Hotel 30 Tage im Jahr kostenlos Urlaub machen und bekamen eine Renditegarantie von 8 Prozent im Jahr auf den Kaufpreis versprochen. Der Einstiegspreis für ein Apartment lag im Jahre 2006 bei 110.000 Euro.

Doch bis heute, mehr als drei Jahre nach dem eigentlichen Schließungstermin des Fonds, quält sich der Fonds mit einer Bauruine, hohen Schulden, fehlenden Kreditgebern und wütenden Investoren, die so verrückt waren, eine Hotelwohnung zu kaufen, obwohl es noch gar keine gibt.

Convent Fondsmanager Hendrik Atzert musste nach Angaben des Siegburger Anlegeranwalts Hartmut Göddecke auf der Gesellschafterversammlung am 27. Februar 2012 zugeben, dass bis heute lediglich bis zu fünf der oberirdischen Stockwerke errichtet seien - also noch ein weiter Weg bis zur Fertigstellung aller 24 Obergeschosse vor ihnen liegt (siehe BMG-Foto vom 1. August 2010). Viele Versuche der Geschäftsführung, Kreditgeber zu finden, seien gescheitert. So wundert es auch nicht, dass Atzert erklären musste, dass sich auf der Baustelle kein Kran mehr drehen würde; es herrsche Stillstand.

Von den zwei Visionären ist nur noch einer an Bord.

Frank Simon wurde rausgeschmissen

Geschäftsführer Frank Simon wurde schon im August 2006 rausgeworfen, angeblich, weil er mehr Urlaub machte, als arbeitete. Die Trend Capital Dubai Sports City Beteiligungs GmbH entband Simon von seinen Aufgaben als Geschäftsführer der Fondsgesellschaft. Als offizielle Gründe nannte die Gesellschaft Unzulänglichkeiten in der Geschäftsführung sowie durch Simons Tätigkeit im Rahmen anderer Immobilienprojekte in Dubai herrührende Interessenskonflikte.

Weiterhin hatte die Gesellschaft angekündigt, Frank Simon sowie seiner Initiatorgesellschaft Trend Capital zu untersagen, den Immobilienfonds TC Dubai Sports City KG (Projektname "The Cube Condo Residences") weiterhin öffentlich als Referenz seiner Tätigkeit zu nennen.

Seit drei Jahren schuldet Frank Simon als Chef des 2004 gegründeten Emissionshauses Trend Capital AG Tausenden Anlegern die Rückzahlung von 52,1 Millionen Euro, die sie ihm für seine geschlossenen Fonds Dubai Business Bay II und III KG (BBAY KG) anvertraut hatten.

Simon kann den Anlegern, die bei ihm ab 5.000 Euro plus 5 Prozent Agio einsteigen durften, nicht einmal sagen, was die mehr als 16 Objekte, in die das Geld geflossen sei, heute überhaupt Wert seien. Verkaufen, wie ursprünglich geplant, konnte Simon die Objekte nicht mehr, weil der Immobilienmarkt in Dubai im Herbst 2008 kollabiert war.

"Es gibt für 2008, 2009 und 2010 keine Geschäftsberichte, obwohl diese uns auf den letzten Gesellschafterversammlungen der zweiten und dritten BBAY KG im Dezember 2009 für allerspätestens April 2010 versprochen worden war", beklagte sich im vorigen Jahr ein Rentner aus Ostdeutschland gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net, der in die beiden Fonds seine gesamte Altersvorsorge in Höhe von 50.000 Euro investiert hatte. "Wir wissen einfach nicht, was wir haben oder auch nicht haben."

Manager Atzert wird von ausländischen Investoren gesucht:

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