GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 10.10.2012

118000 AG: der Flop des Managers Dr. Klaus Harisch


118000 AG-Ex-Vorstand Dr.<br /> Klaus Harisch (48) aus München
118000 AG-Ex-Vorstand Dr.
Klaus Harisch (48) aus München
Nachdem der Münchener Manager Dr. Klaus Harisch (48), Mitgründer des Deutsche Telekom-Konkurrenten Telegate AG, im Jahre 2008 schon bei den klassischen Telefondiensten 11810 Auskunftsdienste GmbH und 11884 Auskunftsdienste GmbH (beide aus Essen) von den Geschäftsführerposten zurückgetreten ist, warf er nun zweieinhalb Jahre nach dem Start seines neuartigen Anonym-Verbindungsdienstes 118000 AG aus München seinen Vorstandsposten zum 1. Oktober 2012 "aus persönlichen Gründen" hin.

Er bescherte den Besitzern der zu 49,6 Prozent im Streubesitz befindlichen rund 6,7 Millionen Aktien der 118000 AG einen herben Verlust. Die seit dem Jahre 2000 im Prime Standard der Frankfurter Börse gelisteten Technologie-Aktien sind unter seiner Regie zum Pennystock verkommen.

Als Dr. Harisch im Jahre 2003 als neuer Vorstandsvorsitzender das Ruder der damaligen varetis AG, ab 2006 GoYellow Media AG und ab 2010 118000 AG übernahm lag der Kurs bei 5,30 Euro pro Aktie, die Kasse des Unternehmens war mit 27 Millionen Euro gut gefüllt.

Zum Ende des ersten Halbjahres 2012 waren nur noch 500.000 Euro bar in der Kasse, das Konzernergebnis aus fortgesetzter Geschäftstätigkeit lag bei minus 2,3 Millionen Euro, und der Aktienkurs sank auf 35 Cent.

Das Börsenblatt AnlegerPlus news aus München spricht in seiner gestrigen Ausgabe von "verbrannter Erde", die Dr. Harisch hinterlassen habe. Dazu gehört auch eine 5 Millionen Euro teure Werbekampagne mit TV-Größe Daniela Katzenberger (26, siehe Foto © youtube) aus Ludwigshafen am Rhein, in der Katzenberger mit lila Lippenstift auf einen Spiegel die Zahl 118000 malte und sang: "118000 mit drei Nullen wie drei Stullen."

Dabei trifft der Aktienkursverfall Dr. Harisch auch persönlich, immerhin hält er 14,6 Prozent der Aktien und ist größter Einzelaktionär des Unternehmens.

Convent Allerdings wird ihm der Abgang aus dem Vorstand mit 50 Prozent seiner letzten Vorstandsvergütung (Jahresfixum plus Boni) wegen einer Wettbewerbsverbotsklausel noch ein Jahr lang versüßt. Im Jahr 2010 erhielt Dr. Harisch ein Vorstandsfixum von 367.00 Euro plus 12.000 Euro Aktienoptionen, also insgesamt 379.000 Euro.

Dr. Harisch wird darüber hinaus auf Honorarbasis der 118000 AG weiter zur Verfügung stehen. Die Pressesprecherin des Unternehmens, Anja Meyer, teilte mit: "Er wird dem Unternehmen jedoch auch zukünftig eng verbunden bleiben und die Verhandlungen mit strategischen Investoren im Rahmen eines Beratungsmandates fortführen."

Wobei hatte sich Dr. Klaus Harisch verspekuliert?

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