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09.05.2012
Gold: Anzeigen gegen My INC und Auvesta Edelmetalle AG?

Dennis Nowak bezeichnet sich selbst als Paradiesvogel im Multi-Level-Marketingvertrieb (MLM). 18 Jahre lang arbeitete Nowak für andere, verkaufte Versicherungspolicen, Wasserfilter und auch Gold für den Goldschürfer Mike Koschine von der KB Edelmetall AG aus Vaduz in Liechtenstein, dessen eigenzertifizierte Goldbarren keine Handelsakzeptanz aufweisen.

Vor 15 Monaten gründete Nowak seine eigene Firma: die My INC s.r.o. mit Sitzen in Eysins in der Schweiz und Bratislava in der Slowakei. "My INC ist weltweit die erste Einkaufsgemeinschaft für Edelmetalle", verkündet er in einem Youtube-Video. "Unsere Margen kommen aus dem günstigen Einkaufspreis, den wir als Einkaufsgemeinschaft erzielen", erläutert er auf Nachfrage dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

Nowak rühmt sich, das erste und einzige goldgedeckte Gold-Giro-Konto in der Schweiz auf den Markt gebracht zu haben, das keine Depotgebühren kostet (abgesehen von 0,08 Prozent auf den Kontostand für die Bewachung des Goldes). Er nennt es My PMD (Precious Metal Depot) und bietet weltweite Zahlungsabwicklungen plus E-Bankking. Der Mindestaufladepreis für die My INC Gold Card betrage 25 Euro.

Bezahle man von diesem Gold-Giro-Konto seine Stromrechnung (in Euro) würde der Strom schon allein dadurch billiger werden, da das Gold seit dem Kauf an Wert gewonnen habe, so Nowak. "Wir wollen Gold wieder lebendig machen und weltweit als Zahlungsmittel einsetzen", sagte Nowak gegenüber GoMoPa.net.

Garant für die deutschen Kunden sei, dass alle Geschäfte der My INC vom Warenhaus Auvesta Edelmetalle AG mit deutschen AGBs und deutscher Anschrift in der Industriestraße 4 in Holzkirchen in Bayern verwaltet werden. Die Gelder nehme nicht My INC, sondern die Auvesta Edelmetalle AG entgegen.

Doch seit kurzem bläst dem Jungunternehmer ein eisiger Wind entgegen. Für Wirbel sorgten zwei Anzeigen gegen Nowak und den Vorstand der Auvesta Edelmetalle AG, Dr. Franz Hölz, die am 25. April und 5. Mai 2012 im Internet veröffentlicht wurden. Der Absender ist jeweils anonym. Die Vorwürfe sind heftig: My INC und Auvesta Edelmetalle AG sollen ein Schneeballsystem betreiben und bereits einen Schaden von 1,3 Millionen Euro verursacht haben. Die angeworbenen Vertriebler müssten stets selbst ein Depotkonto eröffnen und dort erst einmal 1.500 Euro einzahlen, bevor sie weitere Kunden werben dürfen.

Die Anzeigen an die Staatsanwaltschaft München II, die dort aber nicht bekannt sind, wie GoMoPa.net auf Nachfrage erfuhr, sprechen von "gewerbsmäßigem Massenbetrug durch arglistige Täuschung". Die Rückvergütung von 5 Prozent sei anders als versprochen gar keine Rückzahlung der Lizenzgebühr. Die Lizenznehmer würden von vornherein Gold um rund 17 bis 25 Prozent teurer einkaufen als bei der Konkurrenz. Wenn Ihnen nach Kauf der Lizenz 5 Prozent mehr ausgeliefert werden, würden sie immer noch um rund 12 bis 20 Prozent zu teuer einkaufen.

Hinzu käme, dass wegen der um 17 bis 25 Prozent höheren Goldpreise gegenüber den Online-Konkurrenten BullionVault und Goldmoney die Werbeaussage nachweislich falsch sei, dass My INC und Auvesta Edelmetalle AG Gold zu den weltweit günstigsten Preisen anbieten würden.

Nowak sagte heute gegenüber GoMoPa.net: "Die Vorwürfe sind völlig falsch. Wir haben drei Produkte. Das Gold-Giro-Konto ohne Depotgebühren, das ist einmalig. Das hat nicht mal die Hamburger Sutorbank. Die E-Bank hat zwar so etwas Ähnliches, aber da ist das Konto nicht mit physischem Gold hinterlegt. Das zweite Produkt A020 ist ein Goldkauf per Einmalzahlung ab 2.500 Euro. Da ist ein Agio von 6,7 Prozent fällig. Und dann gibt es noch das Produkt 5F050, bei dem man zum Beispiel Gold in 22 Raten zu monatlich 100 Euro kaufen kann. Hier wird eine Depotgebühr von 1.500 Euro fällig, die man ebenfalls ansparen kann und die wir, wenn sie erreicht ist, in 5-Prozent-Schritten bei weiteren Zahlungen rückvergüten. Wir haben diese Gebühr Lizenz genannt. Das war sehr unglücklich, wir haben das jetzt geändert. Denn Lizenzen wären ja umsatzsteuerpflichtig. Gebühren natürlich nicht."

GoMoPa.net: Aber in der Strafanzeige gegen Sie wurden Screenshots (Bilder der Webseite) gezeigt, wo zu lesen steht, dass jeder Vertriebler (Lizenznehmer) automatisch ein 1.500 Euro teures Golddepot in der Schweiz bekommt, ob er will oder nicht. Sie schreiben in Richtung neuer Geschäftspartner "Sie erhalten mit dieser Lizenz automatisch ein Edelmetalldepot in der Schweiz auf Ihren Namen."

Dennis Nowak antwortet: "Das kann er, aber er muss es nicht. Es gibt verschiedene Vertriebsstufen. Man kann ein Ultimate Marketing Mitarbeiter mit einem solchen Depot werden und verdient 400 Euro Abschlussprovision für jede neue Lizenz plus 1 Prozent Folgeprovisionen. Oder man ist ein Basiswerber ohne eigenes Depot, aber mit My PMD Card mit 25 Euro Mindestbetrag und bekommt 150 Euro Abschlussprovision pro Lizenz und 3 Prozent auf alle Transaktionen mit My PMD."

GoMoPa.net: Aber, was ist mit den Preisen? Sie vergleichen sich mit Banken, die Münzen und Barren ihren Kunden am Schalter verkaufen, und sind deshalb günstiger, zugleich werden sie von Online-Anbietern um Längen geschlagen.

Nowak: "Sie werden immer jemanden finden, der einen Preis unterbietet. Ab einem Kontostand von 5.000 Euro im Depot geben wir drastische Rabatte."

GoMoPa.net: Haben Sie eine Ahnung, wer hinter den anonymen Anzeigen gegen Sie steckt?

Nowak: "Nein, ich habe meinen Anwalt beauftragt, Strafanzeige gegen unbekannt zu stellen. Ich habe nichts zu verbergen. Alles ist in den AGBs des Verwalters Auvesta Edelmetalle AG nachzulesen und rechtlich geprüft. Meine Firma My INC kann gar kein Geld veruntreut haben, weil wir gar keins entgegennehmen und auch nicht verwalten."

GoMoPa.net: Wie viele Anleger und Vertriebler haben Sie gewinnen können?

Nowak: "Die Auvesta Edelmetalle AG betreut 70.000 Edelmetallkunden. Wir haben 5.600 Partner im Vertrieb gewonnen. Im Augenblick verhandeln wir mit Kunden, die unsere Gold-Debitkarten an ihre Mitarbeiter ausgeben und Zahlungen in Gold gutschreiben lassen."

GoMoPa.net: Welche Sicherheit bieten Sie, dass die 1,3 Millionen Euro Kundengelder wirklich mit Gold hinterlegt werden?

Nowak: "Alle Zahlungen der Kunden gehen direkt zur Auvesta. Von dort wird das Geld zu einem eigenen Edelmetallkonto bei Heraeus überwiesen. Dort wird dann das Edelmetall gekauft und in einem Zollfreilager in der Schweiz physisch hinterlegt. Das Edelmetall wird als Sondervermögen für den Kunden ausgewiesen und wird über Mittelverwendungskontrolle abgesichert (Rechtsanwalt in München). Außerdem ist das Edelmetallkonto pro Depot mit 500.000 Euro versichert."

GoMoPa.net fragte bei der Staatsanwaltschaft München II nach, ob gegen Dennis Nowak und Dr. Franz Hölz wegen Betruges ermittelt werde.

Pressesprecher Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich teilte heute mit: "Im Zusammenhang mit Verantwortlichen der Firmen Auvesta Edelmetalle AG und My INC s.r.o. sind hier keine Ermittlungsverfahren anhängig." Nun denn ...

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