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Skandalmaklerin Grit Schiemenz ist Franchisenehmerin von RE/MAX

24. Mai 16, 11:21:24

Ein süddeutscher Immobilienmakler schrieb uns letzte Woche, warum er nicht als Franchisenehmer für RE/MAX International LLC. aus Denver in Colorado arbeiten möchte. Obwohl der Slogan von RE/MAX (Real Estate Maximum) recht einladend wirkt: "Niemand vermittelt weltweit mehr Immobilien als RE/MAX". RE/MAX gibt es seit 1996 in Deutschland und arbeitet nach eigenen Angaben hier mit 1.000 Maklern in 200 Shops zusammen. Abschreckend für das Jobangebot wirkte aber folgender Widerspruch: "Man sagte, man hätte nur die allerbesten und nur ausgewählte Firmen/Makler als Partner. Ich schaute mir aus diesem Grund die umliegenden RE/MAX-Firmen im Internet an. Sehr erstaunt war ich, dass Frau Grit Schiemenz ein RE/MAX-Immobilienmaklerbüro in der Poststraße 30 in Leonberg in Baden-Württemberg als Franchisenehmerin besitzt/leitet."

Grit Schiemenz ist uns bestens bekannt. Die Pharmareferentin vermittelte 2013 als Grit Bretschneider den Kauf von Baugrundstücken plus Hausbau vom Planungsbüro PP Bauconsulting aus Leonberg ihres Mannes Karsten Schiemenz. Der ist aber gar kein Architekt, sondern nur Einzelhandelskaufmann und wegen Betruges und Insolvenzverschleppung vorbestraft. Bauherren und Bauamt bekamen verschieden Baupläne. 25 Bauherren im Bauprojekt Hohlgrabenäcker in Stuttgart-Zazenhausen gerieten in Finanznöte. Wie reagiert RE/MAX? Der angeworbene Makler schrieb uns weiter: "RE/MAX habe ich dann über die Vorgeschichte informiert. Frau Schiemenz arbeitet immer noch als Maklerin." ... » Mehr

Warum übertrieb Jonas Köller? Es gab ein Vorbild: "Der fuhr Ferrari"

19. Mai 16, 11:02:32

Die FAZ warf diese Woche die Frage auf, warum mutmaßliche Betrüger immer so übertreiben müssen. Warum hat sich beispielsweise Jonas Köller von S&K nicht mit einem Gewinn von 30.000 Euro für seine erste ersteigerte und weiterverkaufte Wohnung in Roßdorf im Jahr 2003 begnügt und so weiter gemacht? Der Vorstand der Hausbank in seiner bayerischen Heimat gratulierte ihm in einem Brief. Köller gab darauf vor Gericht folgende Antwort: Es gab damals jemanden, der die besseren Geschäfte machte, ein Vorbild sozusagen. "Der fuhr Ferrari und trug jeden Tag eine andere Rolex."

In zehn Jahren bauten Jonas Köller und Stephan Schäfer ein Firmenimperium mit 150 Unternehmen und 2.200 Bankkonten auf. Seit mehr als drei Jahren sitzen sie jetzt in Untersuchungshaft. Vor dem Landgericht Frankfurt wird gegen sie und vier andere Männer wegen schweren bandenmäßigen Betrugs und Untreue verhandelt, weil sie Anleger um 240 Millionen Euro gebracht und sehr viel Geld in Autos, Frauen und edelsteinbesetzte Hundenäpfe investiert haben sollen. Das konnte nicht gutgehen ... » Mehr

Versicherer verweigern Rückabwicklung mit einm Bluff

17. Mai 16, 12:17:40

"Jemand, der ein geringes Einkommen hat, wäre eigentlich dumm, sich eine Riester-Rente abzuschließen, denn das wird ihm im Alter auch noch angerechnet", zitierten wir im März 2016 den Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, Marcel Fratzscher. Nun schrieb uns die Verbraucherzentrale Hamburg, dass sich mehrere Lebens- und Rentenversicherer über ein Urteil des Bundesgerichtshofs (Az: BGH IV ZR 384/14, Urteil vom 29. Juli 2015) hinwegsetzen würden und die Rückabwicklung alter Verträge aus den Jahren 1995 bis 2007 wegen falscher Widerrufsbelehrungen abgelehnen. Das Urteil ist insbesondere für Verbraucher relevant, die sich frühzeitig von ihrer Versicherungspolice getrennt haben und daher nur einen geringen Teil der eingezahlten Beiträge zurückerhalten haben. Ein nachträglicher Widerspruch kann ihnen erhebliche Nachzahlungen bringen.

Aachen Münchner, Ergo, Generali und Provinzial berufen sich nun in den vorliegenden Briefen jedoch auf eine Verfassungsbeschwerde, die die Allianz eingereicht hatte. Eigenartig ist nur, dass die Allianz am 1. März dieses Jahres öffentlich bekannt gegeben hatte, dass sie ihre Verfassungsbeschwerde zurückgezogen hat. Die Verbraucherzentrale hat die Fälle der BaFin gemeldet ... » Mehr

Staatsanwalt fordert hohe Haftstrafen für Philippe Otto Max de Crignis, Kai Zimmer und Martin Koch

12. Mai 16, 11:27:12

Im März 2011 mahnten wir im Forum zur absoluten Vorsicht vor der Solarfirma CPA Capital Partners AG aus Berlin und Hamburg. Drei Jahre später berichteten wir schließlich über einen der bis dato größten mutmaßlichen Betrugsskandale in der Solarbranche. Mehr als 270 Anleger investierten in Solarparks in Deutschland und Italien, die von der Firmengruppe um SN Solartechnics aus Osnabrück, Kelkheim und Hamburg errichtet worden waren, und verpachteten die Parks an die CPA Gruppe. Dabei seien sie um 13 Millionen Euro betrogen worden. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Oldenburg: Über die Marke SafeInvest sollen einerseits Anlagenteile verkauft worden sein, die nicht existierten. Zum anderen seien die Pachten an die Anleger so hoch gewesen, dass sie durch die Stromerträge nicht zu erwirtschaften gewesen wären, argumentiert die Staatsanwaltschaft.

Wie uns ein User aus Osnabrück mitteilte, hat die zweijährige Beweisaufnahme am Landgericht Osnabrück nun ergeben, dass alle Vorwürfe stimmten. Der Staatsanwalt hat in seinem Plädoyer am 21. April 2016 für den Inhaber des Pächters CPA Capital Partners GmbH in Hamburg Philippe Otto Max de Crignis 9 Jahre Freiheitsstrafe, für den Gründer des Vertriebes GfM Gesellschaft für Machbarkeitsstudien mbH & Co. KG in Kelkheim Martin Koch 8 Jahre, für den Gründer des Erbauers und Verkäufers SN Solartechnics GmbH & Co. In Osnabrück Kai Zimmer 8 Jahre sowie 2 Jahre auf Bewährung für Karl-Heinz Zimmer aus Hilter gefordert. Ein rechtskräftiges Urteil steht noch aus ... » Mehr

Handelte Albert P. Behler, Mehrheitsaktionär Hamburg Trust, zum Nachteil von Finest Selection Fonds?

10. Mai 16, 11:51:36

Albert P. Behler hat sich als zeitgleicher Mehrheitsaktionär von Hamburg Trust und auch als CEO der Paramount Group, die zur Hamburger Otto-Dynastie gehört, zum mutmaßlichen Nachteil der Anleger der Hamburg Trust HTG USA 4 GmbH & Co. KG (Finest Selection II) wohl ein starkes Stück geleistet. Assets aus Finest Selection Fonds wurden durch die Paramount Group Inc. mit einem Wertverlust in Höhe von zirka 40 Prozent zu Lasten der Fondsanleger in einen REIT an die Börse gebracht, meldete kapital-markt intern. Zugleich sei beispielsweise eine der Familie Otto gehörende Paramount-Gesellschaft per prognostizierter Umsatz-Sprünge in der Zukunft reichgerechnet worden, die aus Sicht von kmi weit überteuert in den REIT wanderte.

Die Anleger wehren sich nun. So stattete der obige Fonds am 8. April 2016 den vor einem Jahr gewählten Fondsbeirat mit Sonderrechten aus. Der Beirat darf nun im Namen der Anleger die geschäftsführende Kommanditistin auf Schadensersatz verklagen. Dirk Hasselbring, Geschäftsführer von Hamburg Trust, hatte zwei Tage vor diesem Beschluss auf einer Informationsveranstaltung in Hamburg kundgetan, dass ein Fehlverhalten der Geschäftsleitung nicht erkennbar und durch ein Gutachten von Duff & Phel sowie Moranne Ouzant widerlegt sei ... » Mehr

Hat Michael Turgut 800.000 Euro Provionseinnahmen vor Gerichtsvollzieher versteckt?

05. Mai 16, 10:47:37

Mit seinem Strukturvertrieb IFF AG (vormals Futura Finanz AG) war der Hofer Unternehmer Michael Turgut (48) zeitweise der größte Hofer Gewerbesteuerzahler gewesen. Seit dem 26. April 2016 muss sich Turgut vor dem Landgericht Hof verantworten. GoMoPa-User kennen Turgut, weil er und seine Vermittlungsgesellschaften mit einer Reihe von Fonds-Projekten gescheitert sind, wie zum Beispiel der Göttinger Gruppe (90.000 Anleger, Schaden: 900 Millionen Euro), der Deltoton/Frankonia-Gruppe (25.000 Anleger, Schaden: 50 Millionen Euro), dem Master Star Fund oder dem Master Advisory Fund oder den Schweizer Grand Slam und Golden Slam Fonds. Die Staatsanwaltschaft Hof wirft Turgut nun Bankrott und falsche Versicherung an Eides statt vor.

Konkret soll Turgut in den Jahren 2011 und 2012 ihm zustehende Provisionszahlungen vor seinen Gläubigern versteckt haben. Insgesamt soll es sich um Zahlungen von rund 800.000 Euro gehandelt haben, die Turgut auf die Konten Dritter schleuste. Der Gerichtsvollzieher schilderte vor Gericht seine Erfahrungen mit Turgut, gegen den gut 130 Anträge auf Vollstreckung vorlägen. Demnach sei sogar Turguts Uhr eine Fälschung gewesen ... » Mehr

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01. Mai 16

Mustang Investments GmbH: Was kann man den Täuschern Felix Busch und Andrei Anissimov noch glauben?


ConventAuf der Invest Messe für Anleger im April 2015 in Stuttgart führte Andrei Anissimov seinen Kompagnon Felix Busch als Kunde und Zeuge ins Feld, wie toll sein Börsenprogramm funktionieren würde (Foto: Youtube) Was kann man den beiden Berliner Firmenlenkern Felix Busch (28) und Andrei Anissimov (36) noch glauben?

Einerseits sind beide laut Handelsregister seit dem 21. Januar 2015 Geschäftsführer einer Mustang Investments GmbH in der Albrechtstraße 115 in Berlin Steglitz. Sie war wenige Monate zuvor gegründet wurden. Auch wenn der Geschäftssitz eher bescheiden anmutet, jongliert das junge Unternehmen schon mit Immobilien in Millionen-Höhe.

Nach eigenen Angaben hilft Mustang Investments privaten oder institutionellen Immobilieninvestoren das richtige Bestands- oder Aufteilungsobjekt im Bereich Wohnen ab 2 Millionen Euro bis 200 Millionen Euro in Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zu finden und auch zu finanzieren. Dasselbe gelte für Bürogebäude bis 200 Millionen Euro in Berlin, Hamburg, Top 7 und NRW und für Altersgerechte Wohngrundstücke oder Bauten ohne Betreiber ab 5 Millionen Euro bis 35 Millionen Euro deutschlandweit.

Andererseits wird der Deutsch-Russe Andrei Anissimov im Impressum als Geschäftsführer glatt verschwiegen. Da wird alleinig Felix Busch aufgeführt.

ConventAlbrechtstraße 115 in Berlin Steglitz: Der Sitz der Mustang Investments GmbH, mit der Felix Busch 200 Mil ...
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