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06.06.2012
Pacific Financial Ltd.: dubiose Nachfolgerin der Meridian Capital

Seine Schweine erkenne er am Gang, sagt der Bauer. Auch im Finanzbusiness gibt es einen Wiedererkennungswert bei dubiosen Financiers. So gab es vor 12 Jahren die kanadische Phantasie-Kreditvermittlungsfirma First Canadian Joint Venture & Consulting Incorporation.

Strippenzieher war ein Wolfgang Joachim Michalski aus Wiesbaden, der von Spanien aus arbeitete und im Jahre 2002 von einem Wiener Gericht zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde.

Vier Jahre später tauchte eine zum Verwechseln ähnliche Meridian Capital Enterprises aus Dubai auf und auch wieder unter. Diese hat offenbar seit kurzem eine dubiose Nachfolgerin bekommen: die Pacific Financial Limited, wieder mit Hauptsitz Dubai.


Die First Canadian hatte im Anzeigenteil überregionaler Zeitungen in Deutschland und Österreich im Auftrag von reichen arabischen Scheichs im deutschsprachigen Raum lukrative Investments gesucht, in die die Scheichs mit Millionenkrediten einsteigen wollten. Die Vermittlung kostete natürlich stets vorab mehrere Tausend Euros (damals noch D-Mark).

Die Kreditvorkosten gingen auf ein Konto in Ungarn (Michalski ist mit einer Ungarin verheiratet). Einen Kredit aus Arabien gab es nie. Aber eine Menge an immer neuen Vorkosten für Dokumentenprüfungen, Fotodokumentationen, Visitationen, Verhandlungen mit den Investoren, Suche eines Treuhänders oder eines Bürgschaftsfonds zur Absicherung des Darlehens und immer wieder Verhandlungen mit den Investoren.

Das Finanzierungs-Hinauszögerungsprozedere verlief in vielen Stufen mit jeweils neuen Vorkosten und endeten erst, wenn den kreditsuchenden Firmen die Zahlungs-Puste ausging. Dann war die Zusammenarbeit abrupt beendet.

Nachdem der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net die Vorkostengeldströme ohne Gegenleistung zu Michalski und seinen Mitstreitern verfolgte und öffentlich machte, wurde Michalski von österreichischen Fahndern geschnappt. In der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft fanden sich weite Teile des GoMoPa.net-Artikels "Unglaublich", der zur Verhaftung von Michalski geführt hatte.

Convent Im Jahre 2006 (just zur Zeit, als Michalski seine Zwei-Drittel-Strafe abgesessen hatte und wieder draußen war) tauchte mit genau derselben Masche eine Londoner Scheinfirma Meridian Capital Enterprises auf, die aber nach Warnungen von Finanzmarktaufsichten in Österreich und Norwegen und Berichten von GoMoPa.net im Jahre 2009 wieder von der Bildfläche verschwand.

Sie hatte ihre Operationszentrale in einem Büro in Polen (Foto). Das Geld sollte wieder von Scheichs aus dem Persischen Golf kommen. Und diesmal habe man auch gleich einen Bürgschaftsfonds in Dubai zur Hand, der für das Darlehen bürgen würde und mit dem man zusammenarbeite.

Wieder enttarnte GoMoPa.net in einer Pressemeldung den angeblichen Geldbeschaffer als Luftnummer und Vorkostenbetrüger, nachdem sich erste Geschädigte bei GoMoPa.net gemeldet hatten. Andere Medien übernahmen den Artikel.

Die Meridian Capital versuchte, GoMoPa.net und andere Medien einzuschüchtern. Ein Meridian Capital Exekutive Manager namens Thomas Jachnicki schickte am 4. September 2008 aus Dubai ein Schreiben an den Geschäftsführer des Huber Verlages für Neue Medien GmbH in Karlsruhe, Reiner Kölmer, und drohte, er werde eine Ruf-Entschädiungsforderung von 12,3 Millionen Euro einfordern, wenn er in seinen Publikationen Press.de und Mittelstand.de den GoMoPa.net-Artikel "Meridian Capital Enterprises Ltd. - ein Unternehmen, das es nicht gibt" nicht löschen würde.

Meridian Capital habe über deren Due-Diligence-Abteilung in Hong Kong ein Verfahren zur "Ermittlung und Feststellung der Glaubwürdigkeit" von GoMoPa.net eingeleitet. In Deutschland werde man einen Gerichtsbeschluss erstreiten, der der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, dem Manager Magazin und dem Stern aufgibt, die Wahrheit über die Meridian Capital zu berichten.

Convent Nachdem die Anleger weitgehend gewarnt waren, verschwand der Internetauftritt so sang- und klanglos, wie er gekommen war. GoMoPa.net wartet noch heute auf den angekündigten Prozess. Allerings rächte sich Meridian Capital mit einer ungeheuren Verleumdungskampagne gegen GoMoPa.net. Nach ihren Aussagen müsste das komplette GoMoPa.net-Management im Gefängnis sitzen.

Eine Geschädigte von Meridian Capital Enterprises schilderte im Juni 2009 auf GoMoPa.net ihre Not, ihren damaligen Berater Thomas Jachnicki zu erreichen:

Zitat:


Seit Wochen versuche ich, einen der Herren zu erreichen. Ständig Telefonate und Mails, aber man bekommt keine Antwort.

Mit folgenden Adressen haben wir kontaktiert:

Ayalon House 16th Floor 12 Abba Hillel St. Tel Aviv POB 3306 Ramat Gan 52136 Israel

Tower 42 25 Old Broad St London EC2N 1 HN United Kingdom

und natürlich die Adresse in Dubai, das sie fluchtartig verlassen haben.

Die Bürgschaft kam von folgender zusammenarbeitender Firma:

An-Nayyir Level 41 Emirates Tower PO Box 31303 Sheikh Zayed Road Dubai Generaldirektor: Akram Ben Hassan Mail: office@an-nayyir.com

Natürlich ist auch hier niemand mehr zu erreichen.


Nun drei Jahre später tauchte plötzlich eine neue Kreditvermittlungsfirma im Internet auf: eine Pacific Financial mit Hauptsitz in Dubai, allerdings in einem anderen Büroturm als damals die Meridian Capital.

Und bei GoMoPa.net hat sich auch schon ein erstes Opfer gemeldet.

Ein bayerischer Kapitalvermittler, der für sich und seine Klienten 1,7 Millionen Euro Kredit zum Kauf von Blockheizkraftwerken aufnehmen wollte, fiel im März 2012 auf die schönen Versprechungen herein. "Ich habe leider für einen Bürgschaftsfonds letzte Woche 4.000 Euro überwiesen", ärgerte sich der Unternehmer.

Auf seinen Antrag hin leitete die Pacific Financial eine ausgedehnte Finanzierungsprozedur ein, an deren Ende ein "Qualifikationsausschuss der Pacific Financial" in Dubai eine rechtsverbindliche Entscheidung über die Darlehensgewährung treffen werde.

Durchlaufe man alle Stufen der Finanzierungsprozedur könne der Kunde das gewünschte Darlehen in Tranchen ausgezahlt erhalten und dürfe es dann in 144 Monatsraten, beginnend 3 Monate nach Erhalt der ersten Tranche, zurückzahlen.

Doch bis dahin muss der Kunde viele Dokumente zur Prüfung einreichen. Zunächst bei einer Kundenzentrale im Sankt Johns House in London. Die Pacific Financial wolle die Blockheizkraftwerke auch inspizieren. Und auf schriftlichen Antrag vermittle man auch eine 70prozentige Bürgschaft durch einen Fonds, den die Geldgeber (wieder Scheichs aus dem Persischen Golf) als Sicherheit verlangen würden.

Dieser Bürgschaftsfonds sitzt dieses Mal nicht in Dubai, sondern in ...

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