Hedge-Fonds
Hedgefonds sind in Deutschland unter dem Namen "Heuschrecken" bekannt geworden. In erster Linie sind Hedge-Fonds unter Verwendung sämtlicher Anlageformen auf eine möglichst rasche Vermehrung ihres Kapitals angelegt.
Da Hedge-Fonds keinen Einschränkungen unterliegen, hat das Management des Fonds die Möglichkeit, ohne Beschränkung sämtliche Formen der Kapitalanlage durchzuführen. Termin-Geschäfte, Kredit- und Optionsgeschäfte sind ohne Begrenzungen möglich.
So können Hedge-Fonds im Gegensatz zu Aktienfonds, die nur auf steigende Kurse setzen können, auch auf fallende Kurse spekulieren. Dadurch werden die Hedge-Fonds in die Lage versetzt, auch dann Gewinne zu erzielen, wenn es an der Börse einen Abwärtstrend gibt.
Mit Hedgefonds bei steigenden und fallenden Märkten verdienen - hier informieren!
Die Anlage Hedgefonds
Das Wort "Hedge" bedeutet im Englischen "Absicherung einer Investition vor Risiken", wie z.B. gegenläufigen, negativen Entwicklungen. Beispiele für solche Entwicklungen kann ein Börsencrash, eine negative Wechselkursveränderung, oder eine Zinsanpassung sein. Die Finanztransaktionen können in solchen Fällen mit Hilfe von derivativen Instrumenten wie Optionen und Futures abgesichert werden.
Hedge-Fonds haben mit dieser Anlagestrategie jedoch wenig zu tun. Sie wollen keine Abicherung darstellen, sondern zielen in Ihrer Ausrichtung auf eine hohe Rendite ab. Ziel von Hedgefonds ist eine jederzeitige positive Rendite unabhängig von der jeweiligen Marktsituation. Dieses Ziel wird durch den Einsatz unterschiedlicher Anlagestrategien unter Verwendung verschiedenster Anlageinstrumente verfolgt. Bei einigen Anlagestrategien kommt auch Fremdkapital zum Einsatz, was zu höheren Gewinn- und Verlustmöglichkeiten führen kann.
Beachten Sie bitte auch die im Forum eingestellten Artikel und Themen zu Private Equity und Hedge-Fonds.
Was macht die Anlage Hedgefonds anders?
Hedgefonds streben nach hohen Renditen, also nach guten Anlageergebnissen die sich in z.B. auch in negativen Marktphasen weitgehend unabhängig von Aktien- oder Rentenindizes entwickeln können. Der traditionelle Investmentfonds z.B. erfüllt sein Ziel bereits, wenn eine gewisse Referenzgröße (etwa der Dax) in der Performance übertroffen wird. Solange die relevanten Indizes sich in positiven Territorien aufhalten, ist selbst eine Unterentwicklung des Fonds in der Regel noch kein Grund einem Manager das Mandat zu entziehen.
Das heißt, der Manager hat seine Aufgabe bereits erfüllt, wenn er den Index übertrifft. Dies ist schon zutreffend, wenn der Indexverlust -10% beträgt, der aktive Portfoliomanager aber mit -7% ins Ziel kommt. Einen Anleger kann dieses Performanceergebnis natürlich nicht zufrieden stellen.
Man sollte aber auch bedenken, dass der traditionelle Manager bestenfalls eine indexnahe Performance realisieren kann, da ihm nur wenige Anlagetechniken zur Verfügung stehen - er kauft z.B. Aktien und hofft, dass diese steigen - oder zumindest weniger verlieren als der Vergleichsindex.
Hier kostenlos informieren!
| |
|