GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 15.02.2013

Santander Bank zahlt vermögende Kunden nicht aus


Wo kann man heute noch 2 Millionen Euro parken, wenn sie nicht mal mehr bei der börsenwertgrößten Bank der Eurozone, der spanischen Santander Consumer Bank AG mit deutschem Hauptsitz in Mönchengladbach, die außerdem noch zu den 28 systemrelevanten Banken der Welt zählt, sicher sind?

Eine der 340 Filialen, die zwischen Rostock und Lörrach unter der Marke Santander Bank laufen, verweigerte jetzt doch glatt einem Ehepaar die Herausgabe dessen vor drei Jahren der Bank anvertrauten Vermögens in Höhe von 2 Millionen Euro mit dem Hinweis: Es habe Verluste gegeben und die müsse das Ehepaar tragen. Und die Eheleute sind nicht die einzigen.

Matthias Gröpper<br /> © Bankrecht24.de
Matthias Gröpper
© Bankrecht24.de
"Ein Skandal", finden die auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Hamburger GRÖPPER KÖPKE Anlegeranwälte. Die Bank habe bis jetzt noch nicht einmal das Restgeld herausgegeben. Und das scheint nach der Einschätzung des GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwalts Matthias Gröpper System zu haben, wie er dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mitteilte.

Gröpper: "Das Ehepaar ging der Sache nach und berichtete, dass der Filialleiter der Santander gesagt hat, dass er den Grund für die Mauertaktik der Bank kenne und nicht darüber sprechen dürfe. Das sieht so aus, als wenn das kein Einzelfall ist."

Zudem ist die Vermögensverwaltung nach der Meinung der GRÖPPER KÖPKE Rechtsanwälte dilettantisch gewesen.

Das Geld wurde auch in offene Immobilienfonds investiert. Und das im Jahre 2009. Gröpper: "Die ganze Branche steckte spätestens seit 2005 in der Krise. Mehrere Fonds wurden geschlossen. Die Leute kamen nicht an ihr Geld. Dies vorausgeschickt ist es nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar, weshalb die Bank bei einem Vertrag, der kurzfristig gekündigt werden kann, so investiert. Und besonders pikant: Ein Teil der Gelder wurde in einen SEB-Fonds investiert, der schon geschlossen war." Und die Fonds werden nur dann geschlossen, wenn sie nicht genügend Geld für die Auszahlung der Anleger haben.

Das werfe Fragen auf. Was sagt die Bank dazu? Die Sprecherin der Santander Consumer Bank AG, Anke Wolff, sowie Santander-Rechtsberater Harald Frank teilten GoMoPa.net mit:

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