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08.06.2012
Sinopart Corporation und Bahrein Ltd.: Keine Kredite und Bürgschaften aus Hong Kong

Von der Sinopart Corporation aus Hong Kong kommen leider keine Kredite und von der mit ihr kooperierenden Bahrein Limited (ebenfalls Hong Kong) keine tauglichen Bürgschaften.

Convent Will man jedoch als Kunde der Sinopart die Vorauszahlung für die Kreditbürgschaft von mehreren Tausend Euro zurückhaben, entpuppt sich die angebliche Rückzahlungsgarantie, die Sinopart-Inhaber Luo Shen Qi Ke aus dem Tower A des New Trade Plaza in Hong Kong und einem Zweitsitz in Luxemburg ("26, Boulevard Royal, 2449, Luxembourg") unterschrieben hat, als ebenso wertlos.

Bleibt man allerdings beim Zurückfordern des Geldes hartnäckig, wird dann plötzlich doch auch ohne Bürgschaft ein Millionenkredit versprochen, man müsse nur noch dieses oder jenes und dann noch mehr Dokumente zur Prüfung einreichen, bis der Kunde zermürbt ist und aufgibt oder so dumm sein sollte, noch mehr Gebühren für weitere Übersetzungen und Verhandlungen zu bezahlen.

Die Kunden stehen am Ende ärmer da als zuvor. Viel Zeit und Mühe waren vergebens, und das eingebrachte Geld ist weg. Strafanzeigen gegen das für deutschsprachige Kundenkontakte und Dokumentausstellung zuständige Sinopart-Büro in der Rue du Rhone 14 in 1204 Genf (Büroservice-Center der amerikanischen Firma Regus) zeigten bislang keinen Erfolg.

Seit 9. September 2011 warnt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA Schweiz vor der Sinopart als unbewilligtes Institut.

Für den bayerischen Finanzberater Sven Barthel von der Century21.ch aus Pocking in Bayern kommt diese Warnung zu spät. Er hatte bereits im März 2011 bei der Sinopart Corporation für seinen Kunden, die Firma Finca Galileo Limited in Grandilla de Abona auf Teneriffa, einen Kredit in Höhe von 2,6 Millionen Euro bestellt. 1,6 Millionen Euro sollte das Grundstück auf Teneriffa kosten, vom Rest des Geldes sollte ein Hotel darauf errichtet werden. Eine normale Bank wollte das Geschäft wegen der Risiken im Gaststättengewerbe nicht finanzieren.

Barthel suchte im Internet nach einem seriösen Privatfinanzierer und stieß auf die Sinopart.

Die Werbung klang vielversprechend. Eigentlich war der Kreditwunsch von Barthel viel zu klein. Die Sinopart nehme Anfragen erst ab 5 Millionen Euro entgegen, hieß es. Barthel wollte aber dennoch sein Glück versuchen.

Die Sinopart stellte sich als Kreditgesellschaft vor, die von einer etablierten Investmentbank im Jahre 1980 gegründet worden sei und jährlich mehr als 1 Milliarde Kreditanfragen bearbeite. Eigentlich hätte Barthel da schon stutzig werden müssen. Warum hielt man den Namen der etablierten Investmentbank geheim? Die Sinopart schrieb auch nicht, dass Kredite ausgereicht wurden, sondern nur, dass man lediglich Kreditanfragen bearbeite.

Das ist juristisch nicht angreifbar. Den feinen Unterschied sollte Barthel dann aber teuer zu spüren bekommen.

Barthel schilderte dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: "Ich rief bei einer Dame an, die sagte mir, sie säße in einem Büro am Flughafen Zürich. Sie sprach deutsch. Ich schickte ihr per Mail die üblichen Unterlagen für eine Kreditanfrage zu.

Schon nach anderthalb Wochen ...

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