GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 22.02.2013

Trader Sascha Murath gibt sich als Botschafter aus


Von Sophia Zwiebel

In einem Madrider Luxushotel residiert Sascha Murath mal als angeblicher Botschafter oder mal als Trading-Partner des in der Schweiz ansässigen US-Zigarettenkonzerns Philip Morris World Trade s.a.r.l. aus Lausanne und verspricht per E-Mail am Hotelcomputer enorme Ausschüttung beim Trading.

Doch Anleger, die dem Botschafter (welches Land er vertritt, bleibt völlig im Dunkeln) Geld fürs Traden überweisen, könnten es auch gleich aus dem Fenster werfen, berichten zumindest Betroffene dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net.

In Madrid existiert über den mutmaßlichen Trading-Hochstapler bereits eine Polizeiakte, aber leider mit einer nicht existierenden Adresse. Selbst das Ausweisfoto soll nicht ihn selbst zeigen, sondern ist nach GoMoPa.net-Informationen ein im Internet gestohlenes Foto des Fonds-Managers Michael M. Michael M. habe, so wurde GoMoPa.net versichert, "in keiner Weise etwas mit dem dargestellten Sachverhalt zu tun."

Wer ist Sascha Murath wirklich?

Diese Frage stellen sich derzeit wohl einige um ihre Gelder geprellte Anleger. Dass es sich bei diesem Namen um ein Pseudonym handelt, scheint einigermaßen gesichert.

Der seriöse Botschafter - zu gut um wahr zu sein

Sascha Murath wendet sich als seriös wirkender Botschafter an die Kleinanleger. Er macht einen vertrauenswürdigen Eindruck, so dass er kaum Schwierigkeiten hat, seine Tradingangebote an den Anleger zu bringen. Sogar die Kontokosten will er übernehmen. Dass die gefälscht sind, merken die Anleger erst hinterher, wenn es zu spät ist.

Sein Tradingvertrag klingt absolut verlockend, eben zu gut, um wahr zu sein. Murath verhandelt mit den interessierten Anlegern eine Tradingeinlage in Höhe von 50.000 Euro, davon sollen von den Kunden aber lediglich Vorkosten in Höhe von 5.000 Euro entstehen, der Restbetrag wird von den Kunden aus dem Tradinggewinn nachträglich eingezahlt. Vertraglich wird zudem zugesichert, dass die Gelder über die Euler-Hermes Versicherung mit Sitz in Paris, Place de Saisons 1, versichert sind. Die Kosten für die Versicherung werden sogar komplett von Sascha Murath übernommen.

Zusätzlich wird dem Kunden im Tradingvertrag die Auszahlung vorher festgelegter Tranchen an festen Terminen zugesagt. Von den ausgezahlten Summen müssen dann nur kleine Anteile wieder zurück eingezahlt werden, um die Investitionssumme des Trades für die künftigen Tranchen zu erhalten.

GoMoPa.net liegt einer der Trading-Vertrage vor, die dem Kunden bei Einzahlung von 5.000 Euro nach 3 Auszahlungsterminen am Ende 410.000 Euro verfügbares Kapital versprechen. Der Kunde macht bei diesem Geschäft also 405.000 Euro Gewinn. So das Versprechen.

Die Fassade und die Wirklichkeit:

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