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Mark Vornkahl Specialist
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 109 Wohnort: Verden (Aller)
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Verfasst am: 3.Feb 2004 23:23 Titel: 5 Milliarden Euro - türkische Opfer |
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5 Milliarden Euro versickert!
Mehr als 200.000 in Deutschland lebende Türken und ihre Familien sind laut einem Bericht des SPIEGEL möglicherweise Opfer von Anlagebetrügern geworden.
Sie hätten ihre Erspanisse in türkische Holdings investiert und bekämen ihr Geld nicht zurück, heißt es in dem Bericht.
Mindestens 5 Milliarden Euro, so glauben Ermittler sind in einem internationalen Finanzgeflecht versickert.
Quelle: http://www.spiegel.de
Wird anscheinend Zeit, dass wir auf türkisch senden. Man stelle sich diese Unsumme(n) einmal vor; bei 200.000 Anlegern müßte eigentlich jeder in Deutschland lebende Türke (Türkin) diese Offerte auf den Tisch bekommen haben... |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 7.Feb 2004 20:40 Titel: hatten wir doch schon mal??? |
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| [http://www.gomopa.net/phpBB2/viewtopic.php?t=2736] |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2922
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Verfasst am: 8.Feb 2004 9:20 Titel: Re: hatten wir doch schon mal??? |
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| purplepeopleeater hat folgendes geschrieben:: |
[http://www.gomopa.net/phpBB2/viewtopic.php?
t=2736] |
http://www.gomopa.net/phpBB2/viewtopic.php?t=2736
@
purplepeopleeater
Ohne Klammer setzen klappt der link besser.
Grüße
Heinrich |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 8.Feb 2004 9:59 Titel: danke f d tip.... |
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....aber in anderen foren wurde mir genau das gegenteil empfohlen!
fazit: deutsch:sehr gut, englisch: gut html: ungenügend!
ach, wie war das erdbeben gestern auf rhodos? 5,5! nun ja , der koloss ist eh schon lange kaputt!
grüsse aus dem neckartal
alexander klautke |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2922
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Verfasst am: 8.Feb 2004 10:33 Titel: Re: danke f d tip.... |
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| purplepeopleeater hat folgendes geschrieben:: |
....aber in anderen foren wurde mir genau das gegenteil empfohlen!
fazit: deutsch:sehr gut, englisch: gut html: ungenügend!
ach, wie war das erdbeben gestern auf rhodos? 5,5! nun ja , der koloss ist eh schon lange kaputt!
grüsse aus dem neckartal
alexander klautke |
Hallo Herr
Alexander Klautke
Ich habe eigendlich so viel kenne vom PC , wie die Kuh vom Sonntag, doch wenn ich mal einen Tipp gebe, soll es auch nicht belehrend sein, sondern nur ein Tipp als Hilfe.
Als das Erdbeben sich gestern gemeldet hat, lag ich schon im Körbchen, und wegen der zwei Wackelstöße stehe ich erst gar nicht auf, denn sowas gibt es hier öfters, und mir schadet halt kein Erdbeben. Das Haus, welches ich bewohne ist auch noch erbebensicher gebaut, also was soll schon geschehen. 5,5 , na da wird wohl kein Schaden entstanden sein. Wo gab es denn die Nachricht schon wieder?
Grüße
Heinrich |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Muharrem Specialist
Anmeldungsdatum: 17.08.2003 Beiträge: 55 Wohnort: Böblingen
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Verfasst am: 7.März 2004 17:01 Titel: |
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Also, ich denke das ich eher mehr weis, da ich auch ein abgezockter
Türke bin.
Ich komme aus dem Landreis Böblingen.
Sindelfingen gehört auch dazu. Und genau da gibt es auch ein Yimpas
Kaufhaus.
In Sindelfingen lief es folgendermasen ab:
Alle ( unwissenden ) Türken sollten ihr Geld reininvestieren.
Einer Gruppe wurde erzählt, dass, wenn Yimpas genug Geld hat,
werden Sie sich weiter expandieren ( z.B. im Ausland ).
Einer anderen Gruppe wurde erzählt, dass das Geld dafür investiert
wird, damit mehr Ware in diesem Kaufhaus gekauft und anschliessend
verkauft wird.
Der Scheiss an dem ganzen war, das niemand, einem anderen gesagt
hat ob er investiert oder nicht, und wenn ja, wieviel!!!
Alle haben Stillgeschweigt ( und ich hab mich der Masse einfach
angepasst- wie blöd ich doch bin ).
So, das ganze Geld hat sich ein verfickter Wixer in seine Hosentasche
reingetan, und, irgendwann war er verschwunden.
Dann fingen die Türken an zu erzählen, das sie Geld investiert hatten
( war viel zu spät ), und, wieviel sie investierten.
Zu meinem erstaunen war mehr als jeder zweite Türke betrogen
( das schlimme daran: es gibt sehr sehr wenige Türken die ich in
Böblingen, Sindelfingen und umgebung nicht kenne )
Ich habe seinen Namen grad nicht hier, doch sobald ich es in den Fingern habe, schreibe ich euch wie er heisst.
Nachdem es unter allen Türken rumgesprochen hat, wurde festgestellt,
das wir in Böblingen und umgebung nicht die einzigsten Opfer waren.
Dieser Mann hätte angeblich auch im Ausland getan und auf der Flucht.
Doch er hätte soviele Millionen, das wir uns das kaum vorstellen könnten.
Die meisten die ich persönlich kenne, haben meist zw. 30.000 und
250.000 Euro angelegt.
Der Hammer: alles war detailiert im vorraus geplant, bevor man schon
anlegen konnte.
Ich muss Schluss machen. Detailliertere Informationen schreibe ich,
sobald ich wieder Zeit habe, bis dann. |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5415
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Verfasst am: 7.März 2004 17:22 Titel: |
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| Zitat: |
| ...da ich auch ein abgezockter Türke bin. |
Natürlich Ironie, wie ich annehme. Gomopa ist es (scheiss) egal welchen Glauben oder welche Nationalität Sie haben. Abzocker und Betrüger gibt es überall und in jedem Volk. Ob Christ, Moslem oder Gomianer...
Übrigens. Das ist schon komisch. In Portugal ging auch einmal so ein Investment über den Markt. Kam von einem Deutschen und wurde weiter getragen, ebenfalls von Deutschen zu Deutschen, bis die Hälfte, der in Portugal lebenden Deutschen an einem Grundstück beteiligt waren, dass vielleicht 1/100 von dem Wert war, was sich der Bursche einsackte. Das beste dabei: Das Ding war juristisch absolut wasserdicht...
Nun ja, so sind sie, die Volksgruppen im Ausland. Hängen stets gemeinsam ab und wenn dann der Blitz einschlägt, dann sitzen alle unter der Eiche und machen 'dicke Backen'.
Ich freue mich auf Ihren nächsten Bericht, Muharrem! |
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Muharrem Specialist
Anmeldungsdatum: 17.08.2003 Beiträge: 55 Wohnort: Böblingen
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Verfasst am: 8.März 2004 17:40 Titel: |
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Nein, Herr Maurischat, alles andere als Ironie.
Ich Idiot,....., zu dieser zeit war ich noch recht naiv und leicht
beeinflussbar. Naja,........!
Um da mitzumachen musste eine bestimmte Summe angelegt werden.
50, 100 oder 500 DM ( sorry, es waren DM und nicht Euro )
gingen nicht. ( Ich weis leider nicht mehr ab
welchem Betrag der Betrug begann. )
Auf jeden Fall hatte ich mich einer Gruppe angeschlossen, mit dem
vorhaben, das wir unser Geld zusammen tun, und einer auf seinen
Namen diese Summe hergibt.
Zu dieser Zeit war ich der 4. Vorstandsvorsitzender des türkischen
Jugendvereins TFC Sindelfingen, und alle die zusammen kammen,
waren aus diesem Jugendverein. Wir hatten es niemanden erzählt,
auch nicht nachdem wir rausfanden, dass wir genauso verarscht
wurden wie alle anderen. ( Meine Familie weis noch heute nichts davon. )
Herr Maurischat, ich habe einen schriftlichen Vertrag von einem
bekommen, wo einer genau 100.000 Euro angelegt hat, mit der
Erlaubniss, hier zu veröffentlichen. Doch ich weis nicht wie ich diesen
Vertrag hochladen kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir
eine E- mail schreiben würden, wie das funktioniert. Wenn Sie mir
per E- mail Ihre Adresse schreiben, dann schicke ich Ihnen einige
Kopien zu ( mehrere Verträge, meist zw. 50.000 und 80.000-
90.000 Euro ), die können Sie dann sonst wo veröffentlichen wo Sie
noch so wollen. ( Von den ganzen Verträgen ist die höchst Summe
100.000 Euro, doch es gäbe auch welche, die eine halbe Mio. investiert
hätten, nur bekomm ich die nicht, und weis nicht genau wer sie sonst
so hat. )
Auf diesem Vertrag steht genau drauf, wann, wie, wo und wieviel
an Yimpas gezahlt wurde. Ausserdem der Name des Anlegers
und von diesem abzocker. Der Datum und was noch so zu einem Vertrag
gehört, steht alles drin.
Ich habe den Namen von diesem Abzocker grad nicht dabei, doch ich
habe gehört, das einer genaue Daten von ihm hätte, z.B. Adresse,etc.
Ich verspreche Ihnen, Herr Maurischat, das ich sofort hier alles über
diesen Lügner wahrheitsgemäss mit schriftlichen Beweisen veröffentlichen
werde, sobald ich genug über ihn bescheid weis ( wer weis, vielleicht
bekomm ich auch seine aktuelle Telefon- nr. über ihn. ) !
Bitte habt noch etwas geduld, bis ich soweit bin.
Bis dann, viel Spass noch. |
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Muharrem Specialist
Anmeldungsdatum: 17.08.2003 Beiträge: 55 Wohnort: Böblingen
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Verfasst am: 8.März 2004 17:48 Titel: |
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@ Herr Maurischat,
entschuldigung! Ich habe Ihren Text falsch verstanden.
Natürlich ist es Scheiss egal wer welche Nationalität und welche
Religion vertritt.
Ich meinte das alles andere Ironie ist, als das ich abgezockt wurde. |
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Muharrem Specialist
Anmeldungsdatum: 17.08.2003 Beiträge: 55 Wohnort: Böblingen
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Verfasst am: 13.März 2004 16:21 Titel: |
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@ Herr Maurischat,
ich habe mit den Opfern nochmal diskutiert.
Die Unterlagen wurden wieder zurückverlangt, da der
Vertragsabschluss verboten war ( = Illegal ), und haben gemeint,
das die Staatsanwaltschaft gegen uns ermittln würde.
Wenn ich die Unterlagen hier veröffentliche, mache ich mich dann
Starfbar???
Da es ja sowieso verboten war, das Geld dort zu investieren.
Könnte die Staatsanwaltschaft die beraubten und mich vor`s
Gericht zerren??? |
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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 21.März 2004 16:54 Titel: |
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Scheint - als wären die Türken (die außerhalb der Türkei leben) für ihre Landsleute - schnelles "Finanz-Anlage-Futter".
| Zitat: |
PARLAMENT STATT KNAST
Wie ein mutmaßlicher Betrüger in die Immunität flüchtete
Von Ralf Hoppe
Der Staatsanwalt Fahrettin Küçüköz gilt als fröhlicher Mensch. Er ist 43 Jahre alt, sein Haar grau meliert, grauer Anzug, honiggelbe Krawatte. Er arbeitet beim Bezirk Istanbul-Bagcilar, er liebt seinen Job; aber der 3. November 2002 war kein guter Tag.
Die Rechtsanwältin Fatma Imer aus dem schwäbischen Esslingen ist auch ein fröhlicher Mensch. Zwei Kinder, ihr Mann betreibt einen Supermarkt, das Leben ist schön. "Aber der 3. November", sagt sie, "war arg schlimm."
Der Geschäftsmann Fadil Akgündüz schließlich ist ein besonders fröhlicher Mensch. Athletischer Typ, 43 Jahre, schwarzer Schnauzbart, ein schöner Mann. Für ihn war der 3. November wunderbar. Es war der Tag des Sieges. An jenem Sonntag fanden die türkischen Parlamentswahlen statt, und Akgündüz wurde, wenn auch in Abwesenheit, gewählt, als einer von drei Abgeordneten aus Siirt. Neben der Aussicht, dem Volke fünf Jahre lang zu dienen, dürfte die Immunität für Abgeordnete ihn besonders freuen.
Denn Akgündüz ist ein gesuchter Mann. Gesucht über Interpol, mit strafrechtlichen Ermittlungen in Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein, der Türkei, die Vorwürfe lauten auf Betrug und Geldwäsche. In Akgündüz' Heimat läuft ein Haftbefehl, der nach dem Wahlsieg ausgesetzt wurde. Vorerst. Eine bizarre Situation. Dabei war der anfängliche Plan so klar, so schön. Es war der Plan, einen türkischen Volkswagen zu kreieren, das Modell "Imza 700", das die Welt erobern und den Nationalstolz der Türken auf ungeahnte Höhen führen sollte - die "700" steht für den 700. Jahrestag des Osmanischen Reiches. Ein kühner Plan. Oder doch ein Betrug? In der Geschichte des Fadil Akgündüz geht es um Frömmigkeit, Nationalstolz, vor allem aber um Geld. Nämlich um die Ersparnisse von etwa 18 000 Anlegern, Familien, die blind vertrauten und, womöglich für immer, ihr Geld verloren.
Viel Geld ist verschwunden - wie viel? Darüber gibt es zunächst nur Schätzungen. "Die Schäden summieren sich auf rund 1,25 Milliarden Euro", sagt der Bremer Anwalt Wilhelm Segelken. Der Spezialist für Kapitalanlagerecht bei Publikumsgesellschaften vertritt geschädigte Anleger. Seine Kollegin Imer, die rund 200 Familien vertritt, hält die Zahl für realistisch. Aber wie ist das Geld verschwunden?
"Womöglich war das Ganze ein Schneeballsystem", sagt der Frankfurter Oberstaatsanwalt Job Tilmann, "bei dem die ersten Ausschüttungen aus den Einzahlungen finanziert wurden." Er fügt hinzu: "Wir ermitteln aber noch." Das dauert. Vier Länder, vier Rechtssysteme, drei Währungen. Dass die Schadenssumme sich in türkischer Lira in Billionenhöhe bewegt, ein Kometenschweif von Zahlen, macht es nicht leichter.
Etwa 400 Klagen, viele aus Deutschland, sind in Istanbul eingegangen. Der Aktenstapel beim fröhlichen Staatsanwalt Küçüköz ist halbmeterdick. Eine türkische Zeitung rechnete, dass Akgündüz bis zu 240 Jahre Haft drohen - wenn die Immunität nicht wäre.
Der Fall Akgündüz beginnt Ende der neunziger Jahre. Der Mann präsentiert sein Autoprojekt, bedient sich einer Holding namens JetPa. Auf dem Genfer Autosalon werden zwei schicke Prototypen gezeigt. Akgündüz macht sich, so sieht es Imer, die Mentalität der Exil-Türken zu Nutze. Akgündüz, so Imer, schickt seine Vermittler in die Moscheen. Der Mann garniert seine Anlegerbriefe mit frommen Zitaten, verspricht Renditen bis zu 30 Prozent. Die Prospekte sind bunt, das Papier von seriöser Festigkeit: In Spitzenmonaten kommen um die 50 Millionen Mark herein.
Das Geld wird laut Staatsanwaltschaft nach Liechtenstein geschafft, von dort geht wahrscheinlich das meiste in die Türkei. Die Landespolizei Liechtenstein, die den Fall später unter der Nummer 2001-07-0060 bearbeitet, lässt Grafiken anfertigen, um in dem Konten-Wirrwarr durchzusteigen. Anfang 2000 finden die türkischen Behörden angeblich Hinweise, dass Geld unterwegs abgezweigt wurde. "Von 450 Millionen Mark sind nur 220 feststellbar in der Türkei angekommen", bestätigt sogar der Kölner JetPa-Anwalt Michael Murat Sertsöz. Wo ist das übrige Geld? "Verschwunden", sagt Sertsöz. Aber wer ist dafür verantwortlich? "Akgündüz", sagt Sertsöz, "ist wirtschaftlich handlungsberechtigt und damit hauptverantwortlich." Ist der Mann also ein Betrüger? "Die türkischen Behörden", sagt Sertsöz, "gehen von einem dringenden Tatverdacht aus - das erscheint nicht ganz unberechtigt."
Auch der JetPa-Anwalt scheint das Vertrauen in seinen Holding-Boss Akgündüz verloren zu haben. Der flog nach seinem Wahlsieg, diesmal von Puerto Rico aus, nach Istanbul - wo ihn seine Anhänger in einer Art Triumphzug vom Flughafen abholten. Inzwischen hat er als Abgeordneter einen Eid auf die Verfassung geleistet. Zwar wollen die Parteichefs Erdogan und Baykal das Gesetz über die Immunität der Abgeordneten ändern - aber das kann dauern, ein, zwei Jahre. Akgündüz seinerseits hatte unlängst eine neue Idee: Nun würde er den türkischen Volkswagen dann doch in Deutschland bauen, vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz seien 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt, der Mann ist ein Optimist. In Mainz sieht man es anders. Gespräche ja; aber, "nach Auswertung aller bekannten Informationen", lieber doch keine Förderzusage.
http://www.anwalt-a.de/html/jetpa_spiegel.html |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 15.Jun 2004 16:00 Titel: tv-tip: heute phoenix 20.15uhr |
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zu diesem thema (yimpas-holding) heute eine reportage auf phoenix 20.15uhr,
wird mehrfach wiederholt. siehe videotext und www.
http://www.phoenix.de/dokus/16836/index.html
grüsse
alexander klautke |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 15.Jun 2004 20:00 Titel: ............................ |
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.................ich schiele, während ich hier lese und schreibe, mit dem linken Auge auf die Sendung.
Schade, daß nicht der Zweck genannt wird, weshalb auf kriminelle Art und Weise diese Gelder eingesammelt werden.
Es stimmt auch nicht, daß die Fa. Yimpas Gelder an die türkische Regierung zahlen soll, sondern angeblich ist es so, daß die türkische Regierung um diese Geschäfte weiß, aber im Interesse der Finanzierung der ruhigen und gemächlichen, nichtsdestotrotz aber unheimlichen Eroberung Europas für den Islam, diese fördert.
Richtig ist die Aussage, daß die türkische Regierung mittlerweile streng islamisch agiert.
Natürlich ist es traurig, wie türkische Familien in Deutschland um Ihre ersparten Gelder gebracht werden.
Aber dies ist gewollt seitens der Initiatoren, da ein Moslem, sollte er nicht freiwillig die islamische Aktion unterstützen, im Sinne Allahs ausgebeutet werden darf.
Nicht uninteressant ist es, zu wissen, daß jeder Moslem insgeheim die Westeuropaer verachtet wegen ihrer moralischen und religiösen Verwahrlosung und es ist deshalb korrekt, Westeuropa für Allah zu erobern, mit welchen Mitteln auch immer und auf wessen Kosten auch immer.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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purplepeopleeater Pathfinder
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 483 Wohnort: 74855hassmersheim/NOK/BaWü
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Verfasst am: 1.Nov 2004 17:49 Titel: tv tip heute 18.30uhr |
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auf phoenix wird um 18.30uhr die obengenannte reportage wiederholt.
am do, 4.11. um 8.15uhr nochmal.
http://www.phoenix.de/dokus/16836/
Mo, 01.11.04, 18.30 Uhr
Do, 04.11.04, 08.15 Uhr
Sa, 06.11.04, 10.30 Uhr
Wie islamische Geschäftemacher die Deutschtürken ausnehmen
Seit Mitte der 90er Jahre machen türkische Geschäftsleute Jagd auf die Spargelder ihrer Landsleute in Deutschland. In 200 Holdings fließen Milliardensummen zusammen. Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit erlebt die türkische Minderheit in Deutschland derzeit einen Finanzskandal, der die schlimmsten Betrüger am Neuen Markt in den Schatten stellt. Schätzungsweise 200.000 bis 300.000 Türken haben ihre gesamten Ersparnisse durch so genannte Islam-Holdings verloren.
Eine dieser Holdings ist Yimpas, vor allem bekannt durch die Kaufhauskette. Im Namen Allahs verkaufte der Konzern in Deutschland Anteilscheine an gläubige Muslime. In den Moscheen wurde die Kunde von dem gottgefälligen Investment verbreitet. Zigtausende Deutschtürken vertrauten Yimpas ihr Erspartes an - und glaubten auf der sicheren Seite zu sein.
Jetzt ist das Geld weg und die Kaufhäuser, die Yimpas großartig inszeniert auch in Deutschland eröffnet hatte, sind pleite. Zurück bleiben Schulden und verzweifelte Anleger auf der Suche nach den Verantwortlichen.
Einer der Anleger ist der Kölner Murat Cetinkaya. Der 27Jährige hat sich zusammen mit seinem Freund Hakan auf die Suche nach seinem Geld gemacht. Sie beginnt in Köln, führt nach Aachen, nach Sindelfingen und in die Schweiz. Doch die verantwortlichen Yimpas-Manager, die in Deutschland Milliarden eingesammelt haben, findet Murat hier nicht mehr.
Murat hat keine andere Chance: Er muss in die Türkei, zur Hauptzentrale von Yimpas in Yozgat. Dort endlich bekommt er die Verantwortlichen zu fassen. Doch er erlebt eine böse Überraschung.
Dokumentation von Cornelia Uebel und Yüksel Ugurlu (2004) |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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