GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 11.12.2012

Bridgeward Limited - Brücken ins Neugründer-Nirwana


Von Marlene Matussek

Die Firmenphilosophie der Beratungsgesellschaft Bridgeward Limited aus London bringt Jungunternehmer ins Träumen: "Wir unterstützen frische und unkonventionelle Ideen, die neue Märkte öffnen", heißt es auf ihrer Internetseite.

Als Uwe Komstke aus Brandenburg an der Havel dieses Versprechen vor einem Jahr zu Ohren bekam, schien sein Traum von der eigenen Werft zum Greifen nah. Doch, wie Komstke heute dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtet, fiel das 5-Millionen-Euro-Projekt ins Wasser, weil der Mann hinter Bridgeward Limited, Michael Andreas Brucker aus Balgach in der Schweiz, gar kein Geld besorgte, sondern einfach nur 30.000 Euro an Vorkosten kassierte und sich obendrein noch fast eine Million Euro Fördergelder einer brandenburgischen Förderbank unter den Nagel zu reißen versuchte.

Uwe Komstke sollte die Fördergelder auf das Bridgward-Konto in der Schweiz überweisen. Zum Glück roch die Bank den Braten und zahlte nicht aus. So blieb der Schaden allein bei Werftgründer Komstke hängen.

So fing alles an:

Eigentlich wollte Uwe Komstke nur Modelle von Hausbooten bauen und brauchte dafür einen geeigneten Platz. Er suchte nach einer Halle oder etwas Ähnlichem und fragte einen Bekannten um Rat. Dieser vermittelte ihm statt einer Location den Kontakt zu dem Schweizer Michael Brucker, um mit diesem über die Finanzierung des Projekts zu sprechen.

Doch die bescheidene Idee von ein paar Hausbootmodellen von Komstke war nicht Bruckers Kragenweite. Brucker, der beinahe Theologe geworden wäre, aber dann das Studium für größere Verdienstmöglichkeiten auf dem Investmentsektor aufgab, ermunterte nun den Havelländer Komstke, doch bitte sehr in größeren Dimensionen zu denken. "Was man nicht alles bauen kann!", schwärmte der Schweizer dem ostdeutschen Unternehmensgründer vor. "Neben Hausbooten auch Energiecontainer und ganze Steganlagen. Dazu braucht man natürlich eine Werft. Und um eine solche Werft aufzubauen und bis zum Produktionsbeginn zu unterhalten sind Investitionen in Höhe von fünf Millionen Euro vonnöten."

Komstke war gegenüber dieser enormen Ausweitung seiner Projektidee grundsätzlich nicht abgeneigt. Trotzdem blieb er zunächst skeptisch und entgegnete dem Geschäftsführer von Bridgeward Limited: "Das Problem sind ganz einfach die Finanzen, weil ich nicht den Rückhalt einer Bank habe".

Doch, als hätte Brucker nur auf diese Frage gewartet, zog er sofort eine Lösung aus dem Ärmel. Komstke erinnert sich: "Daraufhin hat Michael Brucker mir die Möglichkeit eröffnet, die Werft über einen Fonds zu realisieren. Ich war begeistert!"

Leider vertraute Uwe Komstke dem Unternehmer Michael Brucker, da sich dieser im Internet als Global Player inszenierte.

Der Firmensitz von Bridgeward Limited, die am 17. Juni 2010 gegründet wurde, liegt in London. In New York soll es in der vornehmen Park Avenue eine Firma namens iWire Global Ltd. geben, die ebenfalls zu Bridgeward Ltd. gehört und auch von Michael Brucker geführt wird.

Doch wie kommt nun diese Weltfirma in das beschauliche Brandenburg? Die Spur führt zu einer ...

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