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Fa. iSPViP + Gomopa-Grillfete ;-)

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jbg
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 23.04.2003
Beiträge: 430
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: 6.Mai 2004 6:35    Titel: Fa. iSPViP + Gomopa-Grillfete ;-) Antworten mit Zitat

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

eben beim monatlichen Würstchenessen in meinem Orchester ist mir so eine Idee gekommen.

Wie der ein oder andere ja weiß, habe ich seit einiger Zeit mit der Firma iSPViP zu tun. Das Konzept ist nicht schlecht, aber trotzdem läuft es nicht richtig.

Die einen sagen: „Also Ihr habt ja überhaupt kein richtiges Produkt. Was soll ich bloß mit zehn Emailkonten ohne Speicherplatzbegrenzung? Ach, man kann in den USA Internetzugänge verkaufen? Cool. Ey, Mann, Englisch is wat, da steh‘ isch echt auf Kriechsfuß mit, wa?. Kannsse Dich ma wieder melden, wenn die Internetzugänge hier sind. Und noch wat, ey, Haupsache billich, ey.“

Dann gibt es da die „richtigen“ Networker. „Niedlich, bei Euch gibt es also zwischen 50 Cent und 2 Dollar pro Kunde. Da brauche ich ja Ewigkeiten. Nee, laß mal stecken. Hier, schau mal, da habe ich ein richtiges Geschäft, da verdienst Du auf einen Schlag tausende von Euros jeden Monat, das ist doch ganz was anderes.“

Ja, ja, die Network-Arbeit kann schon so richtig aus tiefstem Herzen Spaß machen ...

********

Jetzt schauen wir uns die Situation mal von der anderen Seite des großen Teichs aus an. Die Jungs sind nett und freundlich, zahlen auch immer schön regelmäßig alle anstehenden Provisionen aus, aber der Internetzugang ist trotz einzelner Andeutungen immer noch nicht hier, und die hier eingeschriebenen Vertriebspartner werden so langsam traurig und verlieren den Mut. Ansonsten funktioniert aber alles sehr unproblematisch und störungsfrei, das technische Konzept ist also belastbar.

Meine ganz persönliche Meinung (bitte nicht verallgemeinern, kann sich auch ganz anders verhalten): Den Amerikanern könnte das einfach zu wenig sein, was wir in Deutschland bisher auf die Beine gestellt haben. In so einem Networkvertrieb gibt es meistens eine gewisse Dunkelziffer von Leuten, die lediglich am Anfang daran interessiert sind, die während des Organisationsaufbaus anfallenden Provisionen einzustecken. Hinterher, wenn die Arbeit beginnt, weil man Produkte verkaufen soll, ist die Tätigkeit für eine Networkfirma dann eher ähnlich attraktiv wie sonst ein Job im normalen Einzelhandel.

Internetzugänge bereitzustellen kostet eine Firma sicherlich schon einiges. Ob der Anteil der Partner, die anschließend auch qualifiziert im Sinne der Firma Produkte verkaufen können, genügend groß ist, um die notwendigen Einnahmen zu erzeugen, sei dahingestellt.

In Deutschland sind wir einige hundert. Wenn es eine um zwei- oder dreitausend höhere Vertriebspartnerzahl gäbe, sähe die Situation sicherlich anders aus.

Wie gesagt, meine ganz persönliche, subjektive Meinung. Möglicherweise kalkuliert die Firma ja auch nach anderen Regeln. Zumindestens halte ich meine Gedanken für realistisch, jedoch nicht für zwingend zutreffend.

Tja, wenn es dreitausend Partner mehr gäbe, dann wüßte ich, ob ich richtig liege. Vielleicht sagen die Amerikaner auch zwischendurch: „Danke, danke, Herr Böhme, das ist ausreichend, wir machen jetzt auf.“

Bloß, wie komme ich jetzt an dreitausend zusätzliche Vertriebspartner?

Wie gesagt, vorhin beim Würstchenessen kam mir so eine Idee.

iSPViP rechnet folgendermaßen ab: Für einen persönlichen Verkauf erhält man eine einmalige Bonuszahlung von 10,- Dollar (die allerdings wieder zurückgebucht wird, wenn der neue Kunde in der Anfangsphase doch wieder kündigt). Falls er bleibt und immer pünktlich bezahlt (bzw. iSPViP die Kreditkarte immer passend belasten kann), setzen ab dem dritten Monat die monatlichen Provisionszahlungen ein, die in die Auszahlungsmatrix fließen.

Derzeit geht es mir gar nicht so sehr um diese einmaligen Bonuszahlungen, sondern darum, die gedachte Partnerzahl zu erreichen. Was kann man denn mit zehn Dollar anfangen? Mancherorts gibt es dafür bei dem derzeitigen Umrechnungskurs nicht mal ein Mittagessen, und Kino könnte damit manchmal auch knapp werden.

Bei dreitausend Leuten entsteht die Gesamtsumme von 30.000,- Dollar. Das sieht dann schon wieder anders aus. Einen solchen Betrag könnte man beispielsweise für die Restauration der Frauenkirche in Dresden stiften. Oder zu den nächsten Hochwasser-Reparaturen in Köln beisteuern.

Oder für etwas anderes nützliches einsetzen, beispielsweise eine Gomopa-Fete organisieren und für alle anwesenden Mitglieder die Würstchen zahlen ...

Man müßte halt organisieren, daß alle, die so eine Zahlung erhalten, das Geld dann an eine Sammelstelle weiterleiten, wo es dann anschließend für einen vorher festgelegten Zweck eingesetzt wird.

Das ganze soll auch nicht endlos laufen, bei einer gewissen Menge muß man dann schauen, ob die Amis auch wirklich darauf anspringen. Ich habe es halt so kennengelernt, daß Amerikaner sich Mühe geben, wenn sich eine entsprechende Entwicklung andeutet. Wenn man selbst Interesse zeigt, dann krempeln sie auch die Ärmel hoch.

Wenn es den Internetzugang hier gibt, dann muß man sich als iSPViP-Vertriebspartner nicht mehr anhören, was man denn da für komische Sachen macht. Wir könnten mit der Arbeit beginnen, die wir uns eigentlich vorgestellt haben. Ab dann hängt es natürlich von uns ab, ob etwas dauerhaftes daraus wird.

Aber was ist mit den Leuten, die sich da angemeldet haben? Die haben doch dann monatliche Kosten ...

Wenn sich alle Leute schön im Gänsemarsch einer nach dem anderen beim Vordermann anmelden, erhält jeder Teilnehmer (ausgenommen der letzte) einmalig eine Gutschrift von 10,- Dollar für die Anmeldung eines neuen Partners. Diese leitet er an die oben genannte Sammelstelle weiter.

Das iSPViP-System trägt die Teilnehmer der Reihe nach in seine Datenbank ein. Auf der ersten Ebene landen 5 Teilnehmer, auf der zweiten Ebene 25, auf der dritten 125, auf der vierten 625 und auf der fünften 3125 Personen. Macht insgesamt 3906 Personen. Das ist zwar etwas mehr als gedacht, läßt sich aber hier leichter rechnen. Man kann ja zwischendurch aufhören.

Bei dieser Anzahl zahlt iSPViP monatlich die folgenden Provisionen aus:

- 5 Personen erhalten monatlich je 1390,- Dollar. Nach Abzug der monatlichen Gebühr von 12,95 Dollar bleiben 1377,05 Dollar. Sollten im Rahmen der Projektabwicklung organisatorische Kosten anfallen (Büromiete, Druckkosten für Infomaterial etc.), empfände ich es als angemessen, wenn diese Personen die Kosten tragen. Gut, ich würde halt noch einen etwas größeren monatlichen Betrag erhalten (4502,05 Dollar). Selbstverständlich wäre ich bereit, einen entsprechend höheren Teil zur Kostendeckung beizutragen. Nicht vergessen: Das sind alles steuerpflichtige Bruttoumsätze, nicht Nettoerträge.

- 25 Personen erhalten je 140,- Dollar, macht abzüglich der Verwaltungsgebühr 127,05 Dollar.

- 125 Personen erhalten je 15,- Dollar, nach Abzug der Gebühren 2,05 Dollar.

- 625 Personen erhalten je 50 Cent, d.h. die Kreditkarte wird mit 12,35 Dollar je Monat belastet.

- Allerdings gibt es in der Tat 3125 Personen, die aus diesem Aufbau der Vertriebsstruktur keine Vergütung erhalten. Allerdings gehört wie gesagt ein umfangreiches Emailsystem und noch ein paar Sachen dazu, für die man bei manchen Firmen in Deutschland mehr zahlen würde. Wer interessiert ist, kann auch weitermachen und selbst Produkte verkaufen. Letztendlich ist das ja genau der Sinn eines solchen Networks: Darin gibt es Leute, die der Firma Produktumsätze erzeugen, und diejenigen, die diese Leute geholt haben, haben halt auch ihren Anteil zum Funktionieren des Geschäftes beigetragen. Wenn man sich mal alles näher anschaut, stellt man schon fest, daß die ganze Sache qualitativ recht solide konzipiert ist.

Mein persönliches Ziel wäre also hier jetzt kein riesiger Gewinn, sondern die Produktverfügbarkeit würde mir mehr bringen. Wenn das mit der gedachten Anzahl nicht möglich sein sollte, wäre ich keinem böse, der nicht weitermacht. Man kann übrigens jederzeit monatlich kündigen.

Die Abrechnungen sind auch komplett und übersichtlich (jede einzelne Buchungsposition wird aufgeführt), können so einfach ausgedruckt und dem Finanzamt als Nachweis vorgelegt werden.


Tja, das wäre schon ein recht umfangreiches Projekt. Gibt es Leute hier, die da mal mitmachen würden? Wer würde bei der Organisation helfen? Wer hätte sinnvolle Vorschläge, was man mit den 30.000 Dollar Bonusprovisionen am besten macht (irgendwas gemeinnütziges fände ich eigentlich schon gut)?

Die Organisation müßte so ablaufen, daß alle Interessenten in eine Liste eingetragen werden. Anschließend bekommt jeder die Information, bei welchem anderen Teilnehmer er seine Anmeldung durchführen soll. Wie gesagt, die oberen Teilnehmer mit den hohen eigenen Provisionen sollen die Abwicklungskosten übernehmen. Hier müßte vorher eine wirtschaftliche Planung durchgeführt werden, sonst verdienen die Leute mit den niedrigen Provisionen hinterher doch noch mehr als die Organisatoren.

Es würde mich übrigens freuen, wenn dieser Vorschlag mal nicht dem üblichen Anti-MLM-Krieg hier zum Opfer fallen, sondern einfach neutral geprüft und durchgerechnet würde.

Und es würde mich natürlich freuen, wenn am Schluß dabei ein paar seriöse Geschäftspartner übrigbleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Böhme
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Urrumpel
Specialist


Anmeldungsdatum: 03.09.2003
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 7.Mai 2004 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit den Würstchen für alle klingt gut!!!
Aber: wenn Sie heute schon Probleme haben, weitere iSPViP-Kunden/Downliner zu finden, wie sieht dies den erst dann für die Neuen aus, wenn Sie die Anzahl tatsächlich einmal verzehnfacht haben, Ihre 3.000 also gefunden haben? Sind dann die Chancen auf kostenlose Grill-Würstchen für alle nicht noch geringer als jetzt schon?
Ich habe das Gefühl, das mit der Grill-Fete wird nichts...
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P.Wilhelm
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 2277
Wohnort: 58730 Fröndenberg

BeitragVerfasst am: 7.Mai 2004 19:44    Titel: ... Antworten mit Zitat

Verehrter Urrumpel,

wobei wir aber bitte festhalten wollen, daß Jürgen Böhme insoweit die Ausnahme darstellt, daß von ihm keine Produkte oder Verdienstchancen marktschreierisch propagiert, sonder sachlich und realistisch kundgetan werden. Und... damit unterscheidet er sich wohltuend von der Allgemeinheit in dieser Branche...

Freundliche Grüße
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jbg
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 23.04.2003
Beiträge: 430
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: 8.Mai 2004 1:02    Titel: Antworten mit Zitat

@Urrumpel

Nein, nein, selbstverständlich denke ich da weiter. Sehen sie, immer wenn ich Leute direkt auf diese Internetzugänge anspreche, dann sagen sie: "Schön und gut, immer diese Versprechungen, zeigen Sie mir mal erst ein Produkt, dann unterhalten wir uns über den Vertrieb."

Und das nächste Problem: Das, was man von dieser Firma derzeit in Deutschland als Produkt akzeptieren könnte, nämlich die an den Vertriebspartnershop gebundenen Funktionalitäten, die man halt auch völlig unabhängig von iSPViP einsetzen kann und die bei näherer Betrachtung durchaus einen sorgfältig konzipierten Eindruck hinterlassen, wird leider nicht so recht akzeptiert. Man kann auch jetzt schon Internetzugänge verkaufen, bloß die meisten Leute hier haben leider sprachliche Probleme mit den möglichen Kunden.

Hier mal kurz ein Teil des Lebenslaufes des technisch Verantwortlichen:

*************************************************

Stefan war von 1998 bis 2002 Direktor für Technologie bei Adyani-Wilkey Advertising, Incorporated. Stefan war verantwortlich für alle technischen Aspekte der allgemeinen Produktion, der aktuellen Arbeit zur Fertigstellung der Website und das Entwickeln der Internet-Anwendung. Stefan leitete ein Entwicklungs- und Gestaltungsteam von zwölf Personen.

Stefan war 1998 in einer technisch verantwortlichen Position bei 1133 Productions, MCI Communications, Inc. Stefan entwickelte und schrieb Konzepte, um 1133 Productions, die firmeneigene Produktionsabteilung für Videomaterial von MCI Communication, zu modernisieren und auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Von 1994 bis 1998 war Stefan Entwickler und Vertriebsingenieur bei Intranet Services, Incorporated. Stefan entwarf und implementierte Lösungen für Kunden in Washington, DC.

Stefan hat Übung in zwanzig Programmiersprachen, eingeschlossen PHP, Perl, C/C++, SQL, Zope, Python und LINUX und verfügt über beträchtliche Erfahrung im Entwickeln von Internet-Anwendungen. Stefan hat ausgiebige Erfahrung im Sicherheitsbereich als Sicherheitsberater der Universität von Maryland von 1987 bis 1993. Von 1993 bis 1998 war Stefan Sicherheits-Manager und Systemadministrator bei toad.net, dem ersten Internet-Service-Provider in Maryland.

2002 erhielt Stefan seinen Bachelor of Arts mit Auszeichnung in Philosopie und einem Schwerpunkt auf Ethik, Recht und Werten an der Universität von Südkalifornien.

*************************************************

Gemeint ist hier Herr Stefan Nagey, CTO (Chief Technical Officer) von iSPViP.net, LLC., Beverly Hills.

*************************************************

Also schon ein ganz ordentliches Kaliber und sicherlich nicht dumm. Ein Problem bei der Geschichte scheint mir dann allerdings, daß die Gedanken, die sich die Jungs da drüben machen, leider manchmal etwas zu hoch für manche Leute sind.

Tja, was passiert, wenn 3000 Leute erreicht sind? Ich darf nichts versprechen, das verbietet schon dieser §6c UWG, aber ich möchte unverbindlich andeuten, daß eine ganze Menge Leute (die jetzt noch nicht angemeldet sind) auf die Eröffnung dieser Internetzugänge warten, weil die Art, wie die Amerikaner das Abrechnungssystem konzipiert haben, sich an verschiedenen Stellen sehr angenehm von anderen Networks abhebt. Allein der technische Ablauf einer Geschäftseröffnung bei iSPViP hat so seinen ganz speziellen Charme. Beispielsweise dauert es nur knapp 5 Minuten, bis ein komplett einsatzfähiger Laden einsatzbereit ist, und dann sind auch schon alle anfallenden Provisionen verbucht, das Kreditkartensystem läuft, die Mailkonten sind einsatzbereit, ein Interessent (derzeit im amerikanischen Raum) kann seinen Internetzugang dort bestellen.

Wer also im System ist, wenn die Zugänge kommen, hat eine ordentliche Chance, vom dann stattfindenden Aufbau der Vertriebsstruktur zu profitieren. Um dem $6c UWG Genüge zu tun, weise ich darauf hin, daß man sich mit einer Teilnahme am Vertriebssystem möglicherweise regelmäßige gewerbliche Einkünfte einhandeln kann. Also auch, wenn man an meinem gedachten Frauenkirchen-Projekt teilnimmt, sofern anschließend neu hinzukommende Teilnehmer die Ebenen unter den 3000 eingetragenen auffüllen.

Ich hoffe, ich habe angemessen ausgedrückt, was ich sagen möchte. Es könnte möglicherweise eventuell vielleicht eine ganz, ganz kleine Goldgrube sein, auch wenn es im einzelnen nur um Beträge zwischen 50 Cent und 2,- Dollar geht.

Wenn es nicht klappt, meldet man sich halt wieder ab. Aufgrund der geringen Betriebskosten ist dann auch kein großer Nachteil entstanden. Aber die Perspektive ist sicherlich die Investition von sagen wir mal insgesamt 50,- oder 60,- Euro wert (damit könnte man beispielsweise ein knappes halbes Jahr teilnehmen).

Sicherlich gehen hier Leute durchaus mit größeren Summen als den 20.000 Dollar um, die iSPViP im Monat auszahlen würde, wenn man es schafft, seine persönliche Matrix zu füllen.

Aber ich denke, auch die Beträge mit denen ich weiter oben gerechnet habe, sind schon interessant. Für eine Investition von 12,95 im Monat sicherlich eine interessante Verzinsung (allerdings nur, wenn man selbst auch sorgfältig arbeitet).


@Peter Wilhelm

So eine Logistik für 3000 Leute ist ja auch nicht ohne. Ich hege natürlich ein klein wenig die Hoffnung, daß ich hier auf Leute treffe, die mal mit mir zusammen kalkulieren würden, ob so eine Spendenaktion mit den zur Verfügung stehenden Geldbeträgen überhaupt möglich ist oder ob man andere Eckwerte zugrundelegen muß.

Und dann stellt sich immer noch die Frage, ob tatsächlich die 3000 Leute zusammenkommen, sonst hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Da muß ich schon sachlich und realistisch vorgehen.

Jürgen Böhme
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Urrumpel
Specialist


Anmeldungsdatum: 03.09.2003
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 8.Mai 2004 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

@ Peter Wilhelm
Zitat:
wobei wir aber bitte festhalten wollen, daß Jürgen Böhme insoweit die Ausnahme darstellt, daß von ihm keine Produkte oder Verdienstchancen marktschreierisch propagiert, sonder sachlich und realistisch kundgetan werden. Und... damit unterscheidet er sich wohltuend von der Allgemeinheit in dieser Branche...


Sie haben recht, Herr Wilhelm, ich teile Ihre Einschätzung...
... vielleicht ist aber genau dass ja das Problem?
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loooser
User gebannt


Anmeldungsdatum: 07.10.2003
Beiträge: 2774

BeitragVerfasst am: 8.Mai 2004 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wollte es so nicht schreiben, aber ich denke, da liegt tatsächlich das
Problem. Je fairer und offener Sie ein Geschäft aufbauen möchten, umso
mehr müssen Sie fighten.
Wenn Sie eine Rendite von 250% p.A. in Aussicht stellen, rennt man Ihnen
die Bude ein. Ich kenne zum Beispiel einige hochintelligente Leute, die
Cars 4 free immer noch für eine saubere und sersiöse Sache halten.
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jbg
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 23.04.2003
Beiträge: 430
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: 9.Mai 2004 1:14    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, schon wieder etwas spät, ich muß jetzt ins Bett (Schönheitsschlaf).

Trotzdem will ich noch kurz zwei Anmerkungen loswerden. Diese Frage von Urrumpel, welche Chance denn die Leute am unteren Ende der Matrix haben, wäre eine Sache. Nun ja, wenn das Geschäft auf Deutschland beschränkt wäre, hätte man da sicherlich ein Problem. Allerdings ist es doch ein klein wenig internationaler organisiert worden.

So einen Shop, in dem es Internetzugänge zu kaufen gibt, kann man in den folgenden Ländern bestellen:

Anguilla, Argentinien, Australien, Österreich, Belgien, Brasilien, Kanada, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Dominikanische Republik, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Hong Kong, Island, Indien, Irland, Israel, Italien, Jamaica, Japan, Luxemburg, Mexico, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Puerto Rico, Singapur, Südkorea, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Großbritannien, USA, amerikanische Jungferninseln.

Die Internetzugänge gibt es derzeit in den USA, Kanada, Alaska, Puerto Rico, Hawaii und auf den amerikanischen Jungferninseln.

Stellen wir uns also mal folgendes vor:

Man hat einen Deutschen gefunden, der so einen Shop auch nicht schlecht findet. Der verkauft einem Griechen ebenfalls einen Shop. Der Grieche kennt jemanden in Taiwan und verkauft ihm einen Shop. Der Taiwanese kennt einen Typ in Puerto Rico, der einen Shop bei ihm kauft. Jetzt wohnen 15 Leute in Toronto, die noch nie was von iSPViP in Beverly Hills gehört haben, aber den Herrn in Puerto Rico kennen und ihre Internetzugänge bei ihm kaufen, weil es die bei ihm billiger gibt als bei manchen anderen Firmen.

Schwupps, schon landen bei allen Leuten in dieser Kette je 15 Provisionsanteile, und zwar völlig unkompliziert. Plus ein monatlicher Anteil an den Mietgebühren der nachgeordneten Shops (allerdings nur bis zur 6. Generation bezogen auf den jeweiligen Unternehmer). Bisher hat die monatliche Provisionsüberweisung nach Deutschland noch jeweils 1,- Euro Verwaltungsgebühr gekostet, das ist gerade auch weggefallen.

Im Klartext: Der Deutsche am Anfang erhält etwas für den Verkauf in Amerika, auch wenn dieser durch Umstände entstanden ist, mit denen der Deutsche nichts zu tun hatte. Es hat sich halt so ergeben, war Zufall. Nur daß immer dann, wenn solche Zufälle eintreffen, definierte Regeln greifen, wer wieviel Geld dafür erhält. Das Mauscheln ist in diesem System recht schwierig.

Wenn man sich das genauer anschaut, ist es nichts weniger als eine solide internationale Geschäftsmöglichkeit, jedoch ohne die ganzen Probleme, die solche Sachen schon mal mit sich bringen.

Das Problem für uns hier: Potentielle Kunden für den Internetzugang gibt es leider nur zwischen Alaska und Puerto Rico, also quasi in der kleinen begrenzten Gegend nördlich von Südamerika.

Wenn die Firma jetzt endlich auch noch in Deutschland Endprodukte anbieten würde, hätten wir also eine signifikante Erweiterung des Kundenpotentials (oder so).

Bezogen auf so ein Spendenprojekt wie mein gedachtes für die Frauenkirche (wer mal schauen möchte: http://www.frauenkirche-dresden.org) könnte man das beispielsweise auch komplett mit Leuten aus China, Japan und Taiwan realisieren, sofern man entsprechende Kontakte hat, die Spaß daran haben, etwas zum Erhalt von deutschem Kulturgut beizusteuern.

Stellen Sie sich vor, das iSPViP-Network steuert hierzu 30.000,- Dollar bei. Macht bestimmt einige Leute nachdenklich, wo doch alle Kassen leer sind.

Wie bringt man zusätzliches Geld nach Deutschland? Vielleicht eine Möglichkeit ...

Wenn man es einmal geschafft hat, so ein Modell zu organisieren, kann man das ohne weiteres noch öfters für andere Dinge einsetzen. Beispielsweise könnte man Geld für Entwicklungshilfeprojekte organisieren und den Zielpersonen direkt zukommen lassen, ohne daß große Teile davon zwischendurch in irgendwelchen Taschen verschwinden.

Der Haken: In so einer Gruppe von ca. 3000 Personen muß es halt immer sechs Leute geben, die bereit sind, das ganze zu organisieren und ihre Einnahmen entsprechend zu verwenden. Jemand, der etwas Ahnung von Computertechnik hat und Englisch spricht, wäre auch nicht schlecht, denn vielen wird man die Bedienung des Systems zunächst erklären müssen. Es kann auch durchaus vorkommen, daß man mal mit dem technischen Support in den USA telefonieren muß (die Jungs sind aber freundlich und geduldig).

Selbstverständlich kann man auch mit weniger Leuten kalkulieren, dann verringert sich halt auch die Summe, die dabei herauskommt.

Oder man rechnet mit mehr, dann kann mehr herauskommen, aber der Aufwand steigt auch.

Oder man denkt sich: Ich probiere das einfach mal aus. Ob ich mit so einem Internetgeschäft Geld verdienen kann, werde ich erst sehen, wenn ich drinstecke.

Und wenn zwischendurch Kunden kommen und unbedingt einen Internetzugang haben wollen? Na gut, dann verkauft man ihnen eben einen (sofern sie in der passenden Gegend wohnen), das gehört halt zur Standardausrüstung von so einem Laden.

Vielleicht noch ein interessanter Gedanke:

Warum beteiligen sich Leute an Networks, die teilweise als bedenklich eingestuft werden? Ist jeder Networker in seinem Network, weil er ein absoluter Fan der angebotenen Produkte ist? Sicher nicht, aber er sieht die Möglichkeit, damit "reich" zu werden und versucht deswegen, sich mit der Situation zu arrangieren.

Manche Leute nutzen das halt anscheinend aus. Auf die kann man natürlich schimpfen, helfen wird es nicht viel. Wie wäre es denn, ihnen einfach mal die Kunden abzugraben?

Natürlich kann man fragen, welche Chance man hat, wenn man auf einer unteren Ebene in so einem Network steht. Der normale Angestellte denkt sich vielleicht: "Die Jungs über mir haben jetzt alle Vorteile für sich, und mir bleibt nichts mehr."

Oder er sagt sich: "Also meine Methode ist viel besser. Wetten, daß ich es schaffe, mehr Kunden zu bekommen?"

Es wird hier immer auf die Leute geschimpft, die andere verführen. Wie wäre es denn, wenn sich manche Leute nicht dadurch blenden lassen und trotzdem der Ansicht sind, sie würden das hinbekommen?

Ein Networker sieht die Situation anders. Der fragt sich: "Was haben die Leute über mir getan, um diese Kundenzahl zu erreichen? Das probiere ich jetzt einfach auch mal, dann verdiene ich auch das Geld. Ist halt einerseits mein Risiko, aber auch meine Chance."

iSPViP läuft jetzt seit zwei Jahren, kostet nicht viel und ist in vierzig Ländern verfügbar. Ich denke, wenn man sich mit seinen Gedanken mal von seiner näheren Umgebung löst, besteht durchaus die Chance, da noch etwas Geld zu verdienen, bevor das ganze mangels potentieller Kunden zusammenbricht, nicht wahr?

Jürgen Böhme
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jbg
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Anmeldungsdatum: 23.04.2003
Beiträge: 430
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: 15.Mai 2004 9:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, kein Interesse an Würstchen, oder habe ich einfach nur zuviel Text verwendet?

Jürgen Böhme
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Urrumpel
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Anmeldungsdatum: 03.09.2003
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 17.Mai 2004 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

... das dumme an der Sache ist nur, dass es auch internationale Würstchenverkäufer-Konkurrenz gibt, in Griechenland, in Taiwan, in Puerto Rico und in Toronto... der Grieche hat also im eigenen Land Konkurrenz sowohl durch andere Würstchenfirmen als auch bald durch Würstchenverkäufer seines eigenen Unternehmens, ebenso der Herr aus Taiwan oder der aus Toronto jeweils in ihren Ländern. Ganz wurstig wird es aber, wenn diese Würstchenverkäufer aus Übersee von ihrem griechischen Sponsor lernen und weitere Rekruten dann auch international z.b. in Griechenland suchen.

Ich glaube, man nennt dies Marktsättigung:
http://www.mlm-beobachter.de/mlm/mlm_abrechnung6.htm
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jbg
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Anmeldungsdatum: 23.04.2003
Beiträge: 430
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: 18.Mai 2004 0:32    Titel: Antworten mit Zitat

Gut, Konkurrenz hat man aber doch in anderen Geschäften auch. Letztendlich kommt es darauf an, ob sich ein Kunde bei mir wohlfühlt.

Schauen Sie, in meiner Stadt gibt es fünf Opel-Stützpunkte, und auch wenn der, den ich seit 1988 in Anspruch nehme, nicht der nächstliegendste wäre, würde ich dorthin fahren, weil ich weiß, daß die Jungs einen guten Job machen. Das sind alles Profit-Center, die stehen doch vor derselben Situation wie ein Network-Marketing-Händler.

Letztendlich bietet Network-Marketing die Perspektive (wenn man das richtig aufbaut), daß man sich qualifiziert um einen kleinen Kundenkreis kümmern kann (man hat halt nur eine gewisse Zeit am Tag für solche Dinge), und trotzdem kann man mehr Geld verdienen als ein herkömmlicher Einzelhändler, der seinen kompletten Gewinn aus direkten Verkäufen erwirtschaften muß.

Allerdings sollte man diese Betreuung dann auch ernst nehmen. Man muß auch mal unentgeldlich einspringen, wenn bei den Leuten, an deren Umsätzen man beteiligt wird, irgendwas klemmt. Allerdings sehe ich schon einen gewissen betriebswirtschaftlichen Zusammenhang zwischen den Dingen, die ich freiwillig bereit bin, für meine Downline zu tun, und den Erträgen, die mir aus dem jeweiligen Downlinezweig entstehen ...

Sie fragen jetzt wahrscheinlich, was ich denn so tun kann. Da ich seit fast zwanzig Jahren im Computerservicebereich arbeite und die Störungsbeseitigung und Kundenbetreuung am Telefon gewöhnt bin, schon einiges. Sie können von mir beispielsweise auch eine Access-Datenbank programmiert bekommen. Oder eine Website. Alles nichts großartig kompliziertes, aber so, daß es dem normalen Menschen hilft, seine Arbeit ein wenig leichter zu machen.

Hier, schauen Sie mal:

http://www.messezimmer-brockhoff.de

oder

http://www.lindenhof-hotel-garni.de

Allerdings sind das jetzt keine Downliner von mir, sondern ganz normale Kunden. Bei den Fotos schaue ich immer, daß möglichst die Sonne scheint, dann wirkt das Licht in den Räumen ganz anders.

Jürgen Böhme
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