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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 14.Nov 2004 18:40 Titel: |
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Hallo Browser,
wenn ich morgen Ihr Haus belagere, die Scheiben mit Steinen einwerfe, was bin ich dann? -Angreifer -
Wenn Sie , aus Notwehr, mir Ihre Blumentöpfe auf den den Kopf werfen,was sind Sie dann? -Terrorist -
So kann man Ihre Auffassung von Widerstand gegen einen völkerrechtswidrigen Akt des Krieges gegen ein Land verstehen.
Es gibt nichts, aber auch garnichts, was den Krieg der USA im Irak rechtfertigt.
Das die USA alle bestehenden Gesetze und Konventionen gebrochen hat steht außer Zweifel.
Und nun - auch das Verbot des Einsatzes von ABC-Waffen interessiert die USA nicht!
Sie können mich verteufeln - der Irak entwickelt sich zu einem analogen Vietnam - ich wünsche den Befreiungskämpfern (Terroristen) Erfolg.
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Wir sollten uns, lieber @Browser, nicht weiter in das Thema vertiefen,
ich werde weiterhin DENKANSTÖßE einstellen ,mehr nicht, einfach darüber nachdenken als wenn man Betroffener wäre.(
| Zitat: |
| Einige Leichen waren geschmolzen |
MfG Ronald |
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Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
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Verfasst am: 14.Nov 2004 21:40 Titel: |
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Sie haben recht, tifinaa, wir sollten das Thema wirklich nicht vertiefen.
Aber eine Ergänzung zu Ihrer Aussage ist notwendig:
Man muß das eigentliche Ziel derjenigen sehen, die hinter den Terroranschlägen stehen. Nämlich die Zerstörung jeder Ordnung, die Zerstörung der Demokratie in der Welt und die Errichtung eines weltweiten islamischen Gottesstaates.
Im Irak werden die Amerikaner und andere Ausländer bekämpft. Aber ist es nicht interessant, daß auch die neu erstehende irakische Regierung (unter demokratischen Vorzeichen) bekämpft wird?
Ich bin davon überzeugt, daß die Stimmen der arabischen Länder, die diesen Terror offiziell verurteilen, insgeheim diesen nicht nur ideell, sondaren auch finanziell und materiell unterstützen. Es ist Ziel des Islam, die ganze Welt zu islamisieren, wie es im Koran vorgeschrieben ist. Und gegen den Koran gibt es keine Diskussionsmöglichkeit, da es das endgültige und allein geltende Wort Allahs ist.
Demzufolge ist es also nicht möglich,nicht in der Türkei (höchstens offiziös) und schon gar nicht in Afghanistan und im Irak, auch nicht in anderen islamischen Ländern, eine Demokratie zu errichten, da es nach mohammedanischer Auffassung keine Trennung zwischen Staat und Allah gibt.
Mit den besten Wünschen, Browser |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 17.Nov 2004 18:41 Titel: |
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| Zitat: |
Nach den Folterbildern aus dem Gefängnis Abu Ghraib droht den USA durch ein Exekutionsvideo aus Falludscha ein weiterer schwerer internationaler Imageschaden. Mehrere amerikanische Fernsehsender strahlten am Montag (Ortszeit) Filmaufnahmen von der Erschießung eines schwerverletzten irakischen Gefangenen aus. Die Bilder dokumentieren ein schweres Kriegsverbrechen der US-Truppen. Das »Snuff-Video« wurde am vergangenen Samstag von NBC-Reporter Kevin Sites gedreht, der als »eingebetteter Journalist« die Besatzungstruppen begleitet hatte.
In dem auch im Internet abrufbaren Videofilm hört man einen Soldaten obszöne Ausdrücke rufen und dann sagen: »Er täuscht vor, tot zu sein.« Ein anderer Soldat sagt: »Ja, er atmet.« Daraufhin erwidert der erste Soldat erneut, daß der Gefangene vortäusche, tot zu sein. Der Videofilm zeigt dann, wie ein Soldat sein Gewehr auf einen Gefangenen am Boden richtet. Nach einem gezielten Schuß erklärt ein Soldat: »Jetzt ist er tot.«
Die US-Armee war am Dienstag bemüht, die dokumentierte Hinrichtung in einer Moschee in Falludscha als »Einzelfall« darzustellen. Es werde wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Kriegsrecht ermittelt, die Einheit des betreffenden Soldaten sei von der Front abgezogen worden.
Doch die nun in den USA bekanntgewordene Hinrichtung eines verletzten irakischen Gefangenen ist kein Einzelfall. Am vergangenen Freitag veröffentlichte der australische Fernsehsender ABC einen ähnlichen Filmbericht. Auch der in einer Einheit der US-Marines »eingebettete Journalist« Norman Hermant hat demnach die Exekution eines Verletzten unmittelbar erlebt. Dem Bericht zufolge lag ein irakischer Widerstandskämpfer nach einem Feuergefecht verwundet zwischen zwei Häusern. Ein US-Soldat feuerte einen einzelnen Schuß in den Gang. Danach sagte er nur drei Worte: »Er ist erledigt.« Reporter Hermant zeigte sich in seinem Bericht unbeeindruckt von dem Kriegsverbrechen: »Er ist erledigt, sagt der Marine. Ein Rebell eliminiert. Die Säuberung von Falludscha kann weitergehen.«
Der AP-Fotograf Bilal Hussein schließlich berichtete am Sonntag, er habe mit eigenen Augen gesehen, wie Iraker, die aus der Stadt Falludscha flüchten wollten, von US-Soldaten erschossen wurden. Er selbst habe den Euphrat durchschwimmen wollen, um aus der Stadt zu kommen. »Ich änderte meine Meinung, als ich sah, wie US-Hubschrauber auf Menschen schossen, die versuchten, den Fluß zu überqueren.« Er habe mit ansehen müssen, wie eine fünfköpfige Familie dabei erschossen wurde. Anschließend half er mit seinen »eigenen Händen, einen Mann am Flußufer zu begraben«. Bei einer Bauernfamilie habe er bis zu seiner Evakuierung durch AP Unterschlupf gefunden. |
Macht aber nichts - @ ...... - nur Islamisten, oder? |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2926
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Verfasst am: 17.Nov 2004 20:21 Titel: |
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| tifinaa hat folgendes geschrieben:: |
Macht aber nichts - @ ...... - nur Islamisten, oder? |
@
Sche... Krieg. Und noch ist das Sterben im Irak nicht zu ende, denn es wird mit dem Krieg leider noch viel zu viel verdient. Wer am Krieg verdient, wird letzendlich doch wieder verlieren. Wann begreifen die Mensche das endlich?
Grüße
Heinrich |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 5.Dez 2004 18:48 Titel: |
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Krieg zeichnet aus, zumindest meint dies George W. Bush. Der US-Präsident ehrt in den kommenden Tagen drei Verantwortliche des Irak-Krieges mit dem höchsten zivilen Orden, den sein Land zu vergeben hat. Neben dem früheren Leiter der Besatzungsbehörden im Irak, Paul Bremer, und Ex-CIA-Chef George Tenet soll sich auch der Vier-Sterne-General a. D. Tommy Franks die "Medal of Freedom" anstecken dürfen. Nach Angaben des Weißen Hauses ist die Verleihung für den 14. Dezember geplant. Die Freiheitsmedaille werde Menschen verliehen, die einen besonders verdienstvollen Beitrag geleistet haben für die Sicherheit oder NATIONALE INTERESSEN der Vereinigten Staaten oder den WELTFRIEDEN.
Franks, jetzt Zivilist, stand als Chef des Zentralkommandos den US-Truppen beim Krieg in Afghanistan vor und befehligte die Bombardierung und Invasion des Irak. In Belgien war Franks wegen Kriegsverbrechen angezeigt worden. Das Verfahren wurde auf Druck Washingtons an die USA übergeben. Im Land der Freien und Gleichen wurde es in aller Stille eingestellt. Tenet war als CIA-Chef verantwortlich für die Geheimdienstberichte über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak. Er trat im Juni zurück. Bremer trieb bis Ende Juni 2004 als Prokonsul von Bagdad die Privatisierung der irakischen Industrie voran und sorgte im Zweistromland für wachsenden Terror, Analphabetismus und steigende Kindersterblichkeit. |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 5.Dez 2004 19:11 Titel: USA-IRAK |
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Dasselbe wird mit den Strafanzeigen beim Bundesanwalt in Karlsruhe gegen Rumsfeld & Consorten passieren. Oder kann sich jemand vorstellen das diese Herren ausgerechent in Deutschland verurteilt werden ?
Mfg
Roderich Hopp |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2926
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Verfasst am: 5.Dez 2004 19:46 Titel: Re: USA-IRAK |
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| Roderich Hopp hat folgendes geschrieben:: |
Oder kann sich jemand vorstellen das diese Herren ausgerechent in Deutschland verurteilt werden ?
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Garntiert wird da nichts passieren, denn soweit ich mal mitbekommen habe,erkennen die Amerikaner ja noch nicht mal den Europäischen Gerichtshof an.
Grüße
Heinrich |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 10.Dez 2004 21:56 Titel: |
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Alle Jahre wieder fährt der deutsche Verteidigungsminister kurz vor Weihnachten zu seinen Soldaten, mal nach Bosnien, mal in den Kosovo, mal an den fernen Hindukusch, und dieses Jahr in die Wüste Arabiens. Peter Struck will Solidarität bekunden, und ein kleines Geschenk für die Truppe gibt’s auch. Am Freitag besuchte er das Bundeswehrkommando in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Eine kleine Einheit nur, aber von höchster politischer Brisanz. Rund 70 Kilometer von Abu Dhabi entfernt sind 30 deutsche Soldaten stationiert, die 120 irakische Soldaten zu Kraftfahrern und Automechanikern ausbilden sollen. Die Trainingsmaßnahme an streng geheimem Ort geht noch bis zum 22. Dezember, danach fahren die Kollaborateure zurück ins besetzte Zweistromland. Als Geschenke mit ins amerikanisch dominierte Kriegsgebiet nehmen sie 100 Militärlastwagen aus Bundeswehrbeständen. Immer stärker wird Deutschland damit in den Krieg von US-Präsident George W. Bush eingebunden.
Ein Ende der deutschen Besatzungshilfe ist nicht absehbar. Im Gegenteil. Er wolle "geeignete Umstände für eine Fortsetzungskomponente" ausloten, sagte Struck am Freitag nach einem Gespräch mit dem Verteidigungsminister der Emirate, Kronprinz Mohammed Bin Sajed Al Nahjan.
Schon zu Jahresbeginn soll es losgehen: Die klimatischen Bedingungen erlaubten eine Ausbildung durch deutsche Soldaten allerdings nur bis April, betonte der Wehrminister. Danach sei es für die Bundeswehr in der Wüste mit 50 Grad zu heiß.
Ausgesprochen sauer und undiplomatisch reagierte Minister Struck auf die Kritik Washingtons, daß Deutschland keine bei der NATO stationierten Offiziere in den Irak entsenden will. "Ich halte das für eine Unverschämtheit", so Struck. Deutschland sei "das einzige Land, das schon praktische Ausbildungshilfe leistet und seine Zusagen erfüllt hat". Tatsächlich dient sich kein anderes Land aus der einstigen Anti-Irak-Kriegskoalition den USA so an, wie dies Deutschland unter Kanzler Schröder derzeit tut. |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 13.Jan 2005 22:07 Titel: Irrtümlicher Krieg |
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Hätte das Kriegsziel der USA im Irak darin bestanden,
die irakischen Massenvernichtungswaffen zu zerstören,
dann wäre es souverän verfehlt worden. Nicht eine
einzige irakische Massenvernichtungswaffe konnte
unschädlich gemacht werden. Weil es keine gab.
Das ist nun vom Weißen Haus offiziell bestätigt worden.
Die Bedrohung, die abzuwenden Washington vorgab, als es
im März 2003 seine auf Massenvernichtung
programmmierte Kriegsmaschinerie in Gang setzte,
hat in keiner Weise
existiert. Wäre dieser Krieg tatsächlich von einem in
seinen Folgen katstrophalen Irrtum ausgelöst worden,
hätte George W. Bush als der dämlichste Kriegsherr
aller Zeiten längst die Konsequenzen ziehen müssen.
Doch dieser Krieg beruht auf keinem Irrtum,
auch wenn die Bush-Administration seinen Ausbruch
nun auf eine irrtümliche Annahme zurückzuführen sucht.
Es müsse herausgefunden werden, sagte Bush ohne
jedes Schamgefühl, was bei den Geheimdienstinformationen
falsch gelaufen sei. The War must go on, versicherte er,
obwohl der Rechtfertigungsgrund für seine Entfesselung
abhanden gekommen ist.
Daß der Krieg weitergeht, beruht im übrigen auch nicht
auf einer freien Willensentscheidung der Besatzer.
Irakischer Widerstand gegen die Besatzer war nicht eingeplant.
Bush aber behauptet weiterhin, daß der Feldzug gegen
Saddam es »absolut wert« gewesen sei. Doch auch der
nachgeschobene Kriegsgrund, das irakische Volk von
einem schrecklichen Diktator zu befreien, blamiert sich
an der Realität.
Diese besteht darin, daß sich die Iraker mit
aller Gewalt von ihren Befreiern befreien wollen.
Weil sie wissen, daß der wirkliche Grund für
die ausländische Militärintervention nicht in der
Abschaffung der Diktatur,
sondern in der Installierung eines von
Washington diktatorisch beherrschten
Regimes, das auch noch als demokratisch
anzuerkennen ist, bestanden hat. |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 18.Jan 2005 22:48 Titel: |
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Was geschah am zweiten Weihnachtsfeiertag vergangenen Jahres auf dem militärischen Eiland Diego Garcia? Der US-amerikanische Marine- und Luftwaffenstützpunkt im Indischen Ozean war von dem verheerenden Tsunami am 26. Dezember verschont geblieben. Das überraschte den Laien, denn auf den benachbarten Malediven und in Sri Lanka verwüsteten die entfesselten Naturgewalten Hunderte Kilometer Küsten. Das US-Militär führte als wichtigsten Grund für dieses Phänomen »topographische Besonderheiten« des Meeres um Diego Garcia ins Feld. Das etwa 60 Kilometer lange Eiland bildet den südlichen Zipfel des Tschagos-Archipels und liegt westlich des bis zu 5000 Meter tiefen Tschagos-Grabens. Diese Senke habe den Tsunami hier »verpuffen« lassen, während er mehr als 000 Seemeilen weiter westlich an Somalias Gestaden in Ostafrika nochmals mit ganzer Wucht zuschlug.
Nur zögerlich bestätigten die Generäle hingegen, daß das Pazifik-Tsunami-Warnsystem auf Hawai auch den Kommandanten auf der Indik-Insel eine Information über das bevorstehende Unheil hatte zukommen lassen. Die Militärbasis auf Diego Garcia ist nämlich integraler Bestandteil der Pazifik-Befehlszentrale der US-Kriegsmarine und deshalb »besonders schützenswert«. Der Stützpunkt verfügt über zwei 3,6 Kilometer lange Startbahnen, Ankerplätze für Dutzende U-Boote und andere Kriegsschiffe, eine Satellitenspionagestation, Bunker und Unterkünfte für 1700 Soldaten und 2000 Mann Hilfspersonal. Schon im Golf-Krieg 1991 spielte dieser »unsinkbare Flugzeugträger« eine wichtige Rolle. Beim sogenannten Antiterrorfeldzug gegen Afghanistan sowie in der ersten Phase der Bush-Invasion in Irak stiegen ebenfalls von den Pisten der Insel Tarnkappen- und B-52-Langstreckenbomber mit ihrer Todeslast auf.
Diego Garcia – in den 70er Jahren von London an die USA »vermietet«, was die Zwangsevakuierung Hunderter Einheimischer nach Mauritius zur Folge hatte – gilt als das »bestgehütete Geheimnis« des Pentagons. Vielleicht war das auch der Grund dafür, daß das Militär der Basis die Warnung vor dem nahenden Tsunami für sich behielt. Ein Anruf beim Weltprogramm des britischen Rundfunksender BBC oder einer Nachrichtenagentur hätte genügt. Angeblich wußte man nicht, wie man Nachbarstaaten und wen man dort konkret informieren könnte. Und das im Zeitalter modernster und effizientester Informationstechnologie und immer wieder beschworener Notwendigkeit der Globalisierung! Ähnlich argumentierten übrigens die Tsunami-Zentrale in Hawai und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) der USA. Ein westlicher Experte meinte dazu: »Es ist unglaublich, daß Beamte der NOAA keine Methode finden konnten, direkt und sofort zivile Autoritäten in der Region zu kontakten.« Auch das Netzwerk der Internationalen Atomenergieagentur, das weltweit alle seismischen Erschütterungen registriert (um eventuelle Kerntests festzustellen), zeichnete das Beben vor Sumatra auf – und beließ es dabei. |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 26.Feb 2005 7:56 Titel: |
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| Zitat: |
Die USA lagern deutlich mehr Atomwaffen in Europa als bislang angenommen. Das geht aus einer von der Organisation »Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges (IPPNW)« am Freitag in Berlin vorgestellten Studie des »Natural Resources Defense Council (NRDC)« hervor.
...daß es zu Stationierungen auf osteuropäischen Stützpunkten kommen könnte, um Ziele in Rußland erreichen zu können. |
Und ich hatte gehofft es ist vorbei.
http://www.jungewelt.de/2005/02-26/001.php |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 26.Feb 2005 10:35 Titel: Atomwaffen |
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Werter User tifinaa !
Vorbei ist garnix. Man hat nur die teuren, und nach dem Zerfall des Warschauer Paktes sinnl gewordenen Langstreckenraketen mit ihren Megatonnen- Sprengköpfen abgeschafft.
Seit Beginn der 90iger haben die USA ihren technischen Vorsprung an sogenannten sauberen A-Waffen mit klar zu erfassenden Wirkungsradien weiter ausgedehnt. Die Systeme wurden derart verfeinert, dass diese Waffensysteme sogar auf taktischen Gefechtsfeldern mittels Panzergranaten ( früher nur Artillerie ) verschossen werden können und begrenzte Zerstörfelder zurücklassen. Durch die geringere Verstrahlung im Gamma - Bereich sind diese Landstriche nach relativ kurzer Zeit wieder ohne große Schutzmaßnahmen " begehbar." Im operativen und strategischen Einsatz werden die USA mit diesen Systemen auch ohne Unterstützung ihrer sog. Natopartner ihre politische Strategie verfolgen, immer die Nummer 1 auf diesem Planeten zu bleiben.
Betrachtet man die derzeitige Wirtschaftsentwicklung in Asien, insbesondere in China ,und untersucht mal genau wer eigentlich den Wirtschaftsaufschwung dort unterstützt, nämlich die EU-Länder, dann sollte man mal anfangen nachzudenken, in welche Richtung sich zukünftige Auseinandersetzungen entwickeln werden.
In diesem Zshg, haben die USA schon in Europa ihre Forderungen vorgetragen, dass sie Einfluss auf die Nutzung des neuen ,von Deutschland und anderen EU- Staaten entwickelten GALILEO- Satelittensystems anmelden, da dieses weitaus besser ist als das von ihnen installierte , das wir auch derzeit für Handies und Navisysteme in Autos nutzen.
Unter dieser Betrachtungsweise sollte man mal auch die Verzögerung bei der Maut betrachten. Warum glauben sie ist die US- amerikanische Freundschaft derzeit ganz tief erschüttert, auch wenn nach außen so getan wird wenn alles Friede, Freude und Eierkuchen wäre. Dies hat mehrere Gründe. Die 2 wichtigsten sind dass Onkel Gerd hin und wieder berechtigt aufmuckt ( Änderung der Strukturen in der NATO, ständiger Sitz bei der UNO im Sicherheitsrat ) und die USA mit großem Unbehagen verfolgen, dass sich insbesondere Deutschland mit Russland so gut versteht.
Russland steht bei einer Auseinandersetzung genau zwischen zwei wirtschaftlichen Machtblöcken die um die industrielle Weltherrschaft kämpfen. Dieser Krieg hat bereits auf anderen Ebenen begonnen. Dabei sind noch nichteinmal die unterschiedlichen Wirtschaftssysteme berücksichtigt. Dank der jetzt fließenden Gelder aus Öl und Gas wird Russland über kurz oder lang seine marode Armee modernisieren wie es die Generale fordern. Putin ist nach wie vor auf das Militär angewiesen, und nachdem die Zeit des Jammerns und des katzbuckelns bei den russischen Generälen vorbei ist, werden diese vermehrt Einfluss auf die russische Innenpolitk nehmen. Russland hat mit Sibirien die größte noch fast unerschlossene Schatzkammer an Rohstoffen auf unserem Planeten (abgesehen von der Antarktis ). Seit Mitte der 90iger Jahre streifen chinesische Geologen, die der alkoholkranke und senile Vorgänger Putins ins Land gelassen hat, durch die endlosen Weiten Sibiriens und vermessen Lagerstätten und Fundorte.
Sicher arbeiten sie im Auftrag Russlands, aber sie wären schön blöd, wenn sie diese Daten nicht nach Beiijing schicken würden.
China ist ein relativ rohstoffarmes Land und daher auf Rohstoffe angewiesen um den Fortschritt und Wohlstand der von derzeit 1,3 Mrd Chinesen erwartet wird, sicher zustellen und weiter auszubauen.
Man sollte diese Meldung auch mal aus dieser Sichtweise betrachten, unbesehen aus welcher politischen Ecke ( Impressum ) sie herkommt.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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Lillia ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 03.05.2004 Beiträge: 3308 Wohnort: Ortenau-Kreis
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Verfasst am: 26.Feb 2005 13:10 Titel: Junge Welt |
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Ich habe dieses "Organ" mal eine Zeitlang im Abo bezogen. Bekanntlich schadet es ja nie, sich vielseitig zu informieren...
Obwohl kostenlos, habe ich das Geschreibsel dort eines Tages nicht mehr lesen können (und mögen) und das Abo wieder gekündigt.
Man braucht wohl keine hellseherischen Fähigkeiten, um erraten zu können, wer diese "Postille" wohl finanzieren mag... |
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tifinaa * Consulter *
Anmeldungsdatum: 19.11.2003 Beiträge: 1176
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Verfasst am: 26.Feb 2005 15:03 Titel: |
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Werter Roderich,
ein guter und informativer Beitrag, der Zusammenhänge aufdeckt - für Leser die sich mit der Materie noch nicht beschäftigt haben.
1975, ich wiederhole, 1975 habe ich als Rechnergruppenführer in der NVA gedient, meine Aufgabe war es die Startparameter für taktische Raketen zu errechnen- für Raketen die mit atomaren Sprengköpfen unterschiedlicher Stärke bestückt werden konnten. ( Fachleute wissen was alles dazugehört um Startparameter zu errechnen ).
Dafür stand mir ein Computer (1975) zur Verfügung, der dafür 2 min. brauchte, die 6 Kontrollrechner(Soldaten) brauchten wesentlich länger.
Die atomaren Sprengköpfe waren/sind Punktwaffen, je nach eingesetzter Stärke ( 10, 20, 30 KT ) wurde eine Stadt nach oben gesaugt, Truppen konnten unmittelbar danach durchmarschieren, der radioaktive Niederschlag verteilte sich in der Atmosphäre und ging an anderer Stelle nieder.
Die Amerikaner haben, mit ihren so hochgepriesenen Zielwaffen, heute eine Treffgenauigkeit von 40%, die Zivilbevölkerung im Irak badet es aus -sie sind nur tot.
Was meinen Sie wohl, lieber Roderich, was die Sowjets heute können?
Wenn sie in der Lage sind als einzige die Raumstation am Leben zu erhalten, wenn sie Trägerraketen haben, die 100 Tonnen Nutzlast nach oben hieven können, Ariane = 10 Tonnen, Amerika kann im Augenblick nichts nach oben bringen was Rang hätte.
Die Amerikaner wissen dies genau, deshalb die Stationierung der Sprengköpfe in D.
Und dies alles, gegenseitige Bedrohung, nach wie vor, betrübt mich, @ lillia
und ich nutze alle zugänglichen Infomöglichkeiten, wobei ich im Luft-und Raumfahrtbereich vorbelastet bin, was sie ja an anderer Stelle Schlußfolgern konnten.
Gruß Ronald |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 23.Apr 2005 10:52 Titel: |
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Handelsblatt; 19.04.2005
Experten zweifeln an Bonität der USA
Auch die Kreditwürdigkeit Deutschlands verschlechtert sich - "Harte Landung" Chinas als globales Risiko. Die wachsenden Bilanzdefizite der USA drohen nach Ansicht von Experten die Bonität der weltgrößten Wirtschaftsmacht zu beschädigen.
So sind die Vereinigten Staaten jetzt in der viel beachteten Liste der Länderbonität des Magazins "Institutional Investor" vom dritten auf den sechsten Platz abgestürzt. Das eskalierende Leistungsbilanzdefizit, die aus dem Ruder laufenden Staatsfinanzen und der fallende Dollar sorgen für große Verluste für Dollaranlagen. "Vor allem aber steht hinter den Verlusten an internationaler Kreditwürdigkeit die negative Handelsbilanz der USA", warnte Joan Warner vom "Institutional Investor".
Die für die Bonitätsliste befragten Bankökonomen scheinen mit den USA die Geduld zu verlieren. Zwar wuchs die US-Wirtschaft im letzten Jahr mit 4,4 Prozent schneller als in den vergangenen fünf Jahren. Doch bei einem Handelsbilanzdefizit von 617 Mrd. Dollar benötigen die USA einen großen Teil der weltweiten Kapitalüberschüsse. Zweifel, ob insbesondere die asiatischen Zentralbanken weiter den Löwenanteil ihrer Währungsreserven in Dollaranlagen schleusen, haben die Verwundbarkeit der US-Wirtschaft deutlich gemacht.
Leicht abgerutscht von Platz neun auf den zehnten Rang ist auch Deutschland. Gegenüber dem Herbst 2003 ist jedoch auch das noch ein Fortschritt. Damals fand sich Deutschland auf dem 15. Platz wieder, weil zu Gebrechen wie Wachstumsschwäche, Massenarbeitslosigkeit und Staatsdefizit auch noch eine akute Bankenkrise kam.
Ansonsten waren nennenswerte Ausschläge auf dem Bonitätsbarometer rar. Spitzenreiter unter den 173 untersuchten Ländern ist wie im Herbst 2004 die Schweiz mit 94,5 von 100 möglichen Punkten, gefolgt von Norwegen, Luxemburg, Finnland und Großbritannien. Frankreich konnte sich um einen Rang auf Platz sieben verbessern. Voran kam auch die Türkei - vom 76. auf den 73. Platz. Gelobt wird von den Experten auch Brasilien, das jetzt zwei Jahre Haushaltsdisziplin und Überschüsse in der Leistungsbilanz vorweisen kann.
In einem Jahr, wo die Weltwirtschaft nach den Zahlen des Internationalen Währungsfonds insgesamt um 5,1 Prozent wuchs, kam es nicht überraschend, dass auch die globale Bonität mit 42,9 Punkten nicht nach unten zeigte. 50 Länder legten einen oder mehrere Punkte zu, 48 Länder rutschen einen oder mehrere Punkte ab. Der Grund, warum der weltweite Konjunkturboom sich nicht deutlicher bemerkbar gemacht hat: 44 Prozent der Experten fürchten, dass in den kommenden 12 Monaten die globalen Zinsen deutlich anziehen und dadurch die Risiken auf den Finanzmärkten entsprechend steigen. Ein Viertel der befragten Experten sieht in einer "harten Landung" der boomenden chinesischen Wirtschaft das größte globale Risiko. Entsprechend rangiert China nur auf dem 37. Platz, deutlich hinter Taiwan, das den 24. Platz belegt, und Hongkong, das auf Platz 26 rangiert.
Insgesamt skeptischer in der Einschätzung ist die Konkurrenz des "Institutional Investor", das Londoner Bankenmagazin "Euromoney". Dort sehen die befragten Ökonomen und Risikomanager eine leichte Verschlechterung der globalen Länderbonität und geben als Begründung vor allem wachsende Risiken auf den Finanzmärkten an. Weite Bereiche der Finanzierung von Schwellenländern seien mit Risikoaufschlägen vorgenommen worden, welche den tatsächlichen Risiken nicht angemessen Rechnung tragen. Härter geht "Euromoney" auch mit Deutschland ins Gericht: Auf der 185 Länder umfassenden Liste liegt das Land nur auf Platz 15.
Doch sowohl im Fall Deutschland als auch bei den USA bedeutet die schwächere Einstufung auf den Bonitätslisten nicht automatisch den Verlust des Spitzenratings bei den internationalen Ratingagenturen. So betonte Vincent Truglia von der Agentur Moody's Investors Services: "Es wird Jahre einer Verschlechterung der fiskalen Lage brauchen, bis das Triple-A-Rating der USA ernsthaft in Frage gestellt wird."
Brisante Liste.
Bonitäts-Barometer: Seit mehr als 25 Jahren veröffentlicht das Wall-Street-Magazin "Institutional Investor" seine Rangliste der Länderbonität. Zweimal pro Jahr legt es 100 Bankökonomen und Risikomanager einen Fragebogen vor, mit dem die Kreditwürdigkeit von 173 Staaten beurteilt wird. Die einzelnen Länder werden dabei auf einer Skala von null bis 100 eingestuft. Im Schnitt erreichten die Länder in diesem Jahr eine Bonität von 49,2.
Prominente Absteiger: Auf der ersten Liste rangierte Deutschland noch hinter den USA als führender Finanzmacht auf dem zweiten Platz. Noch tiefer stürzte Japan, das Ende der achtziger Jahre die Liste zeitweise anführte. Das Land findet sich heute auf Platz 19 wieder.
provided by GENIOS... |
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The Saint Specialist
Anmeldungsdatum: 02.07.2002 Beiträge: 130 Wohnort: Eden
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Verfasst am: 26.Apr 2005 10:59 Titel: |
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Geht man von bisherigen Erfahrungen und Statistiken aus, so müßte aller 60 Jahre eine solche Weltwirtschaftskrise wie 1929 vorkommen. Nun die 60 Jahre sind längst vorbei. !998 hätte es fast soweit sein können, als einige Hedgefonds bald kollabierten. Übrigens war diese Krise erst so richtig mit Ende des 2. Weltkrieges beendet worden.
In der Tat ist China eine tickende Zeitbombe. Denn China finanziert sich seinen eigenen Export (übrigens genauso wie Indien) über massive Dollarkäufe. HInzu kommt, dass Mr. Greenspan bewußt auch den Dollar niedrig hält, um seine Wirtschaft am laufen zu halten.
Unter Clinton gab es mal eine Zeit da war die Bilanz der USA positiv. Nun den Grundstein dafür legte einst Mr. Reagan. Aber seit dieser stupid Bush dran ist, geht alles abwärts. Ich frage mich nur wie lange die Amerikaner noch brauchen um dies zu verstehen. Aber 50% sind ja religös verblendet durch die Evangelikaner. Vermutlich sind aber jene 50% der Amis noch blöder als Bush. Sonst hätten diese ja Kerry gewählt. |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 28.Apr 2005 18:57 Titel: |
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Dazu passt dieser Artikel:
Kredite bald auch für Tote?
Wenn sie auch nur das geringste Lebenszeichen zeigen, dann kriegen sie einen Immobilienkredit", sagte ein Hypothekenexperte gegenüber der LA Times.
In der Vergangenheit war lebendig zu sein eine notwendige Bedingung, um einen Kredit zu bekommen. Heute scheint es sogar eine hinreichende Bedingung zu sein. Und wenn der gegenwärtige Trend andauert, dann werden die Kreditgeber auch das bald nicht mehr überprüfen.
Wir sind hier bei diesem Newsletter alle sehr offene Menschen. Ich sehe keinen besonderen Grund, warum man den Toten einen Hypothekenkredit abschlagen sollte. Sie wären zumindest kein wesentlich größerer Risikofaktor als der überwiegende Teil der Bevölkerung. Vielleicht eignen sie sich sogar besser. Immerhin können sie nicht davonlaufen ... und ein vollständig heruntergewirtschaftetes Haus zurücklassen.
Ich bin damit offensichtlich dicht dran an den neuen Entwicklungen bei der Kreditindustrie. Wenn man sich so manche Werbung anschaut, schieße ich nicht zu weit über das Ziel hinaus.
"Leihen sie bis zu 250.000 Dollar", steht in der Werbung "nicht perfekte Referenzen sind in Ordnung ... Kein Einkommensnachweis ... Kein Immobilienkapital notwendig ... innerhalb von 24 Stunden."
Sie erwarten jetzt vielleicht, dass ich den Namen des Werbers nenne, oder nicht? Damit Sie sofort dort anrufen können, um sich an den Namen des Hundes ihres Nachbarn eine "Platinum Equity Card" schicken zu lassen. Aber ich halte mich zurück. Wenn Sie diese dummen Idioten zu ihrem Vorteil ausnutzen wollen, dann müssen Sie sie auch selber finden.
Zuhause und im Ausland ist es dasselbe Problem, das auch Ben Bernanke beschrieben hat: Ein Überschuss an Erspartem. Die Leute müssen so viel Geld gespart haben, dass sie jetzt nach Möglichkeiten suchen, es wieder los zu werden. Gott sei Dank gibt es den amerikanischen Verbraucher. Egal wie viel die Asiaten ansparen, die Schwachköpfe in Nordamerika werden es nehmen und noch dazu nach mehr fragen. Solange der Mensch atmet, kann er auch Kredite aufnehmen. |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 14.Mai 2005 10:18 Titel: |
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Hallo!
Wenn man den obigen Artikel gelesen hat, dann ist doch auch absolut klar, warum die US-AUfsichtsbehörden die weltweite Reform der Eigenkapitalregeln 'verzögern' ...
Handelsblatt; 10.05.2005
Kapitalregeln stoßen auf Widerstand
US-Aufsichtsbehörden bremsen die Einführung von Basel II - Praxistest zeigt unerwartete Probleme. Die weltweite Reform der Eigenkapitalregeln für Banken (Basel II) droht sich zu verzögern. Vier US-Aufsichtsbehörden haben über unerwartete Probleme bei einem kürzlich abgeschlossenen Praxistest des geplanten Regelwerks berichtet. Die US-Aufseher entschieden sich, die Umsetzung der internationalen Regeln in US-Recht zunächst zu verschieben, um die Ergebnisse genauer auszuwerten.
Damit riskieren die US-Regulierer, dass sich die weltweite Einführung der Basel-II-Regeln verschiebt. "Die Behörden streben weiter eine Umsetzung im Rahmen des bestehenden Zeitplans an. Allerdings könnte die zusätzlich nötige Arbeit dazu führen, dass der Zeitplan überprüft werden muss", schreiben die vier zuständigen US-Regulierer in einer gemeinsamen Erklärung.
Im Test führte die Anwendung der Basel-II-Regeln für die beteiligten US-Banken zu einem "deutlichen Absinken des insgesamt vorgeschriebenen Mindestkapitals", so die US-Regulierer. Dieses Resultat schürte die Befürchtungen mancher US-Aufseher, dass Basel II weniger Kapitalrücklagen erfordert und damit höhere Risiken für das amerikanische Bankensystem birgt.
Europäische Finanzaufseher nahmen die Mitteilung aus den USA überrascht auf. "Es könnte sein, dass dies ein erster Schritt zur Verschiebung von Basel II in den USA ist - wir wissen es aber nicht", sagte ein hochrangiger europäischer Bankenaufseher. Sollten die Amerikaner Basel II tatsächlich verschieben, müssten sich Europäer überlegen, ob sie ebenfalls verschieben. Die Länder der Europäischen Union wollten die neuen Regeln ab 2007 schrittweise umsetzen.
"Europa sollte Basel II termingerecht umsetzen, selbst wenn die Amerikaner verschieben", sagt Wolfgang Hartmann, als Vorstand für Risikomanagement bei der Commerzbank für die Einführung von Basel II verantwortlich. Die Europäische Union will in den nächsten Monaten ebenfalls eine Praxisstudie (QIS5) starten, um die Umstellung auf Basel II vorzubereiten.
Der US-Praxistest, auch vierte quantitative Folgenstudie oder QIS4 genannt, sollte die Umsetzung von Basel II in US-Recht vorbereiten. Auf Basis der Ergebnisse wollten die US-Behörden Mitte des Jahres einen Regelentwurf veröffentlichen. Dieser Entwurf verzögert sich nun auf unbestimmte Zeit. Die amerikanischen Regulierer wollen zunächst klären, warum die QIS4-Studie unerwartet niedrige Mindestkapitalvorgaben zeigte. Als mögliche Gründe nennen die Behörden "Unterschiede der Risiken", "unvollständige Vorbereitung der betroffenen US-Banken" und/oder der "Bedarf nach einer Anpassung des Basel-II-Regelwerks". Auch Mängel der Studie selbst schließen die Behörden nicht aus. Eine Stimme aus US-Aufsichtskreisen betonte, noch sei offen, ob ein Problem mit den Regeln selbst vorliege.
Erschwert wird die Umsetzung von Basel II in den USA dadurch, dass die vier zuständigen Aufsichtsbehörden dort höchst unterschiedliche Meinungen vertreten. Die US-Notenbank unterstützt das neue Regelwerk bislang voll. Dagegen fürchtet die US-Einlagensicherung FDIC, dass Basel II gefährlich niedrige Kapitalreserven erlaubt. Die FDIC kämpft daher für die Beibehaltung der bisherigen Regeln. Die beim US-Finanzministerium angesiedelte nationale Bankenaufsicht OCC und die US-Sparkassenaufsicht OTS bewegen sich zwischen diesen beiden Polen.
Durchgesetzt hat die FDIC sich offenbar damit, dass alte US-Mindestvorgaben zunächst erhalten bleiben. Ein Mechanismus namens Prompt Corrective Action (schnelle Korrekturmaßnahmen) und Mindestgrenzen für die Eigenkapitalquote von US-Banken werden auch unter Basel II weiter bestehen. Das geht aus der gemeinsamen Mitteilung der US-Aufseher hervor. Die Fed hatte zeitweise argumentiert, Basel II solle diese Regeln ersetzen.
provided by GENIOS... |
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peperback Newbie
Anmeldungsdatum: 12.05.2005 Beiträge: 45 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 15.Mai 2005 17:18 Titel: SChon einmal darüber nachgedacht, |
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warum sich die buddhisten (immerhin, so viel wie ich weiß, die größte bevölkerungsschicht weltweit) so klug aus dem ganzen geschehen heraushalten und gleichzeitig den weltweit größten aufschwung haben?
Anscheinend sind die ein wenig schlauer, als der rest der welt!?
Ich habe da keine erklärung für, kann mir da einer weiterhelfen?
Grüße Clemens |
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