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02. Februar 10 ACI: Keine Sorge, Robin Lohmann bucht abEs ist wie in dem Fernsehzweiteiler von Dieter Wedel. Finanzjongleur Robin Lohmann (34) schaltete sich per Video aus dem Ausland in die Stadthalle von Gütersloh (NRW) am Hauptsitz der Alternative Capital Invest GmbH zu, wo sich am 2. September letzten Jahres 350 von 8.000 deutschen, österreichischen und schweizer Kleinanlegern (ab 10.000 Euro) versammelt hatten, um zu erfahren, wo die vom Lohmann-Clan eingesammelten 300 Millionen Euro geblieben sind, die eigentlich für Wohnungstürme in Dubai gedacht waren. Etwas abgemergelt schaute der ACI-Juniorchef von der Leinwand. Schließlich hat er vier Fonds (Kommanditgesellschaften II bis V) verloren. Und die Genußrechte (VI und VII) für die Promi-Tower mit den Namen von Michael Schumacher, Boris Becker und Nikki Lauda sind von der Pleite bedroht. Bei diesem Anblick fiel es den geprellten Geldgebern schwer, dem größten deutschen Dubai-Fonds-Aufleger böse zu sein. Was kann schließlich Robin Lohmann für den plötzlichen Zusammenbruch einer Immobilienblase im Herbst 2008, die er zwar mit angeheizt hat, aber deren Opfer er schließlich geworden ist? Und was kann Robin Lohmann jetzt für die Willkür eines Scheichs, der sogar rückwirkend Gesetze ändern kann, wie es ihm beliebt, und es deswegen keine Kredite und keine Wohnungskäufer mehr in Dubai gibt? Da kommt Verständnis auf. Dennoch will man wissen: Wo sind die 300 Millionen Euro der Anleger hin? Robin Lohmann verweist auf Außenstände. 124,5 Millionen Euro schulde der emiratische Kohlenhändler Yama der ACI für den Komplettkauf von vier Fonds. Außerdem habe die ACI noch 72 Millionen Euro Außenstände, um deren Eintreibung man sich bemühe. Wo genau die sind und wie man sie hereinholen wolle, bleibt unklar. Klar wird nur eines: Robin Lohmann braucht noch mehr Geld von den Anlegern. Er müsse Anwälte einschalten, und die seien teuer. Welche Anwälte meint Robin Lohmann? Gegen die Yama wird Lohmann nicht zu Felde ziehen. Die emiratischen Kohlenhändler sind zugleich die Gesellschafter der ACI-Firmen, die die deutschen Anlegergelder verwaltet haben. Der Verkauf war doch nur ein Steuertrick, weil die Steueroase Dubai am 31. Dezember 2008 auslief. Also wofür braucht Robin Lohmann Anwälte? Oder meint er die Abwehr von 25 Zivilklagen und zwei Einstweiligen Verfügungen, die erboste Anleger und Vertriebler eingereicht haben? Sollen die Anleger jetzt dafür bezahlen, dass die berechtigten Forderungen aus den eigenen Reihen abgeschmettert werden? Offenbar ja, denn jede Störung gefährde das Hereinholen der imaginären 124,5 Millionen Euro Wunschverkaufspreis der Fonds und weiterer angeblicher herumkreisender 72 Millionen Euro Außenstände. So die Argumentation der ACI-Führung. Wie in dem Film Gier, wo die Anleger ihrem nach Südafrika geflohenen Idol, immer weiter Geld nachschießen, wollen die Anleger auch im Falle von Robin Lohmann nicht wahr haben, dass ihr sauer verdientes Geld weg ist und sind wie im Film bereit, den Jongleur mit zusätzlichem Geld weiter zu finanzieren. Und das Vertrauen in Robin Lohmann ist bei den Anlegern so groß, dass Lohmann sein Gehalt gleich per Einzugsermächtigung von ihren Konten abbuchen darf. Es seien doch nur 150 Euro pro 10.000 Euro Einlage, die die ACI auf unbestimmte Zeit pro Jahr abbuchen werde, rechnete Robins Vater, Uwe Lohmann (64), in einem Bettelbrief vom 17. Dezember 2009 vor. Immerhin fließen so 1,1 Millionen Euro pro Jahr an die Lohmann-Familie, immer im Voraus wie bei einem Vorkassemodell. Warum diese dreiste Abzocke funktioniert, ist ganz einfach: Robin Lohmann hat wieder einmal alle Trümpfe in der Hand. Als der Scheich im Jahre 2004 Ausländern erlaubte, Land in den Vereinigten Emiraten zu kaufen, war Robin Lohmann da und spülte sich an die Spitze eines unglaublichen Flipper-Systems (Verkauf von Wohnungen, die noch gar nicht gebaut waren). Als das System kollabierte, fiel Robin Lohmann weich. Die Fonds waren zwar weg. Aber seine 8.000 Anleger fangen ihn nun auf. Nicht ganz freiwillig. Gier und die Drohung von Robin Lohmann, im Falle einer Insolvenz müssten die Anleger ihre Gewinnausschüttungen aus den fetten Anfangsjahren (immerhin 13,85 Millionen Euro) zurückzahlen, machen die Anleger gefügig und hörig. Sie brauchen auch nichts zu unternehmen - Robin Lohmann bucht einfach ab. Großspurig sagte Robin Lohmann über seine Überlebensstrategie dieser Tage einem Wirtschaftsjournalisten: Schon möglich, dass die Fonds pleite gehen, die ACI GmbH in Gütersloh aber nicht. Dokumente zum Thema » ACI-Bettelbrief für Ex-Fonds II » ACI-Bettelbrief für Ex-Fonds III » ACI-Bettelbrief für Ex-Fonds IV » ACI-Bettelbrief für Ex-Fonds V » ACI-Bericht an die Anleger vom 17.12.2009 Pressemitteilungen zum Thema » Millionen-Kollekte für ACI-Fondsmanager » ACI-Dubai-Fonds: "Wir zahlten nie aus Gewinnen" » Dubai-Fonds: ACI droht Anlegern mit Insolvenz » Pressefreiheit endet am Geldhahn » ACI: Der Boss ist erst zehn Jahre alt » ACI-Chefs bestellten neue Identität in Panama » ACI-Owners ordered new Indentities » ACI-Dubai-Fonds: sechs neue Bentleys für den Chef » ACI-Dubai: Dr. Schulte Anwälte prüfen Haftung von Boris Becker, Michael Schumacher & Niki Lauda » ACI Dubai Fonds - inklusive Lear Jet für den Juniorchef » Die Pleitetürme von Becker, Schumacher und Lauda » Dubai: Jeder Depp wurde Spekulant » Steuerparadies Dubai: Schluss mit lustig Angaben aus dem Departement of Economic Development (DED) in Dubai » YAMA und ACI » ACI Consultancy » ACI General Trading LLC » ACI Investment Project LLC » ACI Real Estate LLC » YAMA LLC Beiträge zum Thema » ACI: Alternative Capital Invest Dubai Tower » Bauboom in der Wüste » Dubai Fonds Richtigstellung » Kennt einer das hier » Immobilienfonds Dubai, Libanon, Oman etc. » Aussergewöhnliche Renditen » ACI Holding Group Inc Development Unernehmen |
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01. Februar 09, 01:00:00 Dubais Luxusblase ist geplatztAus der Traum vom schnellen Geld im Scheichtum Dubai am Persischen Golf? Auf den ersten Blick scheint Dubai von der Finanzkrise genauso kalt erwischt worden zu sein wie die westliche Welt. Die Schreckensnachrichten reißen nicht ab. Der halbstaatliche Dubai-Konzern Nakheel hat den Bau der dritten künstlichen Palmeninsel und den Bau des höchsten Hauses der Welt mit 200 Stockwerken und 1000 Metern Höhe im Zentrum Dubais auf Eis gelegt und 500 Angestellte (15 Prozent der Belegschaft) entlassen. Auch das neue Stadtviertel Jumeirah Gardens für 100 Milliarden Dollar wurde verschoben. Donald Trump baut ebenfalls sein 600-Millionen-Dollar Hotel auf der Jumeirah-Palmeninsel vorerst nicht. Abends bleiben viele Hochhaustürme dunkel, weil niemand die teuren Appartements kauft oder mietet. Das Arabian Park Hotel hat sogar im Dezember für die arbeitslos gewordenen Immobilienmakler eine Suppenküche eingerichtet. Keine Sorge, das war nur für einen Tag, beruhigt Marktanalystin Kirsten Kraeter, Managerin der KLP GROUP EMIRATES aus Dubai. Es sind doch nur die Luxusblasen geplatzt. Nach wie vor gehört Dubai zu den am stärksten wachsenden Regionen der Welt. Dringend gebraucht werden bezahlbare Wohnungen und normale Gewerberäume. Der Herrscher von Dubai, Scheich Mohammed Al Maktoum, investiert 45 Prozent des Staatshaushalts in die Infrastruktur. Viele Glücksritter, die am normalen Leben vorbei investierten, fielen auf die Nase. Einer davon ist Finanzwirt Georg Recker aus Hamm in Westfalen. Er hat 24,8 Millionen Euro von 1000 deutschen Anlegern buchstäblich in den Wüstensand gesetzt. Sein Luxus-Hotel Maritim Dubai, für das Recker seinen allerersten Fonds, den Dubai 1000 Hotelfonds, mit einem geplanten Volumen von 143 Millionen Euro ins Leben rief, endete als umzäunte Baugrube im Freizeitpark DUBAILAND, der ebenfalls nicht gebaut wurde. Während sich die Anleger um die kläglichen 600.000 Euro streiten müssen, die Recker der Staatsanwaltschaft Dortmund hinterließ, gibt der Fondsinitiator heute das Hochglanz-Magazin Dubai heraus und hat eine neue Zielgruppe entdeckt: gutgläubige Ärzte. Für 50.000 Euro vermittelt der umtriebige Finanzwirt deutsche Mediziner in Dubais noch im Bau befindliche Gesundheitsstadt und verspricht ihnen Traumjobs. Darüber kann der langjährige Ärztevermittler Roland Herbert von der Personalberatung Universitas aus Eggenfelden in Bayern nur den Kopf schütteln: In Dubai sind die golden Zeiten für Ärzte vorbei. Das einzige Krankenhaus in Dubai ist überrannt, die Gehälter im Keller. Die geplanten Kliniken sind nichts weiter als Ärzteniederlassungen. Man muss seinen Gewinn zur Hälfte mit einem einheimischen Bürgen teilen. Ein fieses Geschäft mit der Unwissenheit. Und seit Januar 2009 ist Dubai für Deutsche keine Steueroase mehr. Die Ärztegehälter von bis zu 120.000 Euro im Jahr sind nicht mehr netto. Und einen Chauffeur und kostenlose Dienstwohnungen gibt es auch nicht mehr. Seine hochqualifizierten Fachärzten vermittelt Herbert an renommierte Krankenhäuser nach Saudi-Arabien, Jordanien, in die Vereinigten Arabischen Emirate mit der Hauptstadt Abu Dhabi, nach Oman, Qatar, Bahrain. Lesen Sie die Fakten über das unglaubliche Glücksrittertum der letzten Jahre und wie es weiter geht in unseren Interviews und Markteinschätzungen und diskutieren Sie mit den anderen Lesern im GoMoPa-Forum. » Finanzaufsicht von Dubai » Dubai und VAE als Standort » Steuerverlagerung nach Dubai » Dubai Report: FTD » Dubai: Einkünfte nicht mehr steuerfrei » Dubai: Chancen in der Krise GoMoPa - Pressemeldungen » Jeder Depp wurde Spekulant » Steuerparadies Dubai: Schluss mit lustig |
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01. Februar 08 Scheingeschäfte in MilliardenhöheEx Soci? G?rale Devisen Händler J?me Kerviel, der sich mit Scheingeschäften in Milliardenhöhe verzockte, hat sich jetzt einen PR-Berater zulegt. In Frankreich hat er mittlerweile einen Popstar ähnlichen Status und ist dabei lediglich mitverantwortlich dafür, dass sein Ex-Arbeitgeber seinetwegen zusätzliche 3.0 MRD Euro abschreiben musste, die den Gewinn der Bank in 2007 auf bescheidene 600 MIO Euro schmelzen ließen.
Dazu kommen 2.0 MRD Abschreibungen aus der US Immobilienkrise - und nun erreichen neue Hiobsbotschaften die Bank. Einige Topmanager - und mit ihnen verbundene Stiftungen - stehen wegen Insiderhandels im Visier der US Börsenaufsicht SEC. Das kann zwar Milliarden kosten, ist aber auch noch nicht die letzte schlechte Nachricht. Gerüchte machen nun die Runde, die Bank hätte im großen Stil Schwarzgeld aus Russland gewaschen! Scheinfirmen sollen mit über 800 Konten Hunderte Millionen verschoben und gewaschen haben. Ein Teil der Gelder soll, unter Leitung der Bank, in große Immobilienprojekte in Paris geflossen sein. Banklenker ist ein Daniel Bouton und auch der steht nun vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen weggeschaut zu haben, als ein Pariser Betrügerring im großen Stil in den 90er Jahren gestohlene Schecks einlösen wollte. |











