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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4936 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 11.Aug 2005 7:38 Titel: Kreatives Kapital - Finanzinvestoren für den Mittelstand |
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Finanzinvestoren haben den Mittelstand entdeckt und versorgen ihn mit Geld für Investitionen. Nicht alle wollen dabei gleich den Chef entmachten. Die Fonds haben für den Einstieg bei den Mittelständlern unterschiedliche Ansätze entwickelt.
Bisher waren Bankkredite geläufig, doch Geld von der Hausbank gibt es nach den neuen Richtlinien, kurz Basel II genannt, nur noch selten. Das trifft deutsche Unternehmen hart, denn die haben traditionell ihre Investitionen mit Bankkrediten finanziert. Genügend eigenes Kapital für Investitionen haben nur wenige - Folge der hohen Unternehmenssteuern. In den Niederlanden steht den Firmen durchschnittlich viermal so viel und in den USA sogar fünf- bis sechsmal so viel Eigenkapital wie in Deutschland zur Verfügung.
In diese Finanzierungslücke stoßen nun Investoren, die dem Mittelstand privates Geld zur Verfügung stellen und damit Geld verdienen wollen. Dabei bieten die Investoren ganz unterschiedliche Finanzierungsansätze.
PartnerFonds Kapital für den Mittelstand. Interessant dabei ist, dass diese Investoren - anders als Private-Equity-Fonds - für ihr Geld keine Beteiligung am Unternehmen anstreben. Die Angst davor hat Unternehmer bislang davor zurückzucken lassen, solche Geldquellen anzuzapfen. Die Pointe für den Unternehmer: Das Geld taucht in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens nicht auf und belastet daher diese auch nicht, wenn es für die neuen Investitionen ausgegeben wird.
Ambitionierte Ziele - meist wird ein Umsatzwachstum von mindestens 25 Prozent pro Jahr erwartet.
Unternehmer auf der Suche nach Geld: Finanzinvestoren prüfen genauso streng wie Banken. Nur sehen sie auch die Chancen und nicht nur die Risiken.
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Fonds, die sich auf mittelständische Unternehmen spezialisiert haben:
| Zitat: |
PartnerFonds
Unternehmen mit guter Bonität, die für ihr Wachstum mindestens 1 Mio. Euro benötigen, helfen Wunderlich & Partner (www.wunderlich-partner.de). Die Geldgeber profitieren von den laufenden ERträgen der Unternehmen. |
| Zitat: |
Fidura
Auf kräftig wachsende Firmen mit mindestens 25 Prozent Umsatzplus pro Jahr aus neuen Branchen wie etwa der Biotechnolgie spekuliert Fidura (www.fidura-fonds.de). Innovative Firmen haben Chancen auf maximal 3 Mio. Euro Eigenkapital. |
| Zitat: |
Argantis
Können Nachfolger den Kauf nicht allein stemmen, hilft Argantis (www.argantis.de). Bei Transaktionsgrößen zwischen 30 und 100 Mio. Euro investiert Argantis ein Drittel der Summe und übernimmt dafür die Mehrheit am Firmenvermögen. |
| Zitat: |
MIG
Bewusst setzt der MIG-Fonds (www.mig.de) auf Startups der Technologiebranche. Neue Ideen und Produkte will dieser Fonds finanzieren und stellt dafür Eigenkapital ohne Sicherheiten zur Verfügung. |
| Zitat: |
Capvis
Capvis eignet sich für Familienunternehmer, die ihre Firma verkaufen wollen. Der Schweizer Investor übernimmt zwar die Mehrheit der Firmenanteile, belässt aber auch die Familie als Teilhaber im Unternehmen (www.capvis.com). |
Quelle: FTD |
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Praschk Newbie
Anmeldungsdatum: 07.12.2004 Beiträge: 4 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 12.Aug 2005 8:08 Titel: |
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Ich ineressiere mich sehr für PE und VC. Interessant wäre eine Auflistung der Kosten/Investitionsmöglichkeiten/Laufzeiten zum Vergleich der einzelnen Anbieter.
PS: Der Link zu den MIG-Fonds ist falsch! (www.mig-fonds.de) |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 16.Aug 2005 12:38 Titel: |
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Den gesamten Mittelstand wird man freilich nicht bedienen können, aber die aufgeführten Möglichkeiten sind zumindest ein Lichtblick im Tunnel der Finanzierungsumstrukturierung.
Im übrigen bei "band" melden sich noch nicht einmal die besagten VC`s zurück. "Tatsächliche“ VC- Geber sind eben in Deutschland noch recht rar.
Mfg
Gast |
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1951 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 13.10.2003 Beiträge: 360
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Verfasst am: 16.Aug 2005 16:43 Titel: |
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Ich warte heute noch auf einen Rückruf von Wunderlich und Partner!
Hatte dort die Angabe meines Berufes und die gezielte Fragestellung zu Verunsicherung geführt?
Macht nix, streichen, weitermachen.
Morgen wird das Wetter besser - mit oder ohne VC! |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6841
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Verfasst am: 15.Jun 2008 11:04 Titel: |
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Die Schweizer Private Equity Gesellschaft Capvis hat die „Fundraising-Phase“ für ihren neuen, 600 Mio. Euro „schweren“ „Capvis III“ Fonds abgeschlossen und begibt sich nun auf die Suche nach Anlagemöglichkeiten.
Im Visier stehen Mehrheitsbeteiligungen an mittelgroßen Unternehmen zwischen 50 und 500 Mio. Euro Umsatz. Auch in Österreich, wie Capvis-Manager Eric Trüeb im Gespräch mit der „Presse“ betonte.
Capvis hat bereits einige Österreich-Erfahrung: Die Schweizer sind über ihren „Capvis II“-Fonds seit 2006 am Wiener IT-Dienstleistungsunternehmen ACP beteiligt. Und sie haben das Autozulieferunternehmen Polytec an die Wiener Börse gebracht.
Private Equity-Unternehmen stellen Unternehmen in der Gründungs- oder Wachstumsphase vorübergehend Eigenkapital in Form einer Beteiligung zur Verfügung. Ihren Gewinn erzielen sie im Wesentlichen aus dem Verkauf der (in der Zwischenzeit hoffentlich wertvoller gewordenen) Beteiligung nach einigen Jahren.
Bei Capvis liegt der Beteiligungshorizont, so Trüeb, zwischen fünf und zehn Jahren.
Die Schweizer machen freilich keine Startup-Finanzierung und auch keine Sanierungen, sondern sind auf Nachfolgelösungen (etwa durch Management Buy Outs), Gesellschafterauskauf, Wachstumsfinanzierung und Konzernabspaltungen fixiert.
Derzeit liegt der Schwerpunkt noch in der Schweiz (bisher rund 65 Prozent des investierten Kapitals), künftig soll aber, wie Trüeb betonte, das Geschäft in Österreich und Süddeutschland ausgeweitet werden.
Laut einer Wifo-Studie weisen risikokapitalfinanzierte Unternehmen ein um 70 Prozent höheres Umsatz- und ein um 50 Prozent höheres Beschäftigungswachstum auf als „herkömmlich“ finanzierte.
Quelle: diepresse
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