GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 07.12.2012

Opfer fahnden nach Bossen des Euro-Therm-Vertriebes


Von Harry Fiedler

Der Reichtum sollte in Muschelkalk-Kissen liegen. Für 4.000 Euro mussten die frisch angeworbenen Vertriebler vorab das Warenkontingent erwerben und merkten leider zu spät, dass alles nur Nepp und Trug war.

Nun suchen die Opfer das Ehepaar Karl-Ralf und Klaudia Himmelstoß aus München, deren Firma Euro-Therm Gesundheitsprodukte Vertriebsgesellschaft mbH aus Hannover viele Investoren um ihre Händler-Existenz brachten. Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net machte sich auf Spurensuche, um den Geschädigten zu ihrem Recht auf Aufklärung zu verhelfen. Besonders die Geschichte des Opfers Andreas Wulf (43) aus Berlin bewegt und schildert die Vorgehensweise eines etwas anderen Familienunternehmens.

Wulf bat GoMoPa.net um Hilfe, nachdem er seine Investition bei Familie Himmelstoß verlor. Die Firmenmasche baut auf dem Versprechen eines großen Verdienstes und auf Weiterempfehlungen im Bekanntenkreis auf. So merkte man leider erst viel zu spät, dass es sich bei dem Vertrieb von Gesundheitsprodukten in Wahrheit um ein Schneeballsystem handelte.

"Es wurde ein interessanter Nebenjob versprochen, bei dem man mit Provisionen mehr Geld verdienen könne als auf dem regulären Arbeitsmarkt. So bin ich geworben worden, so von heute auf morgen", erinnert sich Wulf. "Ein Bekannter nahm mich zu einer Informationsveranstaltung mit. Generell sind ja Informationsveranstaltungen nicht uninteressant, wenn man sich beruflich verändern möchte. In diesem Falle war es die Firma Euro-Therm mit Vertrieb von Gesundheitsprodukten. Sie haben Zahlen und Prognosen präsentiert, am Ende war man so high, dass man schließlich einen Vertrag als selbstständiger Händler unterschrieb, die Ware von Euro-Therm vertreiben zu dürfen. Pillen, die die Haut verschönerten. Kissen aus Muschelkalk, die für einen gesunden Schlaf sorgen sollten."

Doch bevor Wulf überhaupt Umsätze machen konnte, musste er erst einmal bezahlen.

Sein ganzes Erspartes, 4.000 Euro, musste Wulf als Vorkasse an die Familie Himmelstoß zahlen. Nur gegen diese Vorkasse erhielt Wulf ein Verkaufszertifikat und sollte auch ein Warenpaket erhalten, das er praktisch erst einmal selbst komplett kaufte, um es anschließend weiterverkaufen zu können.

Nachdem Wulf gezahlt hatte, konnte er dennoch nicht mit dem Verkauf starten:

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