GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 19.06.2013

BAC: Neue Ermittlungen gegen Ex-Finanzvorstand Oliver Schulz


Oliver Schulz (42) aus<br /> Berlin Schlachtensee
Oliver Schulz (42) aus
Berlin Schlachtensee
Auf ihn lasteten vor 5 Jahren alle Hoffnungen des Berliner Emissionshauses BAC Berlin Atlantic Capital. Oliver Schulz aus Berlin Schlachtensee, der zuvor mehrere Bestattungshäuser in Görlitz, Dresden und Berlin geführt hatte, wurde von einem Headhunter angeworben und sollte ab dem 1. August 2008 als neuer Finanzvorstand der BAC Gruppe in Atlanta (USA) das Funkmastgeschäft für mehrere Infrastrukturfonds InfraTrust aufbauen.

Doch am 7. Dezember 2010 wurde Schulz fristlos gefeuert. Wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net erfuhr, hätten Wirtschaftsprüfer aufgedeckt, dass Schulz in den Jahren 2009 und 2010 BAC-Firmengelder für seine eigene Funkmastfirma Sworn (Verschwörung), für die Schulausbildung seiner drei Kinder in den USA und eine aufwändige Renovierung einer Privatvilla seiner Frau Cathrin in Berlin Schlachtensee in Höhe von rund 1,2 Millionen US-Dollar verwendet haben soll.

Die BAC Gruppe zeigte ihren Ex-Finanzvorstand bei der Berliner Staatsanwalt an, zog dann aber die Anzeige wieder zurück, weil sich Oliver Schulz bereit erklärte, aus den Fonds abgezogene Gelder in Millionenhöhe wieder zurückzuführen.

Die Gelder waren aber eingefroren, weil Oliver Schulz die Fonds in den USA insolvent gemeldet hatte. Er behauptete außerdem gegenüber einem US-Gericht, die BAC Gruppe betreibe ein Schneeballsystem.

Um aber einer Strafverfolgung zu entgehen, widerrief Schulz seine Anschuldigung. Die InfraTrusts durften weiterarbeiten.

Doch das Ausmaß der Verwüstung, das Schulz hinterlassen habe, sei so groß, dass die BAC Gruppe letztes Jahr erneut eine Strafanzeige gegen Schulz stellte.

Die eingereichten Belege waren wohl so überzeugend, dass der Generalstaatsanwalt von Berlin jetzt die Staatsanwaltschaft anwies, das Ermittlungsverfahren gegen Oliver Schulz (Aktenzeichen 241Js 398/12) neu aufzurollen.

Das habe die Generalstaatsanwaltschaft der Geschäftsführung der BEVW GmbH, der Nachfolgegesellschaft der ehemaligen Berlin Atlantic Capital (BAC) Gruppe, mitgeteilt, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net heute von BEVW-Pressesprecher Stephan Clausen erfuhr.

Sprecher Clausen führte zu den Hintergründen und einzelnen Vorwürfen aus:

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