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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4948 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 27.Jul 2005 8:32 Titel: EU will (Geld)-Überweisungen kontrollieren |
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Es wird die kleinen Schwarzgeldzahler treffen, die Terroristen werden andere Wege finden, - gefälschte Pässe und Ausweise sind nur ein teil davon.
| Zitat: |
Nur namentlich bekannte Absender dürfen Transfers in Auftrag geben
Die EU-Kommission will Terrororganisationen von ihren Geldquellen abschneiden. Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy will dafür Geldüberweisungen stärker überwachen lassen. Seinem Vorschlag zufolge sollen Banken künftig die Kontonummer, den Namen und die Anschrift des Absenders angeben. Dies soll für Transaktionen gelten, die in die EU gehen oder von dort in andere Länder. Die zuständigen Strafverfolgungsbehörden sollen die bei den Banken gespeicherten Daten im Falle eines Verdachts abrufen können. "Die Bekämpfung des Terrorismus erfordert kontinuierliche und gezielte Bemühungen", sagte McCreevy. "Hierzu gehört das Sperren von Finanzmitteln für terroristische Aktionen."
Die EU geht bereits seit den 90er Jahren gegen Geldwäsche vor. Seit 2001 hat sie ihren Kampf gegen den Terrorismus verstärkt: Erst vor kurzem verabschiedete sie eine neue Richtlinie zum Kampf gegen die Terrorfinanzierung.
Künftig sollen Banken und Geldtransfer-Dienstleister wie "Western Union" nicht nur dazu verpflichtet werden, die geforderten Informationen zu liefern. Sie sollen auch eine Transaktion zurückweisen, falls sie die Informationen von der Bank des Absenders nicht erhalten. Bei Transfers innerhalb der EU soll ein vereinfachtes Verfahren gelten: Auf Nachfrage müssen die Banken innerhalb von drei Tagen die Informationen über den Auftraggeber liefern.
Geht es nach der Kommission, soll die Verordnung noch im Dezember beschlossen werden und im Januar 2007 in Kraft treten. Der CDU-Europaabgeordnete Hartmut Nassauer hält diesen ehrgeizigen Zeitplan "technisch und politisch machbar". Zwar muß die geplante Verordnung auch durch das EU-Parlament, doch erwarte er keinen Widerstand, sagte Nassauer der WELT.
Allerdings sind einige Details noch ungeklärt: Transfer-Agenturen wie "Western Union" können keine Kontonummern abgeben, weil sie die Transfers meist bar abwickeln. Zwar müssen sich die Kunden ausweisen, doch steht in den meisten Pässen keine Anschrift. Außerdem gibt es in vielen Ländern keine Meldepflicht. Ferner bleibt das Risiko, daß der Kunde bei Eröffnung eines Kontos einen gefälschten Ausweis vorlegt. "Wir können den Terrorismus mit diesen Vorschriften nicht stoppen", sagt Nassauer. "Aber wir können Hürden und Hindernisse einbauen".
Quelle: Welt - Katja Ridderbusch |
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Bankquest Newbie
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 24
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Verfasst am: 29.Jul 2005 12:34 Titel: |
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Man liest immer wieder, egal in welchem Zusammenhang, wir kämpfen gegen den Terror. Das finde ich auch richtig und wichtig, man muss diesen irren Fanatikern entgegentreten.
Gibt es denn überhaupt irgendwelche Erkenntnisse über den Weg des Geldes dieser Organisationen? Ich bekomme den Verdacht nicht aus dem Hinterkopf, das unter dem Deckmantel Terror alles gerechtfertigt werden kann.
Oder ist das ein weiterer Schritt in Richtung Schnüffelstaat?
Bankquest |
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vander Specialist
Anmeldungsdatum: 18.08.2004 Beiträge: 169 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: 29.Jul 2005 13:56 Titel: |
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@Bankquest
Hallo,
ich glaube, dreimal darfst Du raten....!!
Wer hat diese Möglichkeit der Schnüffellei im großen Stil, erst ins Leben gerufen? Jeder wußte, dass mit dieser einseitig brutalen Vorgehensweise der Amis, einen riesen Berg ins Rollen kommt.
Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass hinter diesen ganzen Vorgängen
ein ganz anderer Aparat an der Schaltzentrale sitzt. Unser stets bei dererlei Dingen, zum Übereifer neigender Minister für das Innere, freut sich sicherlich einen Ast. Manchmal frage ich mich warum er (sein), deutsches Volk eigentlich so haßt..., dass er es dermaßen an die kurze Kette legen möchte.
Lassen wir uns dies alles so mirnichts dirnichts gefallen? Diese Frage stellt sich letztendlich hierbei.
Vander |
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Schinderhanne Specialist
Anmeldungsdatum: 05.04.2005 Beiträge: 128
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Verfasst am: 2.Aug 2005 20:52 Titel: |
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| Zitat: |
Kommission schlägt neue Maßnahmen zur Verschärfung der Kontrollen von
Geldüberweisungen vor
Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag zur Verschärfung von
Geldüberweisungskontrollen vorgelegt, um Terroristen und andere
Straftäter von Finanzierungsquellen abzuschneiden. Nach dem
Verordnungsvorschlag müssen Geldüberweisungen mit der genauen Angabe des
Auftraggebers, einschließlich Name, Anschrift und Kontonummer, versehen
werden. Die geplanten Maßnahmen werden dafür sorgen, dass die jeweils
zuständigen Strafverfolgungsbehörden unmittelbar Zugriff zu diesen
Angaben haben und sie werden die Behörden beim Aufspüren, Ermitteln und
Verfolgen von Terroristen und sonstigen Straftätern sowie bei der
Bestimmung ihres Vermögens unterstützen. Dieser Vorschlag ist Teil des
EU Aktionsplans zur Bekämpfung des Terrorismus.
Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy bemerkte hierzu: “Die Bekämpfung
des Terrorismus erfordert kontinuierliche und gezielte Bemühungen an
zahlreichen Fronten. Hierzu gehört das Sperren von Finanzmitteln für
terroristische Aktionen. Nur einen Monat nach der endgültigen Annahme
einer internationalen Norm für Geldüberweisungen durch die Financial
Action Task Force[1], zeigt die Kommission mit der Annahme dieses
Vorschlags ihre Entschlossenheit, sich uneingeschränkt an den
internationalen Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung zu beteiligen”.
Um die Verfolgbarkeit von Geldüberweisungen sicherzustellen, enthält der
Vorschlag Verpflichtungen für die an der Zahlungskette beteiligten
Banken und Geldüberweisungsstellen. Die Vorschriften gelten für
Überweisungen in jeder beliebigen Währung, die ein
Zahlungsdienstleistungsanbieter in der EU in Auftrag gibt oder die er
entgegennimmt. Name, Anschrift und Kontonummer des Auftraggebers sind
der Überweisung stets beizufügen. Diese Angaben werden nur den
zuständigen Behörden zwecks Prävention, Entdeckung, Ermittlung oder
Verfolgung von Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zur Verfügung
gestellt.
Eine vereinfachte Form dieser Regelung wird entsprechend den Bemühungen
zur Schaffung eines Zahlungsbinnenmarkts für Geldüberweisungen innerhalb
der EU vorgeschlagen.
Da selbst kleine Geldbeträge zur Terrorismusfinanzierung verwendet
werden können, sollen Banken oder Geldüberweisungsstellen unabhängig von
der Höhe der Überweisungen Angaben zum Auftraggeber übermitteln.
Entsprechend werden sie Überweisungen bei ihrer Entgegennahme unabhängig
von ihrer Höhe verstärkt untersuchen müssen und nicht ermittelte
Überweisungen schließlich nicht entgegennehmen oder die
Geschäftsbeziehungen zu ihren Partnern abbrechen, wenn diese
systematisch keine Angaben zu den Auftraggebern machen.
Nach Angaben des britischen Ratsvorsitzes wird diesem Vorschlag Vorrang
eingeräumt und in Kürze soll mit Fachberatungen begonnen werden.
Für weitere Informationen:
http://europa.eu.int/comm/internal_market/payments/transfers/index_de.htm
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ugelwutz Newbie
Anmeldungsdatum: 07.05.2005 Beiträge: 14 Wohnort: Ost
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Verfasst am: 20.Aug 2005 8:22 Titel: |
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| Jedem Bürger seine Zelle und erst dann gibt es Ruhe oder ?? |
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